DOKUMENTARFILME über Indianer




Schauspieler, Rezensionen von Kino- und TV-Produktionen etc.
Actors/actresses & reviews of cinema & TV productions etc.

Moderatoren: Elk Woman, Bärbel

DOKUMENTARFILME über Indianer

Beitragvon Elk Woman » Do 1. Jan 2009, 18:36

Hinweis: Alle hier mit einem "A (Archiv) + Verfassernamen" gekennzeichneten Beiträge sind Datenrückführungen aus dem vorherigem Forum !

(A / Elk)

Hi,
Ich dachte mir: Fang doch mal hier mit Doku-Vorstellungen (TV, VHS + DVD) an
(ohne untersucht zu haben, ob es die noch im Handel etc. gibt)
-----------------

"Die Indianer Nordamerikas"

Kurzbeschreibung:
"Vor Columbus wurde der nordamerikanische Kontinent von etwa 300 verschiedenen Indianerstämmen bevölkert. Jeder hatte seine eigene Sprache, seine Kultur, seine religiöse und soziale Ordnung. Aber trotz aller Verschiedenheiten besaßen die indianischen Völker Amerikas von Anfang an ein Gemeinsames: Sie lebten im Einklang mit der Natur und nicht wider die Natur. Wie lebten die Jäger des Nordens in den arktischen Regionen, die Indianer in den Regenwäldern an der Nordwestküste, die Pflanzer im Südwesten des Kontinents oder die Bisonjäger in den endlosen Prärien und Plains? Der Film belegt, dass der nordamerikanische Kontinent vor der Eroberung durch die Weißen keineswegs eine barbarische Wildnis war. Mythen und Geschichten dieser Völker zeugen von einem phantastischen kulturellen Reichtum, von einer Zivilisation, deren Leben durch eine allumfassende Naturphilosophie geprägt war, voller Harmonie und Schönheit, aber auch hart und grausam. Bonus-Film: "Die Mayas - Indios Mesoamerikas" Vor der Eroberung durch die Spanier blühten auch in Mittelamerika indianische Hochkulturen. Neben den Azteken haben besonders die Mayas beeindruckende Zeugen hinterlassen, seien es die Tempel, Pyramiden und Paläste in Palenque, Chichen Itza, Uxmal oder Tulum. Die Goldgier der Konquistadoren sowie die christliche Missionierung zerstörten das Reich der Mayas."

Käuferrezension:
" Dieser Film ist echt sehenswert. Man hat am Ende ein recht ordentliches Gesamtbild von den Kulturen Nordamerikas. Die Bilder stimmen inhaltlich mit dem Text überein. "

"Diese Dokumentation wird besonders wertvoll aufgrund von Stummfilmszenen, die um die Jahrhundertwende gedreht worden sind und die in der Öffentlichkeit so gut wie unbekannt sind.
Der Kauf dieser DVD lohnt sich !"
--------

Pine Ridge

"Eine Dokumentation von David Bartecchi und Ralf Krake-Berndorf über das Leben der Lakota-Indianer auf Pine Ridge und die Unterstützungsprojekte von Village Earth
Spaghetti documentary productions, 2004"

DVD, 35 min., englisch mit dt. Untertiteln, 25,00 €

Quelle:http://www.Aktionsgruppe.de
__________________

(A/Wasincun-win)

DVD & Video Report
500 Nationen

Mein Lieblings-Tip:
Die achtteilige, von Kevin Costner produzierte und präsentierte Dokumentation ist momentan das Beste, was es auf Film zum Thema Indianergeschichte gibt. Mit aufwendiger Computertechnologie werden längst versunkene Städte wieder zum Leben erweckt. Der größte Teil des Films ist der Geschichte der Indianer seit ihrer ersten Begegnung mit den Weißen im Jahre 1492 und ihrem jahrhundertelangen Kampf gegen die überlegenen Eroberer gewidmet.
_________________

(A/ Manyhorse)

Hi,
ich finde die beste Dokumentation, die im Fernseher lief, war die von Richard Erdoes über die Belagerung von Wounded Knee, Gründung des American Indian Movements, der Fall Leonard Peltier usw.
Leider gibt es diese wohl nicht auf DVD? Vor einigen Jahren lief diese Doku in Arte oder 3Sat und sie ging über Stunden. Ich fand sie besonders gut, weil die Indianeraktivisten auch in der heutigen Zeit gezeigt wurden und sie Stellung zu den Portesten in den 70-ern nahmen.
_____________

(A/ Wasincun-win)

Oh Many das glaub ich absolut (ohne leider gesehen zu haben)
Ich hatte eine neue Doku von ihm mal gesehen,
es war seine Reise zurück zu den Lakotas als sehr alter Mann
(glaube mit 90 Jahren )
mit seinem Sohn besuchte er "Lakota Women" also Mary Crow Dog und ihre Familie,
sie unterhielten sich in der heutigen Zeit über ihre gemeinsamen Erinnerungen ,
es war spannend , auf jeden Fall für die , die beide Bände der Biographie vom Mary kannten..
__________

(A / Jana)

Hi Wasi,
die Doku "500 Nationen" von Kevin Costner habe ich auch gesehen und war begeistert. Ich habe mir sogar daraufhin das Buch gekauft und benutze es sogar gelegentlich für Recherchen, z.B. über den "Zug der Tränen".
__________

(A/ Elk)

Ja die Kevin Cost`nix - Doku " "500 Nationen" hab ich auch, aber gleich als sie rauskamen auf ca. 12 VHS-Videos ( hat aber damals eine Stange Geld ge-kostet...).
Heute bekommt man die einzeln auf DVD`s; was aber nix daran ändert, dass dies wirklich ein unglaubliches Werk im Ganzen ist.

Schade, die Dokus über Leonard Peltier leider auch nicht gesehen!

Ich bedauere aber wirklich stets,
dass man manche wirklich guten TV Doku`s verpasste..
Es müßte bei den Sendern immer einen Mitschnittservice geben, wo man die Dokus noch später erwerben kann ( aber die sind dann immer sehr teuer...)
________

(A /Brigitte)

Hi, Elk,
habe mal bissl im Archiv gegraben und ein interessanten Beitrag gefunden. Wollte Dich dazu mal etwas fragen

Zitat von Dir:
Pine Ridge, "Eine Dokumentation von David Bartecchi und Ralf Krake-Berndorf über das Leben der Lakota-Indianer auf Pine Ridge und die Unterstützungsprojekte von Village Earth
Spaghetti documentary productions, 2004"
DVD, 35 min., englisch mit dt. Untertiteln, 25,00 €
(Quelle: http://www.Aktionsgruppe.de)

Gibt es noch andere - noch weitere DVDs über Dokumentationen die Pine Ridge betreffen? z.B. Doku über Wounded Knee?
Oder Crazy Horse Ride, der ja jährlich stattfindet.
Oder eine Dokumentation über Hilfsprojekte.

Also zusammen gefasst gibt es verschiedenen Dokumentationen über Pine Ridge ? Falls ja. Wo finde ich diese ?
___________________

(A/Elk)

Hi, Brigitte,
hab mich mal bissel umgeschaut.
Bisher ...nur 2 DVD`s gefunden:

1.- Über Cherokke Friends Shop:
"Rezonomics" Hilfsprojekt (deutschsprachige DVD)

zu Henry Red Clouds Büffelprojekt ( Erlös des Verkaufs geht zu 100 % an das Projekt)
--------------------
2.-LAKOTA VOL. 1
Sacred Landscape
Dokumentation

Regie: Peter M. Schäfer- Last Horse
Germany 2004
90 min.

Fotos, Filme, Interviews und Musik von der Pine Ridge Reservation, den Black Hills, aus South Dakota.

Auf dieser DVD werden die 14 Lieder der CD mit folgenden Filmbeiträgen untermalt: Sacred Landscape. Ein Landschaftsprojekt um die Wolakota School, Wiederaufbau von Fools Crows Schwitzhütte, Trommelbau, Story über Fools Crow, Sieben Riten der Lakota, Der Sonnentanz, Welcome to Crazy Horse, Interview mit Archie Little aus Rosebud und vieles mehr.

Mit dem Erlös werden Projekte der Familie Last Horse im Reservat unterstützt.
( Bezug bitte selber schauen.)
------------

3.-
Sioux-Indianer reiten
auf den Spuren ihrer Ahnen /Wounded Knee

Video (VHS)

Der Film beschreibt den Ritt der Sioux-Indianer zu dem Massengrab in Wounded Knee im Pine Ridge Reservat (South Dakota), wo am 28. Dezember 1890 mehr als 300 wehrlose Männer, Frauen und Kinder von der 7. US-Kavallerie ermordet worden sind.
Einer Vision folgend reiten die Indianer seit 1986 jedes Jahr den gleichen Weg wie ihre Vorfahren, vom 15.-28. Dezember. Sie schöpfen daraus neue Kraft, sind wieder stolz Lakota zu sein, halten wieder ihre Rituale ab und entwickeln ein neues Selbstverständnis.
Autor und Kameramann Dirk Schröder war eingeladen, die Indianer auf ihrem Ritt zu begleiten.
In einer spannenden Dokumentation von 28 Minuten kann man die Sioux auf den Spuren ihrer Ahnen begleiten.

Kamera, Schnitt, Regie: Dirk Schröder
Synchronsprecher: Manfred Trautmann
Kommentarsprecher: Frank Hennenhöfer
© Dirk Schröder
Preis: 15,25 € zuzüglich Porto ( Bezug: bisher nur über Shop, von "Der spirutelle Weg",
Bitte andere Bezugsquellen dann selber schauen)

______________
Hinweis: Die Datenrückführung dieses Threads ist hiermit abgeschlossen. Postings sind ab sofort möglich. (elk)
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Tribal values held dear - Dokufilm über "Stammeswerte"

Beitragvon Elk Woman » Sa 6. Jun 2009, 15:20

Stammes-Werte, die Liebe
Ein Studenten Film befasst sich mit der Vergangenheit und Zukunft der Nördlichen Cheyenne
(Von Susan OLP, Of The Gazette Mitarbeiter )

"In Leo Killsback ( ein Nord-Cheyenne und Doktorand an der Universität von Arizona) 60-Minuten-Film
geht es um das Leben für die Nördliche Cheyenne Tribe.
Titel: "Die Chiefs" Prophecy, Survival of the Northern Cheyenne Nation ".

"Drogen und Alkohol sind die noch immer vorhandene Probleme im südöstlichen Montana. Arbeitslosigkeit, Armut und entwurzelte Personen die sich scheinbar nicht um den indianischen Kreislauf kümmern..

"Der Stamm hat sich weit von seinen Wurzeln entfernt" , sagten Tribal Mitglieder die für den Film interviewt wurden. "Aber großen Studien über die American Indian geben auch Grund zur Hoffnung, dann wenn der Stamm wieder auf die alten Werte frühen Stammesführern zurückkehrt."

Leo Killsback, 29, wuchs in Busby auf und erlebt aus erster Hand die Probleme des Alkoholismus, Armut und Depression.

In seinem Film, verfolgt Killsback Spuren der Geschichte der Führung in den Stamm, der ursprünglichen Krieger Gesellschaften und des komplexen Cheyenne Rates von 44, die sich auf Werte wie "Frieden, Würde, Ehre, Mitgefühl, Zusammenarbeit und Native Spiritualität" bezogen.

Im zweiten Abschnitt des vier Teile-Films, lernen die Zuschauer, dass nach einer Reihe von Kriegen, im Jahre 1884 der Stamm in die Reservierung gezwungen wurde.
Alle traditionellen Verfahren der Cheyenne Religion wurden verboten, und eine BIA-Sitz Polizei verringert den Stamm des Krieger-Systems, sagte Killsback. Die BIA benannte seine eigenen Führer und die Krieger der Gesellschaft und spirituellen Führer mussten einen Wettbewerb mit den christlichen Kirchen führen.

Vielleicht eine der größten Veränderungen, sagt Killsback, kam im Jahre 1935, als die Nördliche Cheyenne eine neue Form der Regierung im Rahmen der Reorganisation indischen Gesetz erhielten.
Jetzt ersetzte Wettbewerb die einstige Zusammenarbeit aller Mitglieder, einer gegen einen anderen im Wettstreit um ein Amt, und jeder Mensch für sich allein.

Desto weniger verstanden die Stammesmitglieder von den Wurzeln und Möglichkeiten ihrer Vorfahren, nach dem Film. Doch eine Prophezeiung, die von einem spirituellen Führer in den frühen Reservierungs- Zeitraum prognostiziert wurde ist, dass die alten Chefs nach 100 Jahren wieder zurückkehren und es wieder den Stamm auf Grundlage seiner ursprünglichen Werte gibt.

Killsback ist der Auffassung, der Verlust von Identität und Geschichte des Stammes, hat den Stamm und seine Mitglieder zu sehr marginalisiert und von außerhalb des Stammes stereotyp beeinflußt , dass sich diese Denkweise durchgesetzt hat bei der Stammsführung und seiner Mentalität .

"Eine Menge Dinge, die ich ansprechen will in dem Film, darüber wollen die Menschen nicht sprechen", sagte er. "Wir sind nicht erfüllt von unserem volle Potenzial als souveräne Nation."

Für zumindest einige Stammesführern, sagte er, gilt der persönlichen Vorteil mehr , als der Wunsch sich für das Wohl aller Menschen einzusetzen.
Kleinlichkeit, Egoismus und Eifersucht behindern die Zusammenarbeit.

"Wir haben eine Regierung, die von dem indianischen Gesetz Reorganisation gefördert wurde und durch eine kapitalistische Art und Weise , um so Dinge tut wo Gier der Wert des System ist ", sagte er.
"Und es gibt eine Menge Leute, die verstehen wollen, und möchten positive Veränderungen für eine lange Zeit haben."

Diese neue Generation von Politikern ist einzigartig, da die Führer gut ausgebildete sind und wieder zu der traditionellen Philosophie der Nördlichen Cheyenne zurück wollen, sagte Killsback.

Nach Fertigstellung seines Filmes wurde dieser im öffentlich-rechtliche Fernsehen in Arizona gezeigt. Außerdem wurde er Studenten und dem Stamm gezeigt. Killsback hofft, die Mitglieder des Stammes und viele andere finden etwas in dem Film- und reden darüber. Er weiß, einige werden nicht mit seinen Prämissen und Schlussfolgerungen übereinstimmen.

"Aber nur durch Verständnis/Verstehen ändert sich etwas", sagte Killsback.
Es soll der Vorbereitung zukünftiger Führungskräfte und zur Aufklärung für die Menschen außerhalb des Stammes dienen.

Quelle:
http://www.indiancountrytoday.com/natio ... 46497.html
(Abdruck dort, mit Erlaubnis der Billings Gazette)

Erster Kommentar:
"Dies ist ein großer Dokumentarfilm. Es ist es vor allem durch die Erarbeitung der interne Fragen für jeden Einzelnen in der indianischen Gemeinschaft wichtig. Auch wenn wir versuchen diese Fragen unter den Tisch zu kehren. Diesen muss sich jeder Native stellen, der eine andere Zukunft für sein Volk möchte."

Tribal values held dear
Student’s film looks at past, future of Northern Cheyenne
By Susan Olp, Of The Gazette Staff

Story Published: Jun 6, 2009

"Perhaps one of the biggest changes, Killsback tells through his film, came in 1935 when the Northern Cheyenne adopted a new form of government under the Indian Reorganization Act. Now competition replaced cooperation as members had to run against one another for office, and it’s every man out for himself."

"The further members got from the old ways, the less they understood their ancestral roots and ways, according to the film. But a prophecy made by a spiritual leader in the early reservation period predicts the old chiefs will return after 100 years, and will return the tribe to its original values."

"Killsback believes that over the history of the tribe, the tribe’s loss of identity has caused its members to become marginalized and stereotyped for so long – from outside the tribe and within it – that this way of thinking has permeated both the tribe’s leadership and its mentality."

"But only through understanding will change come, Killsback said. It will take preparing future leaders and shedding light among people outside of the tribe for that to happen ."
"No man is an Iland, intire of itselfe
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Re: DOKUMENTARFILME über Indianer

Beitragvon Rob » Sa 6. Jun 2009, 22:42

Hallo Elk,

danke für den interessanten Beitrag und Link zum Film !

Die Aussagen von Leo Killsback lassen sich in direkten Zusammenhang mit einer uralten Prophezeiung
des Cheyenne-Propheten Motseyoef bringen. Bevor er die Tsistsistas verließ, vor langer Zeit, gab er ihnen noch mit auf den Weg die Dinge zu nutzen die Maheo ihnen durch ihn gab. Sie sollten so leben wie er sie gelehrt hatte und den Cheyenne-Gesetzen folgen. Es würde jedoch eine Zeit kommen in der sich vieles verändern wird. Fremde Menschen werden erscheinen, mit heller Haut, kurzen Haaren und mit einer mächtigen Lebensweise. Diesen Leuten sollten die Cheyenne nicht folgen sondern ihren eigenen Weg gehen solange sie könnten. Die Büffel würden verschwinden und ein anderes Tier wird ihren Platz einnehmen, die Rinder. Aber zuerst würden sie ein neues Tier kennenlernen das sie nutzen sollten, das Pferd. Dieses Tier würde für die Cheyenne hilfreich sein. Aber am Ende würde sich die alte Lebensweise verändern und ins Wanken geraten. Wenn die Tsistsistas aber weiterhin respektieren was er sie gelehrt und ihnen gebracht hatte, wenn sie durchhielten, dann könnten sie dieses alles überstehen.
Motseyoef prophezeite den Cheyenne die Zukunft, die Ankunft des Weißen Mannes, die Umweltveränderungen, das diese weißen Menschen zum Mond fliegen und dem Volk das Land wegnehmen würden. (Quellen: Karl H. Schlesier, Wölfe des Himmels; R. Schukies, Hüter der heiligen Pfeile)

Die Cheyenne haben noch immer ihren Häuptlingsrat der 44, ihre Kriegergesellschaften und Zeremonien
bis heute beibehalten. Es hat, trotz aller Probleme, dennoch den Anschein als wären diese Dinge am erstarken, und so mag die Prophezeiung das die Cheyenne mit den alten Dingen, dem Cheyenne-Weg, auch in einer neuen veränderten Zeit, alles überstehen könnten,in Erfüllung gehen. Etwas das ich ihnen von Herzen wünsche.

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Re: DOKUMENTARFILME über Indianer

Beitragvon Elk Woman » Mo 27. Okt 2014, 18:43

„Hominy Indians“

Ein neuer Dokumentarfilm von Celia Xavier über Indianische Sportler

https://www.facebook.com/HIFootball

VIDEO :
http://rsu.tv/2014/10/03/gcp-playground-of-the-native-son-the-hominy-indian-football-story/

Der Film basiert auf der Geschichte ` der Hominy Indians´, einer professionellen Footballmannschaft (1925-1936) in Oklahoma,
die den Weltmeister New York Giants 1927 besiegt hatte .


http://indiancountrytodaymedianetwork.com/2014/10/22/1927-indian-team-played-champion-new-york-football-giants-and-won-157473

Anmerkung :

Die New York Giants = auch heute noch ein American-Football-Team der National Football League (NFL)
Die Hominy Indianer = war ein professioneller American-Football- Team in Hominy, Oklahoma in den 1920er und 1930er Jahren.
Am 26. Dezember 1927 erhielten sie eine Chance, gegen die New York Giants, das Weltmeister-Team in dieser Zeit zu spielen.
Das Team spielte seine letzte Saison im Jahr 1936. „



Siehe auch
(in Bezug auf die heutige Maskottchen Affäre der Washingtoner R..…) :


http://www.huffingtonpost.com/mark-carpowich/solution-to-redskins-name_b_5897468.html
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Re: DOKUMENTARFILME über Indianer

Beitragvon Elk Woman » Di 28. Okt 2014, 16:17

Dokumentarfilm „Treading Water“

"Displaced and Forgotten: Film About Native Flood Evacuees Wins Prize"

ICTMN Staff,
27.10.2014


27. Oktober 2014 (Winnipeg, Manitoba) –

Das Bruder / Schwester Filmteam Janelle und Jérémie Wookey wurden von Produzent Jocelyn Mitchell angeworben,
um einen Film über die „vergessenen" Flut –Evakuierten von der Manitoba zu machen und ihnen eine Stimme zu geben:

Denn drei Jahre nach den massiven Überschwemmungen in Manitoba sind rd. 2100 Menschen aus der Manitoba Lake St. Martin Region
immer noch in einem Schwebezustand, d.h. leben in Hotelzimmern und vorübergehenden Unterbringungen und können nicht nach Hause zurück.


Der 48-minütige Film erzählt die Geschichte der kanadischen Ureinwohner, die aus ihrem Reservat im Jahr 2011
aufgrund der beispiellosen Überschwemmungen evakuiert wurden.
(Auf diese Ländereien wurden die Wassermassen des Jahrhunderthochwassers geleitet, um die City of Winnipeg
und andere bevölkerungsreichere urbanen Gebiete von der Flut zu verschonen.)


Das war mehr als 3 Jahre und sollte nur Wochen, höchstens ein paar wenige Monate dauern ….

Die Menschen in dem Dokumentarfilm sind frustriert, am Boden zerstört, da sie mit Gefühlen der Isolation, Einsamkeit und Niedergeschlagenheit kämpfen.

Sie sagen :
"Wir haben mehr als nur Häuser verloren. Unsere Familienstrukturen und unsere Community Struktur wurden abgebaut“.


http://indiancountrytodaymedianetwork.com/2014/10/27/displaced-and-forgotten-film-about-native-flood-evacuees-wins-prize-157547

Hier alles über den Film und noch einmal der Trailer :
http://www.treadingwaterfilm.com/trailer.html



P.S:

" Treading Water: Plight of the Manitoba First Nation Flood Evacuees has won the Best Short Documentary award
at the ImagineNATIVE Film + Media Arts Festival Awards, which were handed out on Saturday in Toronto, Ontario."
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Re: DOKUMENTARFILME über Indianer

Beitragvon Elk Woman » Mo 17. Nov 2014, 00:04

“Carlos Montezuma: Changing is Not Vanishing”

Dieser neue Dokumentar- Film ehrt den Native American Aktivisten Carlos Montezuma

„Ein neuer Dokumentarfilm über die Geschichte von Dr. Carlos Montezuma, dem ersten amerikanischen Ureinwohner der University of Illinois,
wurde am 3. November um 8:30 Uhr (CST) auf Big Ten Network uraufgeführt.“
Carlos Montezuma: Changing is Not Vanishing” wurde von der University of Illinois produziert.

„Carlos Montezuma wurde 1866 im Arizona Gebiet geboren und man nannte ihn ´Wassaja´ oder "der, welcher winkt", in seiner Yavapai Sprache.
Als kleiner Junge wurde er seiner Familie gestohlen und als Sklave verkauft.
Er verbrachte seine frühe Kindheit auf der Straße mit einem italienischen Fotografen und trat in Buffalo Bills Wild West Show auf,
vor seiner Einschulung in Chicago.

Im Jahr 1884 war Montezuma der erste Native American, der an der University of Illinois einen Abschluss erlangte
und war später auch einer der ersten Native , die ein Medizinstudium absolvierten.
Nach der Arbeit für das Bureau of Indian Affairs als Arzt im Reservat und Zeuge der weit verbreiteten Armut und bürokratische Korruption,
kämpfte er unermüdlich für die Rechte der Native American und ihre Unionsbürgerschaft.

Als sein eigener Yavapai Stamm aus ihrer angestammten Heimat entfernt wurde, ging Montezuma nach Washington, DC, um für sie zu kämpfen
und schließlich ihre Land- und Wasserrechte zu sichern, einem Präzedenzfall für andere Indianervölker.“

http://www.indiancountrynews.com/index.php/news/8-breaking-news/14097-new-film-honors-native-american-activist-carlos-montezuma


“A new documentary film on the story of Dr. Carlos Montezuma, the first Native American alumnus of the University of Illinois.
Montezuma was born in 1866 in the Arizona territory. As a small boy, he was stolen from his family and sold as a slave.
He spent his early childhood on the road with an Italian photographer, and performed with Buffalo Bill’s Wild West Show before starting school in Chicago.

In 1884, Montezuma was the first Native American to graduate from the University of Illinois and later became one of the first to earn a medical degree.
After working for the Bureau of Indian Affairs as a reservation doctor and witnessing the widespread poverty and bureaucratic corruption,
he fought tirelessly for Native American rights and citizenship.
When his own Yavapai tribe faced removal from their ancestral home, Montezuma went to Washington, D.C., to fight for and finally secure their land and water rights,
setting a precedent for other Indian nations. "


Narration is by Hattie Kauffman, longtime CBS news reporter/anchor and a member of the Nez Perce tribe.

https://www.youtube.com/watch?v=t1arhXZjQIY



Yavapai Apache Nation
http://yavapai-apache.org/
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Re: DOKUMENTARFILME über Indianer

Beitragvon Elk Woman » Mi 1. Apr 2015, 23:50

„Native American Truth” - Canary Effect "

Offizieller Trailer :
http://www.isump3.com/y/INkcZ6UZBV8/the-canary-effect-official.html

Videos Part 1 -5

https://www.youtube.com/watch?v=SCcX1GIt66Q&list=PLzBSdyZd2g9AcgANwYIoXT_iWxW33BE8Q

„The Canary Effect " ist ein Dokumentarfilm von 2006 von Robin Davey und Yellow Thunder Woman,
der über Auswirkungen amerikan. Politik auf die Ureinwohner berichtet .

Der Film hatte Premiere zum Tribeca Film Festival und bekam 2006 den Stanley Kubrick-Award
beim Traverse City Film Festival.
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Re: DOKUMENTARFILME über Indianer

Beitragvon Elk Woman » Mi 8. Apr 2015, 22:32

"The Ways"


„The Ways: Great Lakes Native Culture & Language“ gehört zu den Kurzfilmen (alle von ihnen mit weniger als sechs Minuten Länge) ,
die für den „ Webby Awards“ nominiert und zur online Abstimmung frei gegeben sind.

http://indiancountrytodaymedianetwork.com/2015/04/07/you-can-help-11-films-about-native-culture-win-webby-award-159920

19. Webby Award :

http://pv.webbyawards.com/2015/online-film-video/general-film-categories/documentary-series

http://www.webbyawards.com/about/


„The Ways“

http://pv.webbyawards.com/2015/online-film-video/general-film-categories/documentary-series/the-ways-great-lakes-native-culture-language
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Re: DOKUMENTARFILME über Indianer

Beitragvon Elk Woman » So 12. Apr 2015, 22:55

10 Fascinating Documentaries About Native Americans You Can Watch Right Now

10 faszinierende Dokumentationen :

http://indiancountrytodaymedianetwork.com/2015/04/10/10-fascinating-documentaries-about-native-americans-you-can-watch-right-now-159964


Der Film der mich wirklich enorm tief ergriffen hat,
weil er einfach aufwühlend „ehrlich“ ist, den möchte ich euch zuerst ans Herz legen :


Dakota 38 (2012)
Directed by Silas Hagerty

https://www.youtube.com/watch?v=1pX6FBSUyQI

____________________________________________________

und hier die weiteren :

Montana Mosaic: Indian Boarding Schools (2006)
Directed by Gita Saedi Kiely

https://www.youtube.com/watch?v=FOe-x1aUP2o

------------------------------------

American Red and Black: Stories of Afro-Native Identity (2006)

Directed by Alicia Woods
https://www.youtube.com/watch?v=IPLgbgl4q8E

----------------------------------
Allan Houser: Apache Legacy (2014)
https://www.youtube.com/watch?v=rNNy84rqv0A

------------------------------------
Trudell (2005)
Directed by Heather Rae
https://www.youtube.com/watch?v=ooZ8xz9AgpM

---------------------------------
Russell Means: Welcome to the Reservation (2011)
Directed by Alex Jones
https://www.youtube.com/watch?v=-LA-S64QY3o

------------------------------------
Indian Warriors: The Untold Story of the Civil War (2006)
Mindworks Media Group for The History Channel
https://www.youtube.com/watch?v=oSjMOJ1jets

-------------------------------

Code of Honor: Comanche Code Talkers of World War II (2013)
A film by the Comanche National Museum
https://www.youtube.com/watch?v=fABizJmghFk

------------------------------
Totem Culture (2012)
Directed by Jeremy Hung
https://www.youtube.com/watch?v=5xoDGoSFqLA

--------------------------------

Wacipi Powwow (1995)
Directed by Barbara Wiener
https://www.youtube.com/watch?v=Fv6DZTNkY5w
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Re: DOKUMENTARFILME über Indianer

Beitragvon Elk Woman » Fr 24. Apr 2015, 22:57

"A Thousand Voices"
(uraufgeführt im Februar auf PBS New Mexico)

`Tausend Stimmen`, ein Dokumentarfilm der Silver Bullet Productions , einer gemeinnützigen Bildungsfilmfirma in Santa Fe, New Mexico,
zeigt starke Stammes- Frauen, die den Zuschauer durch die Geschichte der Invasionen des amerikanischen Südwestens führen ,
um gleichzeitig zu erklären, wie diese Invasionen ihre Rolle als Frauen veränderte.

"Jede Frau erzählt eine Geschichte, die tief mit ihrer Kultur verwurzelt ist ... und die tausend Stimmen " vor ihr hatte.
Dieser Film bricht mit Stereotypen über Frauen aus der Navajo Nation, dem Mescalero Apache Stamm, der Jicarilla Tribe,
der Kiowa Tribe, dem Pueblo de Cochiti, der Ohkay Owingeh
und Pueblos von Acoma, Laguna, Jemez, Santo Domingo, Pojoaque, Santa Clara, Taos, Nambe und San Ildefonso ".


http://indiancountrytodaymedianetwork.com/2015/02/19/thousand-voices-native-women-correct-history-reclaim-their-power-159285

http://www.silverbulletproductions.com/

https://www.facebook.com/silverbulletproductionsnm

Trailer :
https://www.youtube.com/watch?v=mXfEpcGTe9A

Video :
https://www.youtube.com/watch?v=Vp0iGmcoPAE
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