Der Kampf "um den heiligen Berg"




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Der Kampf "um den heiligen Berg"

Beitragvon Jana » Do 11. Dez 2008, 17:49

Hinweis: Alle mit A (Archiv) + Verfassernamen gekennzeichneten Beiträge sind Datenrückführungen aus dem vorherigen Forum!

(A/Elk Woman)

Neuer Angriff auf den Heiligen Berg Bear Butte

"Ein Bikerzentrum stört schon die Ruhe des Bear Butte.
Nun will Mr. Jay Allen, ein privater Investor aus Sturgis, im nächsten Jahr einen weiteren Campingplatz für Biker mit Veranstaltungsarena nördlich des Bear Butte bauen. Der Platz wird noch näher an dem heiligen Berg sein als die bestehende Anlage und der vor einiger Zeit geplante Schießplatz, dessen Bau verhindert werden konnte.
Das neue Gelände soll dann „Sacred Ground“ heißen.(Anmerkung: Das find ich sowas von dreist....)
Der Investor zu der Tatsache, dass das geplante Gelände ein wenig abseits des Bikerzentrums liegt: „Ich denke, die Menschen wünschen sich auch ein wenig Ruhe und Frieden.

Ruhe und Frieden, dass wünschen sich die Indianer seit hunderten von Jahren in "ihren" heiligen Bergen!
Die Indianer haben die Black Hills nie vertraglich abgetreten oder verkauft.
Da wundert man sich, wie es möglich ist das Land überhaupt zu erwerben...
Die Black Hills - Paha sapa - He sapa - Schwarzen Berge sind dem Volk der Lakota heilig. Die Black Hills sind unsere Kirche,der Ort, an dem wir Gottesdienste halten, die Black Hills sind unsereBeerdigungsstätte. Die Gebeine unserer Väter sind in diesen Bergenbegraben. Wie kann jemand erwarten, dass wir unsere Kirche, unserenFriedhof für ein paar lumpige weiße Dollar verkaufen?
Frank Fools Crow,
Lakota

The Black Hills are not for sale!
Die Schwarzen Berge sind unverkäuflich!
Dieser Ruf ist seit den Tagen des Vertrages von Fort Laramie (1868), in dem die Black Hills als Land der "Großen Sioux Nation" festgeschrieben wurden, nie verklungen.
Der Vertrag wurde 1980 vom Obersten Gericht der USA anerkannt, das Gericht bestätigte, dass die Völker der Sioux-Indianer rechtmäßige Eigentümervon 60 Millionen acres der Great Plains seien, einschl. 7,3 Millionen acres der Black Hills. Und - das Gericht ordnete die Entschädigung der Indianer für das seit langem von den USA genutzte Land an... aber die Indianer bezeichneten dies als Beleidigung. Sie wollten keine Entschädigung, sie wollen ihr Land!

Was sich in den Black Hills seit den vergangenen hundert Jahren bis heute abspielt, hat schon lange nichts mehr mit "Indianerland" zu tun: Goldsucher, massiver Bergbau, Abbau von Kohle und Uran... verschmutzte Flüsse, kontaminiertes Grundwasser, abgeholzte Wälder... alles im Namen des Fortschritts und der Entwicklung, aber nicht mit Erlaubnis der rechtmäßigen Eigentümer... und es gibt immer neue Bedrohungen...Ein privater Investor aus Sturgis plant jetzt die Errichtung eines Bikerzentrums einschl. Zeltplatz und Veranstaltungsarena, sehr nahe am für die Indianer heiligen Berg Bear Butte im Nordosten der Black Hills. Bear Butte ist für mehr als 30 Indianerstämme der Region ein heiliger Ort. Nach ihrer 4000 Jahre alten Überlieferung haben die Cheyenne hier spirituelle Botschaften und Gaben erhalten - ähnlich wie Mosesam Berg Sinai. Und nun soll dort, wohin sich Indianer -auch heute noch! - zum Gebet zurückziehen, der Widerhall von Motorrädern und Rockkonzerten,Alkohol und Saufgelagen, die Ruhe des heiligen Ortes stören. Von den von einer solchen Stättezu erwartenden Auswirkungen auf Umwelt und Natur ganz zu schweigen...>>Was würden Sie dazu sagen, wenn man Bikerzentren an Kirchen baut und den Gottesdienst mitRockmusik, Motorengedröhn und Alkoholorgien untermalt bekommt!?<<Es ist noch nicht zu spät.....Mr. Jay Allen versucht noch das Geld zusammenzukriegen um das Land dort zu kaufen.Mittlerweile hat er es gekauft und das Biker Camp eröffnet - aber der Kampf geht weiter..."

Der Kampf um Mato Paha - Bear Butte geht weiter!

(Gesendet: Freitag, 11. April 2008)
"Jay Allen ist Besitzer der "weltgrößten Biker-Bar" am Fuß des Heiligen Berges Mato Paha am Rande der Black Hills. Das zuständige Meade County hatte ihm im Dezember 2007 u.a. aufgrund unbezahlter Rechnungen die Alkoholausschanklizenz für seine Bar entzogen. Nun hat Jay Allen gegen die Entscheidung Widerspruch eingelegt. Die Anhörung dazu findet am 14. und 15. April in Sturgis statt.Als Gründe für seinen Widerspruch führt Jay Allen an, das Verfahren im Dezember sei unfair und fehlerhaft verlaufen. Weiterhin wäre zu klären, ob seine Schulden Grund genug für einen Entzug der Lizenz seien.Eine grundlegende Entscheidung wird wahrscheinlich erst in zwei bis drei Monaten fallen, so lange will sich die Kommission für ihre Entscheidungsfindung Zeit lassen. Das heißt, erst kurz vor der Sturgis Bike Rallye im August wird klar sein, ob die Bar am Fuß des Mato Paha Alkohol ausschenken darf und ob dann die Ruhe des Heiligen Berges wieder massiv gestört wird."

Mehr Informationen und updates:
http://www.protectsacredsites.org
http://bearbutte.blogspot.com

(A/Elk Woman)

Anmerkung:

Texte wurden Andrea Cox HP entnommen!

Es ist doch eine Unverfrorenheit das nun noch eine Ausweitung geplant ist (und mit dem Namensansatz...)
Ich verstehe ehrlich nicht, wer diesem privaten Investor das Gebiet überhaupt verkauft hat (Stammesgebiete einfach durch die Regierung enteignen lassen und an Privat zu verkaufen, dürfte doch nicht einmal in USA gehen und gibt es da keine Gebietseintragungen mit Eigentumsnachweisen, etc.....
Und wieso da rechtliche Beschwerden scheinbar keinen Erfolg haben zu scheinen... (es geht ja nun schon über Jahre...)
Fragen übere Fragen..!

LG,
elk

(A/wasicun-win)

Die Entwürdigung hat begonnen!

Online-Petition zum Schutz des Bear Butte:

http://www.thepetitionsite.com/takeaction/843054051

Eigentlich fehlen einen die Worte dazu..
denn "wie kann man etwas verkaufen, was einem nicht gehört?"
danke Elk für diesen ausführlichen Bericht...
wär nett wenn Lakotagirl was dazu schriebe,
ich mein so aus erster Reihe auch der Betroffenen...
was bedeutet das nun für euer Volk Maria??
und ist es nun wirklich endgültig?

Wasi
Jana
 

von Anzeige » Do 11. Dez 2008, 17:49

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Re: Der Kampf um den heiligen Berg

Beitragvon Jana » Do 11. Dez 2008, 17:55

(A/Elk Woman)

Hi, Wasi,

"Die Entwürdigung hat schon lange begonnen..."

Hier nochmal eine Ausarbeitung an der TU Berlin zur Bedeutung und den Problemen mit denen die Natives sich in Bezug auf ihren spirituellen Ort schon länger herum ärgern müssen.( und das ist nicht nur die Biker Szene; sondern auch "die üblichen Verdächtigen"...)

Aber auch (im zweiten Teil der Ausarbeitung; unter den Punkten "Forderungen zum Schutz", noch was, was anscheinend zwar Forderungen seit den 90 `ziger Jahren sind, aber scheinbar noch nicht umgesetzt wurden...
(Also wieder mal komplexer die Thematik wie man an Hand von News immer denkt...und ein paar Antworten auf meine eigene Fragen..)

Die spirituelle Kraft des Bear Butte

von Candy Hamilton
aus: News From Indian Country (Mitte August 1994)

"Seit Jahrhunderten besuchen die Menschen der Lakota, Nakota, Dakota und Cheyenne den Paha Mato (Bear Butte), um hier zu beten und Visionen zu erhalten. Im Jahre 1840 ging Worm, ein spirituelle Führer und Vater von Crazy Horse mit verschiedenen Lakota-Gruppen zum Paha Mato. Während der Nacht erklomm er die Spitze des Berges um dort zu beten. Er betete für sein Volk, das sich Sorgen machte über das Vordringen der Weißen, Soldaten wie auch Goldsucher, die das Land überfluteten und sich die heiligen Black Hills, in deren Nähe der Paha Mato liegt, unter den Nagel reißen wollten. Worm erhielt hier eine Vision, welche ihm große Kraft gab, einschließlich der, die weißen Eindringlinge zurückzuschlagen. Nachdem er nach einer Ratssitzung die Pfeife mit anderen Führern geraucht hat, sagte er, er würde aufgrund seines Alters diese Kraft an seinen Sohn Crazy Horse weitergeben. Red Cloud, Sitting Bull, Touch The Clouds und unzählige andere erkannten die Kraft des Paha Mato, die ihre Vorfahren schon lange Zeit erhielten. Sie kamen dorthin in großer Demut, mit Respekt und oft auch, wenn sie in Not waren.

Am 21. Juni 1994 gingen mehr als 200 Lakota zum Paha Mato um auf die Entweihung dieser heiligen Stätte durch New Age-Enthusiasten aufmerksam zu machen. Sie beklagten, daß Indianer für sich in Anspruch nehmen, spirituelle Führer oder Medizinmänner zu sein und die Nicht-Indianer an heiligen Zeremonien teilnehmen und die sich von anderen Indianern die Durchführung von eben diesen Zeremonien bezahlen lassen."

(Fortsetzung folgt)

Fortsetzung:
von Candy Hamilton
aus: News From Indian Country (Mitte August 1994)

Der Paha Mato (Bear Butte) –
der heilige Berg der Lakota in Süddakota

"Die besorgten spirituellen Graswurzel-Führer, Sonnentänzer, Ältesten und ihre Unterstützer, welche größtenteils aus der Pine Ridge Reservation angereist waren, wanderten bis zum ersten Level des Bear Butte, wo sich das Touristencenter befindet. Dort trafen sie auf Royal Bull Bear aus Kyle, welcher dort während der Nacht fastete. Er sprach ein Gebet und dankte denen die gekommen waren um das Gebiet zu schützen. "Schaut auf den Paha Mato," sagte Bull Bear, "dieser Berg ist uns heilig. Unsere Großväter waren schon hier und wir stehen heute hier für unsere Großväter und ihren Glauben." Traditionelle Sänger ermutigten die Menge dann mit einem Lied, welches sagt: "Lakota sind tapfer. Es kommen harte Zeiten, aber wir werden auch diese überstehen."

Bevor von einigen Älteren die Notwendigkeit des Schutzes dieses Berges und die Bedeutung für das Wohlergehen der Lakotas hervorgehoben wurde, bat Wilmer Mesteth, der diesen Marsch organisierte, den Parkmanager, aufmerksam dem Gesagten zuzuhören. Er sagte, die Gruppe würde am Ende dieser Rede ihre Wünsche vorbringen und sie würden darauf eine Antwort des Managers erwarten. Die Befürchtungen der Indianer schienen aber auf taube Ohren zu stoßen. Der Parkmanager Tony Gulett erklärte in einem Interwiew, daß es ihn nicht beunruhige, wenn Nicht-Indianer den Bear Butte zur Durchführung ihrer Zeremonien nutzen. In diesen Zeremonien vermischen sie ihre Symbole und Praktiken mit eingeborenen religiösen Traditionen und nennen das ganze "Indianische Zeremonien". "Ich weiß nicht, warum ich besorgt sein sollte darüber." sagte Gullet. "Das hier ist Amerika und hier ist religiöse Freiheit garantiert. Und ein Einmischen in die religiösen Praktiken der Nicht-Indianer würde eine Einmischung in ihre religiöse Rechte sein. Es gab nie ein Gebiet zur Visionssuche und das wird auch immer so bleiben."

Der Staat betreibt den Bear Butte als ein für jedermann zugänglichen State Park, aber in den 70er Jahren kam man überein, ein kleines Gebiet für den Besucherverkehr zu sperren, um Indianer, die fasteten und auf Visionssuche waren, nicht zu stören.

Mesteth sagte, daß sich Stammesoffizielle sowie spirituelle Führer seit zwei Jahren mit staatlichen Stellen trafen, um über ihre Befürchtungen zu sprechen, aber nichts passierte. Er und andere besorgte Menschen wollen versuchen, sich mit staatlichen Stellen in Pierre (South Dakota) zu treffen und die Wünsche der Indianer nach besseren Schutz der heiligen Stätte nochmals vorzubringen. Er beschreibt weitere Probleme im Zusammenhang mit dem Bear Butte. So sah er 200 Weiße in dem Gebiet, welches den Visionssuchern vorbehalten ist. "Manche von ihnen hatten Adlerfedern, was eine totale Mißachtung unserer heiligen Pfeife bedeutet. Meine Verwandten kamen zu mir nach Hause und erzählten, daß sie hierher kamen um zu beten, aber alles ist voller weißer Menschen und für sie war kein Platz mehr übrig." sagte Mesteth. Er sagte, er habe in den weißen Lagern heilige Pfeifen und Adlerfedern auf den Boden gesehen, und die Leute liefen darüber hinweg.

Desweiteren brachte ein New Age Führer aus Rapid City weiße Frauen zum Gebet, während sie menstruierten. In den Augen traditioneller Lakota ist dies überaus verabscheuenswürdig. Eine andere weiße Frau sah man nackt auf dem Berg stehen. Er und andere haben auch etwas dagegen, wenn New Agers ihre Kristalle über alle Bäume und Sträucher hängen und gleichzeitig die indianischen Gebetsfahnen und Tabakgaben nicht verstehen und mißbrauchen.

John LaValle, ein Santee Dakota und Sprecher des Center for the Spirit in San Francisco, nennt die New Age Aktivitäten eine intellektuelle Form des geistigen Genozids gegen die Indianer. "Wir haben so viel verloren und jetzt wird noch das letzte, was die Lakota zusammenhält zerstört." Das Center for the Spirit dokumentiert den Mißbrauch der indianischen religiösen Freiheit in den gesamten USA. LaValle sagte, daß der Bear Butte ein Mekka für Leute wurde, die die Lakotareligion nutzen wollten, dies aber ohne Respekt und Verständnis täten. "Der Bear Butte ist das Zentrum der Lakota-Religion und nun wird er seines Geistes beraubt, besonders im Sommer, der wichtigsten Zeit für Zeremonien. Alte und spirituelle Indianer können keinen ruhigen Platz zum beten finden. Wir müssen an unserer Lebensweise als Lakota festhalten," sagt Richard Broken Nose, "und wir müssen aufpassen, daß solche Dinge nicht passieren, die nicht den heiligen Wegen entsprechen. Unsere Erholung vom Genozid ist ein Schritt und wir werden dem falschen Spiel nicht trauen. Wir werden uns nicht mit unseren Feinden treffen." Dies erklärte LaValle in einem Interwiew, in welchem er erläuterte, warum sich Center for the Spirit-Mitglieder niemals mit New Age Leuten treffen werden.

Viele Redner, die meisten bedienten sich der Lakotasprache, brachten ihre Befürchtungen zum Ausdruck, die der Mißbrauch des Bear Butte auf ihre Kinder hätte. Außer den Gruppen aus Pine Ridge und dem Park Manager nahmen an dem Treffen noch Vertreter aus der Rosebud-Reservation, ein Mitglied des Oglala-Stammesrates, ein Indianer, der andere in der Abhaltung von Zeremonien unterrichtet sowie zwei US-Marschälle teil. Die beiden Marschälle kamen auf Wunsch von Robert Ecoffey, eines Oglala, der Haupt-US-Marschall für South Dakota ist.

Das Stammesratsmitglied Pete Richards sagte, er komme, um seinen Befürchtungen über die Entweihung dieses Gebietes Ausdruck zu verleihen. Ein Ojibway aus Kanada schloß sich an. Er erzählte, daß er jedesmal, wenn er von Kanada nach Minnesota reist, am Bear Butte Station macht, um zu beten. Als er von dem Protest hörte und ein weißes Camp erblickte, und sah, was man dort unter Zeremonien verstand, beschloß er, an dem Protest teilzunehmen.
In der Nacht vor dem Marsch traf sich der Stammesvizepräsident Mel Lone Hill mit Mesteth und anderen besorgten Unterstützern. Er verabschiedete die Teilnehmer des Marsches und sagte ihnen, sie sollten mit guten Herzen zum Bear Butte gehen, aber sie sollten sorgfältige Worte und Aktionen wählen an solch einem heiligen Ort. Er ist der Enkel des früheren Häuptlings und spirituellen Führers (wicasa wakan) Frank Fools Crow, eines respektierten und hochverehrten Oglalaführers. Stammesälteste und spirituelle Führer sprachen bedacht über den Schaden, den der Mißbrauch des heiligen Mato Paha für die Lakota und ihre Kultur bedeutet. Einige ältere Frauen saßen im Schatten einiger Bäume und andere Ältere nutzen den Schatten eines Busses.

Nachdem alle Sprecher ihre Befürchtungen vorgebracht hatten, faßte ein jüngerer Mann seine Empfindungen in einem Satz zusammen: "Irgendwas läuft verkehrt," und schüttelte seinen Kopf vor Abscheu."

Candy Hamilton

Fortsetzung 2
Forderungen der Lakota zum Stop der Entweihung
und Ausbeutung des Bear Butte

1.- Der Bear Butte State Park und der Staat South Dakota müssen sofort beginnen, den Zugang zum Bear Butte strikt zu regulieren. Dies soll in verbindlicher und ausschließlicher Zusammenarbeit mit den Stämmen, die den Bear Butte historisch als heilige Stätte nutzten, geschehen. Mehr noch, der Staat muß sicherstellen, daß jede Person, die den Zugang zu den ausgewiesenen heiligen Gebieten am Bear Butte wünscht, ein eingeschriebenes Mitglied eines Indianerstammes sein muß und die Ermächtigung zum Zugang von einem traditionellen indianischen spirituellen Führers erhalten hat, der als solcher von den folgenden historischen Bear Butte-Stämmen anerkannt ist. Es handelt sich um die folgenden Stämme: LAKOTA, DAKOTA und NAKOTA, CHEYENNE, ARAPAHO, KIOWA, CROW, ARIKARA, MANDAN, HIDATSA

2.-Der Bear Butte State Park und der Staat South Dakota müssen erlauben, daß die entweihten und verunreinigten heiligen Gebiete am Bear Butte mit der Zustimmung der Lakotas sowie unter Leitung und Aufsicht traditioneller Lakotaältester von Unrat sowie zeremoniell gereinigt werden. Während der Zeit der Reinigung muß der Park für jeglichen Besucherverkehr gesperrt werden.

3.-Der Bear Butte State Park und der Staat South Dakota müssen sich den Bedürfnissen der Bear Butte-Stämme anpassen und den Park für den Besucherverkehr sperren, wenn dort bestimmte sensible Zeremonien stattfinden bzw. für bestimmte Zeiten des Jahres. Diese Zeiten werden von den o.g. Stämmen festgelegt.

4.-Der Bear Butte State Park und der Staat South Dakota müssen es strikt untersagen, daß aus dem Park natürliche Bestandteile wie Pflanzen und Gesteine entnommen werden. Gleichfalls muß es untersagt werden, ortsfremde Gegenstände wie z.B. Kristalle im Park zu hinterlassen. Diese Verbote sollten ständig durchgesetzt werden und Überschreitungen müssen adäquat bestraft werden.

5.-Der Bear Butte State Park und der Staat South Dakota müssen es allen Personen und Organisationen verbieten, Eintrittsgelder für die Benutzung des Bear Butte zu erheben. Dieses Verbot muß mit strengen Strafen manifestiert werden.

6.-Der Bear Butte State Park und der Staat South Dakota müssen Literatur zur Verfügung stellen, in denen die Touristen auf die Bedeutung des Bear Butte für die Indianer aufmerksam gemacht werden, und welche Konsequenzen eine Störung zur Folge hätte. Außerdem sollte auf die zu erwartenden Strafen aufmerksam gemacht werden, die beim Betreten der gekennzeichneten Gebiete drohen. Diese Literatur sollte wiederum in enger Zusammenarbeit mit den historischen Bear Butte-Stämmen entstehen. Und nicht zuletzt sollten an den Wegen im Bear Butte-Gebiet Schilder aufgestellt werden, die die heiligen Gebiete kennzeichnen und deren Betreten verbieten. Auch sollte dort auf zu erwartende Strafen bei Nichtbefolgung aufmerksam gemacht werden.

7.-Der Bear Butte State Park und der Staat South Dakota müssen sofort beginnen, die bereits bestehenden bundesstaatlichen Sanktionen zur unautorisierten Entnahme von Adlerfedern und sonstigen tierischen Teilen durchzusetzen. Diese Sanktionen sollten auch in der o.g. Literatur bzw. den Wegschildern verankert werden.

8.-Der Bear Butte State Park und der Staat South Dakota müssen einen oder mehrere vom Stamm autorisierte Lakotas beschäftigen, die als Vollzeitberater die kulturellen Aktivitäten im Park erklären. Desweiteren müssen der Bear Butte State Park und der Staat South Dakota die Weiterbildung der Parkranger übernehmen, um sie für die Befindlichkeiten der traditionellen Indianer zu sensibilisieren und sie über Rechte und Pflichten beim Schutz des Bear Butte vor Ausbeutung und Entweihung zu informieren.

P.S.: Diesen Forderungskatalog entnehme ich, dass der Bear Butte irgendwie in Verwaltungshoheit des Bear Butte State Park`s und des Staates South Dakota übergegangen sein muß...???
(Aber wie schon mal erwähnt, die Rechtssysteme und Vollzugsorgane in den USA erscheinen mir persönlich für uns hier kaum durchschaubar und sehr kompliziert...)

LG,
elk
Jana
 

Re: Der Kampf um den heiligen Berg

Beitragvon Jana » Do 11. Dez 2008, 18:08

(A/Jana)

Deine fleißige Recherchearbeit hier, liebe Elk, ist für alle Teilnehmer sehr nützlich und wichtig, und ich vermute, dass bei so manchem sitllen Leser, der sich eher zufällig hier aufhält, das Interesse für das echte und heutige Leben der Indianer und ihre Probleme durch solche Beiträge gestärkt bzw. erst richtig geweckt wird.

Ich finde die Forderungen der Lakota zum Schutz des Bear Butte sehr vernünftig. Der Katalog zeigt, dass sie sich intensiv Gedanken gemacht haben, um die vielfältigen Probleme anzugehen, und dabei trotzdem die Weißen nicht ganz ausschließen wollen, sondern eben nur kanalisieren und aufklären. Wenn der Bear Butte State Park und der Staat South Dakota darauf eingehen und die bereits bestehenden Regelungen endlich umsetzen würden, könnte der Bear Butte zu einem Monument für ein friedliches und respektvolles Miteinander von Indianern und Weißen (zumindest bei touristischen und religiösen Belangen) werden, und das Beispiel könnte vielleicht Schule machen und Vorreiter für andere, ähnliche Projekte in den USA sein. Denn wie wir hier schon mehrfach erfahren haben, ist der Bear Butte kein Einzelfall. Es gibt viele Meldungen darüber, dass Gebiete, die den Indianern heilig sind, skrupellos vermarktet, ausgebeutet und zerstört werden.

LG Jana

(A/dogman)

hallo ihr lieben
elk, jana und auch wasicun win kann ich nur zustimmen.
es ist schlichtweg eine schweinerei was dort geschehen soll.
aber leider wird sich die regierung von south dakota und die parkverwaltung nicht um die forderungen der nativ´s kümmern.
hier steht wie überall der dollar im vordergrund.
darunter zu leiden haben die menschen ( was der industrie sch.... egal ist ).

ich werde mich an der unterschriften aktion beteiligen.
es ist nicht viel, aber steter tropfen höhlt den stein heißt es
und wenn dort einige tausend menschen aus aller welt unterschreiben, dann denke ich wird es helfen.

euer dogman


(A/Walter)

Es ist an sich wahnsinnig lieb was ihr hier macht aber ich denke dass es nichts nützen wird selbst wenn alle Menschen auf der ganzen Welt dafür unterschreiben würden. Die black Hills sind unglücklicherweise ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor - hier geht es um richtig viel Geld. Ich hab mich schon vor 25 Jahren damit befasst und glaub dass es wohl aussichtslos ist. Ihr müsst sehen dass es vergleichsweise eine winzige Gefälligkeit wäre Leonhard Peltier endlich mal aus dem Gefängniss raus zu lassen aber noch nicht mal das hat auch nur annähernd Aussicht auf Erfolg.

liebe Grüße: Walter

(A/Elk Woman)

Hi, Walter,

wie sagt man: "Die Hoffnung stirbt zuletzt!"

Sicher hast Du nicht unrecht, dass die wirtschaftliche Lobby leider überall in dieser schrecklich globalisierten Welt einen zu hohen Strellenwert hat, weil da nicht nur die Interessen der Firmen, sondern neben staatlichen Interessen schon weit verbreitete internationale Wirtschaftsabhängigkeiten daran hängen (siehe Proteste gegen China in Sachen Tibet; wo selbst die Bundesrepublik Deutschland seit der Kohl-Ära zu weit in Handelsbeziehungen mit China verstrickt ist, um sich da überhaupt stark machen zu können..., da eigene Arbeitsplätze und Firmen daranhängen... Man hat das Gewissen/unser Gewissen auch schon verkauft.. ( oder verkaufen müssen, um in der globalen Witschaft noch mithalten zu können!!!... Schlimm !!!)

Aber, es ist zwar ein langer Prozess (und hilft sicher den Menschen vor Ort nicht sofort dann, wenn sie es bitter nötig haben), es kann auch kein Staat mehr auf die Dauer....(und das dauert leider sehr, ja zu lange...) diktatorisch mit seinen Menschen umgehen, denn die können mit vereinter Kraft schon was bewirken... Eben in kleinen Schritten; in Verweigerung, in Protest, etc.
Das nur, damit nicht so ein Ressignationsgedanke überhand nimmt...

Für mich hängt auch "Aufklärung" damit zusammen; indem wir hier darüber uns austauschen und berichten.

Das rechtliche Dinge eben kompliziert sind (und in anderen Staaten für uns sowieso kaum durchschaubar) und wir darauf wirklich wohl kaum Einfluß haben, hängt sicher mit Deinem Beispiel zu Leonard Peltier zusammen. Da kann wahrscheinlich höchstens der Staat so eine Art Amnestie ergehen lassen. Dazu muß man aber auch den dementsprechenden Präsidenten oder Gouverneur haben; und der muß wiederum gute Kontakte zu den Natives haben:
Leider haben auch die Natives (meines Wissens nach...) keine Beziehung oder tollerante Meinung "zu irgendeinem weißen oder schwarzem Politiker"; also ist das auch eine gegenseitige Nichttolleranz und so kommt es zu keinen Verständigungen....)

Aber zur kleinen Hilfe gehört aber auch immer wieder Augen und Ohren aufzusperren und aufzudecken, was für "ein Humbuck " manchmal von Seiten der weißen Pilger mit ihren "selbsternannten weißen- und indianischen Schamanen"
an heiligen Orten der Natives passiert!!!

Die Aussage des Parkmanagers vom Gebiet Bear Butte ist ja schon erschreckend!!!!
Zitat: "Der Parkmanager Tony Gulett erklärte in einem Interwiew, daß es ihn nicht beunruhige, wenn Nicht-Indianer den Bear Butte zur Durchführung ihrer Zeremonien nutzen. In diesen Zeremonien vermischen sie ihre Symbole und Praktiken mit eingeborenen religiösen Traditionen und nennen das ganze "Indianische Zeremonien." "Ich weiß nicht, warum ich besorgt sein sollte darüber." sagte Gullet. "Das hier ist Amerika und hier ist religiöse Freiheit garantiert. Und ein Einmischen in die religiösen Praktiken der Nicht-Indianer würde eine Einmischung in ihre religiöse Rechte sein. Es gab nie ein Gebiet zur Visionssuche und das wird auch immer so bleiben."

Was maßen sich solche Leute an....??? (sicher sprechen sie nicht nur persönlich für sich.., sondern eben im Namen ihres Job`s...)

LG,
elk
Jana
 

Re: Der Kampf um den heiligen Berg

Beitragvon Jana » Do 11. Dez 2008, 18:46

(A/Astrid)
Hallo,
hier eine Aktion zum Kampf um Bear Butte. Auch wenn es wenig wahrscheinlich ist, dass e-mails aus Deutschland etwas nützen, aber gar nichts tun, hilft auch nicht... :-)
Viele Grüße
Astrid


von Tamra Brennan http://www.protectbearbutte.com

Die Anhörung der Meade County Commission für neue und zu erneuernde Alkoholausschank-Lizenzen wird am Donnerstag, dem 5. Juni um 15.30 Uhr Ortszeit stattfinden.

Wir bitten alle Unterstützer, zu dieser Anhörung zu kommen. Sowohl für die Bewohner der Region als auch für die Stämme um den Bear Butte ist es wichtig, hier teilzunehmen und die Stimme gegen die Erteilung einer neuen Lizenz für den "Broken Spoke Campground", ehemals "Sturgis County Line", zu erheben.

Wie viele von Ihnen bereits wissen, hat Jay Allen am 14. April 2008 bekanntgegeben, dass ein Transfer der "Sturgis County Line" an die Target Logistics Corporation als "Broken Spoke Campground", LLC erfolgen wird. Deren neuer Geschäftsführer David Shoe hat die Geschäfte übernommen. Das Unternehmen Target Logistics ist ein Multi-Millionär, das beabsichtigt, den Broken Spoke Campground am Bear Butte noch zu erweitern. Vor kurzem wurde bekanntgegeben, dass die Firma beabsichtigt, das Unternehmen ganzjährig zu öffnen und in den Monaten Juni, Juli und August Veranstaltungen für Biker anzubieten.

Die Sache ist kritischer als je zuvor, wir brauchen Ihre Unterstützung und Ihre Briefe!
Weiter unten finden Sie einen Musterbrief an die Meade County Commission, bitte kopieren Sie ihn in eine neue e-mail und senden diese an die angegebenen Adressen. Oder schreiben Sie eine e-mail mit eigenen Worten, bitte schließen Sie aber die fettgedruckten Aussagen in Ihren Brief ein, denn nach den gesetzlichen Regelungen können nur Eigenschaften des Ortes oder der Person des Antragstellers ausschlaggebend für eine Erneuerung oder eine Ablehnung einer Alkoholausschanklizenz sein.

Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Namen und Ihre Adresse in den Briefen und e-mails anzugeben, damit Ihr Brief auch gezählt wird!

Die Briefe und e-mails müssen bis zum 4. Juni, 17.00 Uhr Mountain Time >> bis zum 05. Juni, 01.00 Uhr unserer Zeit << eingegangen sein.

Hier der englische Brief
deutsche Übersetzung auf http://indianernachrichten.blogspot.com

Add Today's Date: ____________

Attn: Meade County Auditor
Meade County Board of Commissioners
1425 Sherman Street
Sturgis, SD 67625
Via fax: 605-347-5925
via email: meade@meadecounty.org

Dear County Commissioners:

I oppose the new application for a Malt Beverage liquor license application submitted by General Manager, David Shoe dba Broken Spoke Campground, LLC. The proposed application is for a location that is unsuitable. I request that Meade County Commissioner’s deny the new application. Broken Spoken Campground, LLC formally known as Sturgis County Line, LLC lies within 2 miles North of the actual base of Bear Butte and threatens the natural and historic resources there.

The NEW Malt Beverage license application should be denied because the locations are not suitable. These large scale commercial developments invite noise and cumulative impacts of increased traffic and travel, which all stand to adversely impact the natural serenity and tranquility needed for cultural, ceremonial and other visitations to Bear Butte. They will also negatively impact the experience of people who enjoy the spiritual, cultural, and natural resources at Bear Butte.

The application should be denied on the basis that the applicants are not suitable characters to hold a beer and/or liquor license as proposed. The new application license for General Manager, David Shoe dba Broken Spoke Campground, LLC should be denied based upon unsuitable character and misrepresentation. The new investors of Broken Spoke Campground, LLC, Target Logistics Corporation, have been made fully aware of the significance and protection for Bear Butte. Issues include, the unsuitability of this location, unacceptable noise and disturbance, that this location continues to cause, to those who travel to Bear Butte who need solitude and serenity. They fail to take into account local concerns of impacts to the spiritual, cultural, and natural resources at Bear Butte. Bear Butte is a place of prayer where the natural environment needs to be free from negative influences of alcohol that could affect religious beliefs and practices of those who travel from around the world to pray.

The new investors, Target Logistics Corporation, dba Broken Spoke Campground, LLC have announced plans for additional development and expansions at Broken Spoke Campground. Their expansions include, opening all year round and hosting various rally events in June, July in addition to August. The loud noise and music from this location throughout the summer will directly effect, encroach upon and interfere with the experience of people who wish to pray and/or visit Bear Butte in seclusion. Many Native Nations and their member’s travel to Bear Butte to pray throughout the year. Bear Butte, a Historical Landmark and sacred site should be protected from the negative influences of beer, liquor and drugs.

I respectfully request for the Meade County Commissioners to DENY the new Malt Beverage license to General Manager, David Shoe and Broken Spoke Campground, LLC

Sincerely,

PLEASE INSERT YOUR full legal name

and address

(A/Manyhorse)

[url][http://www.petitiononline.com/1851Site/petition.html/url]
Ich hoffe, dass diesmal der Link funktioniert

Hallo, ich habe hier einen Link der entsprechenden Petition herausgekramt. Vielleicht besteht Interesse, diese Petition zu unterzeichnen.
Wie Ihr sehen könnt, sind viele der Unterzeichner aus Deutschland
LG many

(A/Elk Woman)

Hi,

bei den Newslettern (Frank und Astrid) aus 2006 gefunden.
Ich wage mir nicht vorzustellen, wie wohl die weitergehenden Pläne 2008 aussehen mögen bzw. wenn diesem Größenwahnsinn kein Ende gemacht wird...!? :

"Der Bau der 600 Acre großen „Biker Bar“ und Konzertarena am Bear Butte, die die Umwelt, die Tierwelt, die Wasserqualität und die religiöse Freiheit der Indianer bedroht, hat begonnen!

Jay Allen, der Besitzer der Sturgis County Line, präsentiert das so:

„Stellen Sie sich vor, Hunderte Acre Platz zum Feiern… auf sicherem Gelände, frei von Kontrolle, davon spreche ich!... Folgen Sie den Hinweisschildern zu dem Land unterhalb des Heiligen Berges Bear Butte! Der erste Abschnitt der Sturgis County Line wird 1,4 Hektar asphaltierter Fläche… schaffen und jede Menge Parkplätze für Motorradfahrer.
Der neue Broken Spoke Saloon wird 2000 qm umfassen, mit Souvenirs, eiskaltem Bier, heißer Musik und noch viel heißeren Frauen! Die Küche hat 24 Stunden am Tag geöffnet, es wird Campingplätze mit Warmwasser und sauberen Toilettenanlagen geben… Eine Meile vom Broken Spoke Saloon entfernt wird es eine Konzertarena geben, die weltweit erstklassige Künstler anziehen wird. Wer das Gelände der Sturgis County Line von Südwesten her erreicht, wird nur ein einziges von Menschenhand erschaffenes Objekt sehen – eine Bühne, die gebaut wurde, um den Ansprüchen der größten bekannten Stars zu entsprechen. Aber das beste daran ist – wenn man über den Rand der Bühne schaut, erhebt sich der Bear Butte wie eine Königskrone in der Landschaft…

Die Konzertarena wird mehr als 30.000 Menschen fassen… Außerhalb des geplanten Broken Spoke Saloon, der Konzertarena, der Builder’s Bar, des „Schoolhouse“ und der „Mexican Kantina“ werden wir den Rest dieser wundervollen Landschaft unberührt lassen! Lehnen Sie sich zurück bei einem kalten Bier, und genießen Sie den Sonnenuntergang am Bear Butte! Etwas Besseres gibt es nicht. Ich hoffe, dass die Biker, wenn sie dies lesen, die „Sturgis County Line“ und den Broken Spoke Saloon zu ihrer neuen 600 acre großen Heimat erklären werden, und die Leidenschaft für große Parties und den Biker-Lifestyle aufleben lassen…“
(Jay Allen, Besitzer der Sturgis County Line und des Broken Spoke Saloon)

P.S:
Dieser Biker-Bar-Campground sollte ursprünglich nach Jay Allen „Sacred Grounds“ heißen ..!

WAS FÜR EIN HOHN!

LG,
elk

(A/Robert)

Hallo zusammen,

das klingt wirklich furchtbar und respektlos, was der Typ
vorhat. Bevor ich das hier gelesen hatte, telefonierte ich
gestern mit einer Cheyenne-Bekannten. Sie erzählte mir auczh nochmal von dieser Biker Bar. Die Cheyenne u. die anderen Stämme, denen diesr Berg heilig ist, sind mit Recht beunruhigt über die Entwicklung. Jetzt finde ich hier das Thema wieder aktuell aufgegriffen, kaum das ich den Hörer aufgelegt hatte.
Ich hoffe, dass die Einsicht siegt, im Sinne des Schutzes des
Berges.

Robert
Jana
 

Re: Der Kampf um den heiligen Berg

Beitragvon Jana » Do 11. Dez 2008, 19:02

(A/Manyhorse)

Hallo zusammen,

folgendes habe ich heute über die Black Hills erhalten und ich muss gestehen, dass ich das nicht wusste:
Just in case you do not know...Paha Sapa (Black Hills in SD) was taken from
the Lakota during WWII. The U.S. claiming the Japanese were just over the
hill and the U.S. needed to protect the rest of the country, but will give
the land back after the war. No suprise here and I thought WWII was over in
1945.

wurden also die Black Hills erst während des 2. Weltkrieges den Lakota weggenommen?
Ich glaube ja nicht, dass die Japaner der Grund dafür waren, sondern wirtschaftliche Aspekte.

LG many

(A/Elk Woman)

Hi, Many,

was das mit den Japanern auf sich hat..., ich kann mir da keionen Reim drauf machen (d.h. sicher brauchten wohl die USA eher die Bodenschätze zum Luft- und Seekrieg mit Japan im 2.Weltkrieg...?)

Aber habe zu den Black Hills noch paar interessante Artikel gefunden.
Man findet im Lexikon:
"Waldreiches Bergland in der nordamerikanischen Prärie, an der Grenze zwischen Wyoming und South Dakota, im Harney Peak bis 2207 m hoch; mit dem ? Mount Rushmore National Memorial; Abbau von Bodenschätzen: Gold, Blei- und Eisenerze, Kohle." -
Und das schwarz Fettgedruckte ist es dann auch,
das ist nicht nur so`n bissel um was es geht...

Schaut mal unter:
http://www.geoberg.de/text/geology/08050902.php
(da weiß man, warum die USA wirtschaftlich so an den Black Hills hängt....und sie wohl nie wieder hergeben wird..)

Und da ich das textlich hier nicht übernehmen darf,
auch unter Google Eingabe:
" Spiegel Wissen Das zweite Sterben der Indianer";
dann den Link: "Spiegel Wissen Artikel Artikel"
nehmen!
(Wirklich sehr interessant und aufschlussreich, d.h.
über alle Landrechtsstreite der Natives)

LG,
elk

Fortsetzung:

Und da ich gerade im Schreiben bin, noch ein Nachschlag dazu.

Charmaine White Face
and the Defenders of the Black Hills, USA :

"Sobald Charmaine White Face über die He Sapa spricht, wird ihre Stimme weich, so als würde sie von ihren drei Kindern erzählen. He Sapa sind die Black Hills, ein Bergmassiv im Grenzgebiet der US-Bundesstaaten South Dakota, Montana und Wyoming – für die Stämme der Lakota, Dakota und Nakota (im Frontier-Englisch gemeinhin die Sioux) das Herz allen Lebens, die Geburtsstätte ihres Volkes.

1868 schloß die US-Regierung mit den vereinten Stämmen der Sioux in Fort Laramie einen Vertrag, der ihnen die schwarzen Berge zuerkannte – solange die Sonne aufgeht, so lange das Gras wächst und solange die Flüsse fließen. Dann wurde 1870 Gold entdeckt und der Vertrag von der Invasion der Glücksritter für immer zertrampelt. Hundert Jahre später fand man Uran und die US-Regierung mimte Reue und bot einen Haufen Dollars, um den Diebstahl von einst auf ein legales Fundament zu stellen. Die Antwort aus den Reservaten: The Black Hills are not for sale. Was heilig ist, ist unverkäuflich.

Vor diesem Hintergrund gründete Charmaine White Face, eine Oglala-Frau aus dem Reservat Pine Ridge, vor fünf Jahren mit Gleichgesinnten die Organisation "Defenders of the Black Hills". Die Verteidigung der Berge ist ein vielschichtiges Unterfangen, das gleichermaßen in die Vergangenheit, wie in die Zukunft reicht und damit dem indianischen Zeitkonzept der immerwährenden Kreisläufe folgt:
· Seit 1978 gibt es den American Indian Religious Freedom Act, der den Ureinwohnern die Ausübung ihres Glaubens garantieren soll. Dazu gehört neben dem Gebrauch des hallizinogenen Kaktus' Peyote und dem Besitz von Adlerfedern vor allem der ungehinderte Zugang zu ihren heiligen Plätzen. Der Schutz jener Plätze ist im Gesetz jedoch nicht enthalten.
· Die Rückgabe der Berge ist für die vereinten Stämme noch immer ein erklärtes Ziel. Der US-Regierung entlockt die Forderung nur ein Kopfschütteln – kaum jemand in Washington kann den indianischen Standpunkt verstehen. Zu den wenigen gehört Bill Bradley, Senator von New Jersey, der 1985 versuchte, ein Fünftel der Black Hills an die Eigentümer zurück zu führen. Der Versuch mißlang, stimulierte aber den Kampfgeist der Lakota, Dakota und Nakota, die bis heute das Geld nicht anrühren und auf die Erfüllung des 1868er Vertrags pochen. Dabei stützen sie sich auf Artikel VI der US-Verfassung: "Verträge bilden das oberste Gesetz des Landes."
· Die Entdeckung und Gewinnung von Uran in den Achtziger Jahren hat im Süden und Westen der Berge zu einer starken radioaktiven Verseuchung geführt. Bis heute warten die einstigen Bohrlöcher, Abraumhalden und Flutungsbecken auf Renaturierung und sorgen im Umland für erhöhte Konzentrationen von Radium 226, Arsen und Blei. Neue Gewinnungstechnologien, wie "In Situ Leach Mining", führten vor wenigen Jahren zu einer Wiederentdeckung der Region durch die Uranindustrie. "In Situ" hinterläßt keine Abraumhalden, gefährdet aber das Grundwasser, da die Trennung von Uran und Gestein unterirdisch durch Säuren geschieht.
Ob die "Defenders of the Black Hills" nun zu einem ihrer wissenschaftlichen Symposien einladen, eine Klage bei Gericht einreichen, sich mit Vertretern der Uranindustrie ein Wortgefecht liefern oder ob sie auf dem Lakota-Sender KILI Radio am Mikrophon sind, immer sorgt die Biologin und Autorin Charmaine White Face dafür, dass neben den wissenschaftlichen Daten auch die Philosophie ihres Volkes Raum hat. Und in dieser Philosophie ist der Mensch nicht die Mitte. Die Formel des Lebens in Lakota lautet: Metakuye Oyasin – wir sind alle verwandt. "
(Autor: Claus Biegert)

Black Hills in South Dakota
Kampf um "The Great Sioux Land"
(Autor: Stefan Nink)

"In den Black Hills von South Dakota entschied sich 1876 das Schicksal der Prärie-Indianer. Heute ringen Freizeitindustrie und Lakota um die Zukunft der Region. Die Ureinwohner kämpfen darum, ihr heiliges Land nicht zu verlieren.

Für einen kurzen Moment verharrt der Zeigefinger in der Luft, dann fällt er wie eine Kriegslanze auf die Karte, die schon ganz verblasst und unleserlich geworden ist nach all den Zeigefingern der letzten Jahre. Wie oft hat er das Leid seines Volkes schon an der Wandkarte markiert? Viel zu viele Male! So oft, dass er sie mit geschlossenen Augen findet, die Grenzlinien, die Umrisse des Reservat, die heiligen Berge. Na und? Er wird es weiterhin tun! Jedem wird er es zeigen, jedem, bis das Unrecht getilgt ist! Edgar Bare Runner stösst erneut zu, der Zeigefinger markiert einzelne Punkte, hier und da und dort oben, und dann fährt er sanft einen Kreis, der die Punkte verbindet: "Das Great Sioux Land. Vertraglich zugesichert. Und die Hügel liegen mittendrin." Der Zeigefinger tippt auf ein kleines Areal. Irgendwer hat die Black Hills wie Berge aus einem Bilderbuch in die Karte gezeichnet. Als seien sie die Idee eines Schulkindes. Als existierten sie nur in der Erinnerung.

Rapid City, South Dakota, drei Tage zuvor. Der Tankwart nickt und malt eine kleine Skizze, hier, auf den Highway 16, dann nach Süden, "have fun!" Es wäre auch ohne Wegbeschreibung nicht schwer, die Black Hills zu finden: Ihre dunkle Silhoette ist so ziemlich die einzige topografische Abwechslung in einem Staat, der sich gerne mit dem Attribut "almost too much sky" schmückt - wenn man mehr als hundert Meilen bis zum Horizont schauen kann und das in alle Richtungen, fällt eine sich plötzlich auftürmende Gebirgskette schon ins Auge. Die Black Hills sind die höchsten Gipfel zwischen den Rockies und den Alpen, 200 auf 100 Kilometer voller Kalksteinkluften und Zackenkämme, die sich im Tertiär gegenseitig ins Dasein geknufft haben. Schon die amerikanischen Ureinwohner fühlten sich von ihnen angezogen, zuerst die Cheyenne, dann die Kiowa, die Pawnees und die Crow, schließlich die Sioux: Sie alle zogen in Richtung jener mit dunklem Tann' bewaldeten Berge.

Heute könnte man auch einfach den Reklametafeln zu folgen, die von Rapid City aus am Straßenrand Spalier stehen. Die Black Hills gehören zu den beliebtesten Freizeitregionen in diesem Teil der USA - was zuerst einmal bedeutet, dass alle zwanzig Meter auf gewaltigen Billboards für die abstrusesten Dinge geworben wird. Für Wachsmuseen etwa, für Wasserparks und Krokodilfarmen oder Freilicht-Passionsspiele. Und natürlich mischt auch die Outdoor-Industrie kräftig mit, die Hiker und Biker, Kajakfahrer und Kanuten mit Angeboten versorgt. Außerdem kommen Goldwäscher und Wild West-Fans und jene 2,5 Millionen Besucher, die jährlich zum Mount Rushmore pilgern, wo Amerika seine Präsidenten in Stein gemeißelt hat. 600 Millionen Dollar Gewinn bringt der Trubel jährlich in die Staatskasse...

Und weiter gehts !

"Außerdem kommen Goldwäscher und Wild West-Fans und jene 2,5 Millionen Besucher, die jährlich zum Mount Rushmore pilgern, wo Amerika seine Präsidenten in Stein gemeißelt hat. 600 Millionen Dollar Gewinn bringt der Trubel jährlich in die Staatskasse - die Region ist eine Haupteinnahmequelle für South Dakota. Und genau da liegt das Problem.
Die Black Hills sind indianisches Gebiet
Die Black Hills gehören dem Staat nämlich nicht. Zumindest, wenn man den Lakota glaubt, einem Teil der Sioux-Familie, die das Gebiet für sich beanspruchen. Nicht erst seit neulich, sondern seit 1923: Der Streit um die Black Hills ist die längste und erbitterste Auseinandersetzung zwischen den weißen USA und ihren Ureinwohnern. Alle Instanzen der US-amerikanischen Legislatur haben sich mit ihm beschäftigt; längst liegen Vorlagen bei den Vereinten Nationen und dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Nach 60 Jahren juristischen Scharmützeln hat der Supreme Court dem Stamm 1980 zwar eine Entschädigung von 106 Millionen Dollar zugesprochen. Die Lakota aber lehnten ab - und forderten die Berge. Ihr Argument: Die Black Hills seien heilig und damit unverkäuflich, "Wamaka Og'naka I'Cante", der Geburtsort der Sioux (und damit nach Lakota-Auffassung der Menschheit). Ein Argument, gegen das sich 106 Millionen Dollar tatsächlich eher läppisch ausnehmen.

Nun fällt es bei einer Fahrt durch die Black Hills schwer, sich der indianischen Argumentation völlig zu entziehen. Abseits der touristischen Metastasen sieht es hier wirklich so aus, als habe der Große Geist ein landschaftliches Ersatzteillager für den Westen der USA zusammengetragen: wilde Ströme, dichte Wälder, schroffe Klippen und weite Grasebenen, ein Kulissenkaleidoskop wie geschaffen für ein Remake von "Der mit dem Wolf tanzt". Auf den Ebenen des Custer State Parks weiden Büffelherden, immer wieder springen Rehe über die Straße. Und wenn man durch das verzweigte Höhlensystem des Wind Cave National Park kraxelt, aus dessen Tiefen die Lakota vor 10.000 Jahren auf diese Welt hinauf geklettert sein wollen, kann man zumindest nachvollziehen, weshalb sie ihre Ansprüche auf die Black Hills so vehement vertreten.

Kein "Blutgeld" für die Black Hills:
Es hatte ja auch alles zugunsten der Sioux ausgesehen, damals, 1868, als die USA ihnen im Vertrag von Fort Laramie ein großes Gebiet zusicherten, wenn sie die weißen Siedler unbehelligt Richtung Westen passieren ließen. Doch dann fand eine Expedition unter General Custer 1875 Gold in den Bergen mitten im Great Sioux Land, und es kam, wie es kommen musste: Tausende Goldsucher strömten in die Black Hills, die Stämme wehrten sich, Custers folgender Feldzug endete jäh auf dem Schlachtfeld am Little Bighorn, Washington ließ die Armee von der Leine, und ein paar Monate später mussten die Prärie-Stämme um Essen und Decken betteln. Die Regierung nutzte die verzweifelte Lage der Indianer und presste ihnen die Black Hills ab. 1876 war "The Great Sioux Land" fast komplett von den Karten verschwunden: Ein paar Flecken Land südöstlich der Black Hills - mehr ist den Sioux nicht geblieben.

"Und das müssen wir ändern!". Edgar Bare Runner nimmt seinen Finger von der Landkarte. Der Sprecher des Tribal Council der Lakota in Pine Ridge ist ein bulliger Mann, dessen weiche Stimme von einer Sekunde auf die andere hart und schneidend werden kann. Gerade zum Beispiel, bei der Frage nach dem Millionen-Angebot des Staates. "Blutgeld!", ruft er, "Eine Beleidigung! Niemals werden wir das akzeptieren! 106 Millionen! Die haben allein für 15 Milliarden Dollar Gold aus den Black Hills geholt!". Er wendet sich ab, als müsse er sich beruhigen. "Wenn wir Lakota heute unsere Zeremonien in den Black Hills abhalten wollen, müssen wir weiße Landbesitzer um Erlaubnis fragen. Wenn wir Euch alle Kirchen und Moscheen und Synagogen schließen würden - was würdet Ihr tun?"

Und was ein liebliches, beinahe samtenes Land kann das sein! In sanften Schwüngen führt die Straße durch Täler und über weite Lichtungen, und alle zwei, drei Kurven ändert sich die Szenerie komplett, wird Wald zu Prärie und Schlucht zu Panoramaplateau. Hin und wieder biegt man in die Main Street eines alten Goldgräberstädtchens ein, aber bevor man es richtig realisiert, ist man schon wieder draußen aus Hill City oder Custer. Und irgendwann blickt man in ein steinernes Gesicht am Horizont.

Mitten in den Black Hills entsteht das größte Denkmal, dass je einem Menschen gesetzt wurde: Wenn das Crazy Horse Memorial fertig ist, wird es 170 Meter hoch und 195 Meter lang sein - sämtliche Präsidentenköpfe des benachbarten Mount Rushmore zusammen hätten Platz im Kopf des Pferdes, auf dem Crazy Horse sitzt. Es ist passend für das Ringen um die Black Hills, dass das Denkmal für den berühmten Lakota-Führer das Werk eines Weißen ist: Der Bildhauer Korczak Ziolkowski hat 1948 mit den Arbeiten begonnen, seine Frau Ruth und ihre zehn Kinder führen sie bis heute fort. Knapp sechs Jahrzehnte nach der ersten Sprengung ist das Gesicht vollendet; die nächsten Jahre wird am ausgestreckten Arm gearbeitet, der mitten in die Black Hills zeigt - eine steinerne Umsetzung des Crazy Horse-Zitates "Mein Land ist dort, wo meine Toten begraben liegen". Wann das Denkmal fertig ist? Ruth Ziolkowski, eine sanfte, alte Dame, zuckt mit den Schultern. Sie wolle eigentlich kein Denkmal, sagt sie. Sie wolle nichts weiter, als einen Ort der Versöhnung zu schaffen.

Und dann steht man oben vor dem Antlitz von Crazy Horse und blickt in die Ferne. Die Black Hills liegen im Abendlicht, majestätisch, schweigend, als seien ihnen all diese Bemühungen gleich. Als könne ihnen das alles nichts anhaben. Als wollten sie sagen: Wir waren schon immer da, und wir werden immer da sein. Und vielleicht ist das die einzige Hoffnung für Edgar Bare Runner und die Lakota. "

Autor: Stefan Nink
(Artikel vom 25. September 2007 (Stern, Reisen)

LG,
elk
Jana
 

Re: Der Kampf um den heiligen Berg

Beitragvon Jana » Do 11. Dez 2008, 19:25

(A/Astrid)

Bear Butte Update vom 05. Juni 2008
von Tamra Brennan
http://www.protectbearbutte.com

Heute (am 05. Juni) hat die "Broken Spoke Campground, LLC" vor der Meade County Commission ihren Antrag auf Erteilung einer neuen Ausschanklizenz zurückgezogen. Grund dafür ist die Tatsache, dass die "Broken Spoke Campground, LLC" die Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit am 02. Mai 2008 im Bundesstaat Delaware beantragt hat. Das Verfahren zur Aufnahme der Geschäftstätigkeit im Bundesstaat South Dakota wurde erst nach dem 08. Mai 2008 abgeschlossen. Der Antrag auf Erteilung der neuen Ausschanklizenz wurde aber bereits am 05. Mai 2008 gestellt, also noch vor der offiziellen Aufnahme der Geschäftstätigkeit in South Dakota.

Die Entscheidung, den Antrag auf eine Lizenz zurückzuziehen, wurde nach Diskussionen mit der Meade County Commission getroffen. Der Antrag muss nun neu gestellt werden, in einem neuen Verfahren, das möglicherweise Thema der Sitzung der Meade County Commission am 1. oder 2. Juli sein wird.

Am 24. April 2008 gab es eine weitere Sitzung der Meade County Commission in Bezug auf die Entscheidung eines Richters, der Entzug der Lizenz des ehemaligen Besitzers der Bar, Jay Allen, sei mit dem Übergang der Bar an einen neuen Eigentümer hinfällig geworden. Das Meade County hatte im Dezember 2007 dem damaligen Besitzer Jay Allen die Lizenz entzogen, da er seine Schulden gegenüber Unternehmen der Region (Baufirmen) nicht beglichen hatte. Der Oberste Gerichtshof von South Dakota hat den Fall zur endgültigen Klärung jetzt an das Meade County zurücküberwiesen. Auch dazu wird es wahrscheinlich am 01. oder 02. Juli eine Sitzung der Meade County Commission geben.
Die genauen Termine werden noch bekanntgegeben.

Durch diese Entwicklungen gewinnen wir Zeit für weitere Protestbriefe und -aktionen.

Alle anderen Anträge auf die Erteilung von Ausschanklizenzen wurden einstimmig befürwortet.
Vielen Dank an alle, die Protestbriefe und -e-mails geschrieben haben, wir freuen uns über jede Unterstützung.

In peace & solidarity,
Tamra Brennan
Founder/Director
Von: info@protectbearbutte.com [mailto:info@protectbearbutte.com]
Gesendet: Freitag, 6. Juni 2008 02:37
An: Undisclosed-Recipient:;
Betreff: Bear Butte ~ Update on Meade County Commissoners Hearing Today

Hello everyone,

Today at the Meade County Commissioners Hearing, the Broken Spoke Campground, LLC withdrew their application for a new liquor license. The basis of the withdrawal was Broken Spoke Campground, LLC filed their Corporation paperwork on May 2nd, 2008, it was filed in the state of Delaware. It was not approved by the Secretary of State in South Dakota until May 8th, 2008. They filed their NEW liquor license application on May 5, 2008. So, they had filed for their license before they were authorized to do business in the State of South Dakota.

After discussions with MCC, they decided to withdraw their application. What they will have to do now is, file for a NEW license again, which is another process. It will probably be heard at the regular MCC meeting on July 1 or 2nd.

The Meade County Commissioner’s held an Executive Session Meeting on April 24, 2008 in regards to Judge Bastians decision to remand back Jay Allen's license back to MCC. They unanimously voted to appeal Judge Bastian’s decision. It was directed to South Dakota Supreme Court for further clarification, to determine if Judge Bastian had the legal authority to make such a decision. This week, the Supreme Court denied the appeal and sent it back to Meade County Commissioners.

The Commissioners will have a hearing probably on July 1st or 2nd in regards to the appeal issue as well.

I will let you all know the exact date(s) of each hearing(s) as soon as I confirm with MCC, will know probably tomorrow.

At this point, this gives us more time to still send in additional opposition letters and resolutions..

All of the other license renewals were approved unanimously.

Thanks to the folks that sent in the opposition letters, it is greatly appreciated.

In peace & solidarity,
Tamra Brennan
Founder/Director
Protect Sacred Sites Indigenous People, One Nation

(A/Elk Woman)

Danke, Astrid,

ist zwar kein Grund zum aufatmen, aber ich denke auch die so geschenkte... Zeit sollte intensiv genutzt werden um noch mehr Leute zu sensibilisiern für das Thema.

Ich denke besonders auch, dass es unter den Bikern ebenfalls eine Menge aufgeschlossene Leute gibt ( gibts hier ja auch viele ehrliche Typen unter den Bikern und nicht nur die Fun-und Party-Typen).
Dort wäre im besonderen Maße doch eine erhöhte Aufmerksamkeit einzuwerben , oder ? ( Sie sind ja die Zielgruppe, bzw. Kunden und Nutzer dieser verstärkten Wirtschaftsinteressen...)

Wie ich sah, hat sich sogar das Biker USA - Magazin offiziell für einen Schutzraum und sensibleren Umgang mit dem heiligen Grund ausgesprochen bzw. diverse Aufrufe übernommen:

Bikers For Bear Butte
"Heading to Sturgis for the Sturgis Rally? Do you love the area? If so, have a great time, but please find out about how to respect and preserve Bear Butte Mountain as sacred Indian grounds. Better yet, join other bikers and the Indians in protecting the mountain from the commercial greed which threatens to overrun the black hills.
Do you want to see porta-potties sitting on Lincolns’ head at Mt. Rushmore? Of course not!
The Indians don’t want to see porta-potties dotting the side of Bear Butte.
Stop rewarding the commercial interests that continue their expansion onto Bear Butte!
Find out who the fatcats are before you head to Sturgis, and don’t give them a penny. Save the Black Hills for future generations."

”We Do Not Inherit the Earth From Our Ancestors,
We Borrow Her From Our Children.”
Crazy Horse
(Quelle: Bikers USA- Magazin)
http://bikersmag.com/flyers/bear_butte.pdf
http://bikersmag.com/html/sturgis_rally.html

P.S: Wie läuft denn allgemein das Prozedere;
d.h. welche Aktionen laufen, sind angedacht und haben
überhaupt die Chance rechtlich mit Berücksichtigung zu finden???? (Hast Du dazu Informationen?)

(A/Astrid)

Hallo elk,

ich denke wir werden noch einiges hören in Bezug auf Aktionen, ich leite es gern weiter :-)
Ich weiß, dass einige Engagierte, auch Tamra von protectsacredsites.com, die Info in diversen Biker-Foren eingestellt haben, ich hatte aber noch keine Zeit zum Lesen, geschweige denn zum Mitdiskutieren... ist sicher auch schwierig, amerikanischen Bikern zu erklären, warum man nun gerade aus Deutschland versucht, einen den Indianern heiligen Berg zu schützen...
Das Bikersmag war, soweit ich weiß, das einzige Medium, das den Aufruf aufgegriffen hatte...

Und ich weiß auch nicht, ob und wie viele Biker es aus Dtl/Europa gibt, die zur Sturgis Bike Rally nach South Dakota fahren...? Vielleicht gibt es ja hier im Forum Biker, die die Info weitergeben können...

Hier ein paar Adressen von US-amerikanischen Bikerforen:
http://www.buffalochip.com/COMMUNITY/tabid/56/Default.aspx
http://forum.motorcycle-usa.com/
http://www.sportbikes.net/forums/

Ich denke auch, dass der rechtliche Weg schwierig ist, da die Bars auf privatem Land gebaut sind... bleibt nur der Weg, auf das Problem aufmerksam zu machen und die Leute zu sensibilisieren (wenn man nicht das Land kaufen kann...).

Aktuelle Infos gibt es hier
http://www.protectbearbutte.com
http://bikersforbearbutte.blogspot.com

(A/Elk Woman)

Danke, Astrid,

wäre schön, wenn wir ab und zu mal genau so weiter informiert würden zu den Themen und Aktionen,
bzw. wo es Sinn macht, sich als "Masse" da mit einzubringen...

Einzelaktionen, wo man helfen könnte, sind ja so weit bekannt.

Allerdings weiß ich, dass manche Leute nicht so gern über Organisationen gehen, sondern lieber einen persönlichen Kontakt zu einer "schnellen direkten Hilfe" an Frau/Kind/Mann aufbauen möchten und als Außenstehende (und manchmal der englischen Sprache nicht so mächtig..., was ja dann mit das Hauptproblem ist) da wenig Infos über Hilfsbedürftige haben!!!

z.B.: "Alleinstehende Indianerin, im Rez lebend mit Kindern und wirklich auf Hilfe, wie ab und zu mal Sachen für die Kinder, angewiesen...!"
Da würde wohl manche Frau hier eher Solidarität zeigen, denn man will ja nicht da sich noch einbringen, wo es vielleicht schon genug Hilfe gibt ...(zumal man ja auch sich das irgendwo absparen muß).
Frage: Kennt ihr da vielleicht Jemand vor Ort, der ganz unkompliziert solche Infos zu den jeweiligen Personen und deren Familiensituationen kennt und Verbindungen schaffen kann???

LG,
elk
Jana
 

Re: Der Kampf um den heiligen Berg

Beitragvon Jana » Do 11. Dez 2008, 22:21

(A/Elk Woman)

Hi,

leider keine guten "News" vom Kampf um den Bear Butte:

"On July 1st, 2008 the Meade County Commissioners voted 3 - 2 to approve Jay Allen's liquor license, for the Broken Spoke Campground located at Bear Butte."

Friday, July 4, 2008
Bear Butte bar gets nod for liquor license

"By Andrew Gorder, Journal staff Wednesday, July 02, 2008
The 3-2 vote came after about an hour and a half of testimony from representatives of Target Logistics -- a Boston-based company that intends to buy the embattled campground -- and Native Americans, concerned citizens and other activists who support a development buffer or an alcohol ban near Bear Butte."

"In recent years, opponents have regularly testified before the commission about their opposition to alcohol near the mountain. It is a sacred landmark and prayer site for the Lakota, Northern Cheyenne and other Native American tribes. "

"I'm really disappointed that the Meade County commissioners did not take all of us into account," said Tamra Brennan, director and founder of grass-roots group Protect Sacred Sites."

"They're basically standing behind corporate America," said Brennan, who also said her organization plans to appeal the commission's decision. "We're not done."

Quelle:
http://www.protectbearbutte.com
http://bearbutte.blogspot.com

Soweit ich das durchschaue, wurde die erweiterte Genehmigung zum Alkoholausschank,entgegen allen Protesten, erteilt. In wieweit die geforderte "Schutzzone" und der erweiterte Ausbau des Bikerzentrums ( mit gewaltiger Freiluftbühne und Riesenpool) betroffen sind, konnte ich bisher nicht erkennen.

Aber ich hoffe wir hören bald von Astrid dazu Genaueres!!!!

LG
von einer im Moment sehr betroffenen
elk

(A/Astrid)

Hier schnell die Übersetzung des updates vom 02. Juli, nach der Anhörung:

Presseerklärung von http://www.protectbearbutte.com

Amerikas Großunternehmen gegen Heilige StättenEntscheidung zum Bear Butte vom 01.07.2008
von Tamra Brennan

Am 1. Juli 2008 stimmte die Meade County Commission mit 3:2 Stimmen für die Erteilung einer Alkoholausschanklizenz für den Broken Spoke Campground am Bear Butte.

Zwei der Mitglieder der Commission stimmten auf Grund der Person von Jay Allen gegen die Lizenzerteilung. Jay Allen, der Vorbesitzer und Erbauer der Bar, hatte mehrere Rechnungen an lokale Bauunternehmen nicht bezahlt, deshalb wurde ihm die Lizenz im Dezember 2007 entzogen. Im April 2008 gab er den Übergang des Unternehmens an einen neuen Eigentümer bekannt. Jay Allen wird aber entgegen früherer Erklärungen mit 30% weiterhin an der Bar beteiligt sein.
Der neue Besitzer, die Target Logistics, hat bis auf eine strittige Rechnung alle Schulden Jay Allens beglichen. Das Großunternehmen erschien bei der Anhörung mit zahlreichen Vertretern, einschl. des Hauptgeschäftsführers, mehrerer Anwälte und Sicherheitspersonal. Der neue Geschäftsführer des Broken Spoke Campground, David Shoe, wurde eine Stunde lang als respektable Person präsentiert - u.a. auf Grund seiner früheren Tätigkeit bei der größten US-amerikanischen Sicherheitsfirma Blackwater, und früherer Einsätze im Irak und in Afghanistan. Es kamen sogar ehemalige Militärangehörige, um für ihn auszusagen und die Meade County Commission von der Richtigkeit einer Lizenzerteilung zu überzeugen....
Original und weitere updates auf http://www.protectbearbutte.com

es gibt schon wieder neuere Informationen, die Bike Rallye startet ja im August... bis später,
Viele Grüße
Astrid

(A(Astrid)

Update von http://www.protectbearbutte.com vom 20.07.2008
von Tamra Brennan

Noch zwei Wochen sind es bis zur Rallye, und schon jetzt sind die Zelte in Sturgis geöffnet... 250.000 Menschen werden als Teilnehmer erwartet, bei einer Einwohnerzahl von normalerweise 6.500.
...
In diesem Jahr wird es zu jeder Nacht der Rallye Konzerte geben. Auch die Hubschrauberrundflüge über den Bear Butte sind noch nicht vom Tisch. Unsere Beschwerde bei der FAA führte dazu, dass dem Broken Spoke Campground empfohlen wurde, andere Routen für die Flüge auszuwählen, und nicht über den Bear Butte zu fliegen. Das sind aber nur unverbindliche Empfehlungen. Wir haben auch den NARF (Native American Rights Fund) um rechtliche Hilfe gebeten und hoffen auf eine gerichtliche Klage gegen den Broken Spoke Campground in den nächsten Tagen.

Wir haben der Great Plains Tribal Chairman's Association (Verband der Stammesführer der Great Plains) eine Resolution zum Schutz des Bear Butte und zur Verhinderung der Rundflüge vorgelegt. Diese Resolution wurde von der Versammlung der Stammesführer am 10. Juli einstimmig verabschiedet. (Eine Kopie der Resolution befindet sich auf den unten genannten Webseiten.)

Wir werden an jedem Tag der Rallye unterwegs sein und die Biker über die Probleme am Bear Butte informieren. Unsere Kampagne "Bikers für Bear Butte" geht weiter, und wir werden die Flyer dazu während der Rallye verteilen. In den vergangenen Monaten haben wir gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfern 5.000 bis 6.000 e-mails mit dem Flyer versandt und haben die Information auf zahlreichen Biker Webseiten und Foren gepostet sowie an Händler, Organisationen und Vereine geschickt.

Wir werden Euch während der Rallye-Tage über aktuelle Entwicklungen weiter informieren.

Etwas Positives gibt es auch: wir hatten hier soviel Regen, dass der See am Bear Butte richtig vollgelaufen ist, so voll wie seit zehn Jahren nicht mehr...

Vielen Dank an alle Helfer und an alle, die diese Informationen weitergeben!

Neues auf der Protect Bear Butte website:
Ausführliche chronologische Darstellung der Entwicklung am Bear Butte seit dem Jahr 2003

Neues Design, neue Seiten, neue Posts im Blog und vieles mehr...

Aktuelle Informationen: http://www.protectbearbutte.com

Protect Sacred Sites Indigenous People, One Nation is a grass roots organization, working towards the protection of sacred sites across the country. Our organization has been actively involved with the ongoing struggle to Protect Bear Butte for several years. We are continuing these efforts, our organization is currently leading the campaign regarding the new developments and further expansions at Bear Butte. Please visit our main website at http://www.ProtectSacredSites.org . We have a dedicated website for the Bear Butte issue at http://www.protectbearbutte.com


In peace & solidarity,
Tamra Brennan
Founder/Director
Protect Sacred Sites Indigenous People, One Nation

"Our sacred lands are all that remain keeping us connected to our place on Mother Earth, to our spirituality, our heritage and our lands; what’s left of them. If they take it all away, what will remain except a vague memory of a past so forgotten?"

(A/Robert)
Hallo Astrid,

vielen Dank das du uns über dieses, leider traurige Thema,
so gut auf dem laufenden hältst. Es ist wirklich mehr als traurig das dieser Ort der so vielen Menschen heilig ist, nicht respektiert wird. Ich bin mit Leuten bekannt die Bear Butte als heiligen Ort ansehen, Cheyenne und Lakota, und es tut mir leid mit ihnen wegen dieser Situation. Möge ein Umdenken stattfinden. Die Idee auf die Biker direkt zuzugehen finde ich prima. Ich würde es schätzen wenn du uns weiterhin mit aktuellen Nachrichten informierst.
Danke nochmals.

Robert

(A/Elk Woman)

Danke, liebe Astrid,

ich kann mich nur Roberts Worten anschließen und hoffen, hoffen...(vielleicht sollten die Alten -Wissenden mal den Bear butte selber bitten das Camp wegzublasen oder so... Naja, dass ist wohl mehr mystisches Wuschdenken, aber wäre doch eine Option...Sorry, war nicht luschtig gemeint, nur aus der Hilflosigkeit geboren).

Ich wäre auch sehr dankbar, wenn Du ab und zu hier die Zeit auch weiterhin aufbringen kannst uns zu informieren, denn sicher lesen viel mehr Leute in solchen Foren quer als auf die jeweiligen Original Seiten zu gehen.

Nochmals Dank,
unsere Gedanken und Wünsche
bleiben beim Bear Butte und seinen engagierten Helfern!!!!

LG,
elk

Hinweis:

Die aktuellen Updates in deutscher Sprache zum Bear Butte gibt es auch immer unter: http://indianernachrichten.blogspot.com


(A/Hans)

Hi elk,

herzlichen Dank für die aktuellen Updates in deutscher Sprache!
So habe ich mehr davon und kann das Englisch/Deutsch-Wörterbuch ins Regal zurückstellen ...!!

Ist eine gute Idee, auf die Biker zuzugehen!
Aber ob die Flyer den gewünschten Erfolg bringen?
Nochdazu, wenn Alkohol fließt !!!
Aber einen Versuch ist es immer mal wert, für ein Gebiet, das den Indianern heilig ist!!!

Liebe Grüße,

Hans

(A/Elk Woman)

Hi, Hans,
der Inhalt des Updates deckt sich zwar mit dem aktuellen vorherigen Text von Astrid. Dachte aber, falls sie mal nicht so schnell dazukommt und sich was bewegt, kommt man so selber schneller an News heran.

Vermisse aber immer noch Hinweise ob sich das nur auf die Alkohollausschankgenehmigung bezieht oder
ob sich schon was um die "Schutz-Meilen Forderung der Natives" oder zum Umfang der baulichen Maßnahmen ergab....

LG,
elk

(A/Astrid)

Hallo elk, Hans und Robert...
danke für die guten Worte!

Ich versuche, die Zeit zu finden, manchmal ist es schwierig... aber ich freue mich, hier soviel Unterstützung zu finden :-)

Der indianernachrichen-blogspot ist auch von mir, deshalb steht da dasselbe drin wie in meinen Übersetzungen lol...
Das ist ein Versuch, und eine Alternative zu den Rundmails z.B. von Frank, da nicht jeder auf seiner e-mail-Liste steht und die aktuellen news im blog ohne Zeitverzögerung erscheinen können. Und es ist vielleicht eine Möglichkeit für Leute, die sich nicht durch die Foren durchlesen wollen :-)
Ich hoffe, ich habe die Zeit, "dranzubleiben", wenn ich etwas ins www stelle, dann immer hier und im Blog, und über die mails von Andrea und Frank.
Es gibt noch eine Seite http://indianernews.blogspot.com/, die aber seit 2007 nicht mehr aktualisiert wurde, ich weiß auch nicht, von wem sie erstellt wurde...

Zum Bear Butte: ich bewundere auch die Leute, die mit den Bikern während der Rallye diskutieren wollen... Zum Thema Bannmeile habe ich auch nichts Neues gehört... wenn, dann erscheint es sicher bei Tamra auf
http://www.protectbearbutte.com

Viele Grüße
Astrid

(A/Elk Woman)

Hi, Astrid,

ohne hellseherische Kräfte zu haben, hatte schon beinah vermutet dass dies (Zitat deiner Worte: "Der indianernachrichen-blogspot ist auch von mir, deshalb steht da dasselbe drin wie in meinen Übersetzungen lol...") von Dir ist.
DANKE nochmals dafür! Warst wohl zu bescheiden uns das gleich anzugeben, aber nix bleibt verborgen im wwww., he. (Also falls du Schritte hinter Dir tappsen hörst, wir bleiben "in der Spur"...gggg)

Spaß beiseite, wäre schön wenn unser Kontakt mit Dir erhalten bleibt. Ich sage immer: Dümmer wird man nimmer!

Ist wieder mal spät und deshalb soviel Geistesblitze von mir...

LG,
elk
Jana
 

Re: Der Kampf um den heiligen Berg

Beitragvon Jana » Sa 13. Dez 2008, 17:35

(A/Astrid)

Update vom Bear Butte
von Tamra Brennan, 03.08.2008

"...die Rallye ist, wie erwartet, in diesem Jahr nicht so gut besucht, aber es sind trotzdem viele Leute hier....Im "Buffalo Chip" sind sehr viele Leute, hier wird morgen John McCain sprechen, ein wirklich guter Ort für einen Präsidentschaftskandidaten...
Wir haben in den vergangenen Tagen mit vielen Bikern gesprochen und haben bisher sehr gute Gespräche geführt. Viele der Biker verstehen uns und haben nicht vor, den Broken Spoke Campground zu besuchen... einige von ihnen sind gar nicht gut darauf zu sprechen... Viele der älteren unterstützen unsere Sache, einige wussten davon schon aus den vergangenen Jahren, andere hatten noch nie etwas davon gehört.
Zum jetzigen Zeitpunkt hat der "Broken Spoke Campground" kaum Besucher, er ist fast leer, und als wir heute abend um zehn vorbeifuhren, war auch nicht viel los...
Gestern habe ich auch Willie Nelson getroffen und mit ihm und später auch mit seiner Frau über den Bear Butte gesprochen. Sie unterstützen unseren Kampf und zeigten sich entsetzt über die aktuelle Entwicklung. Sie haben uns angeboten, auf ihrer website über unseren Kampf zu sprechen, das werde ich gern tun....
Ich habe auch mit zwei der Hubschrauberpiloten gesprochen, sie werden nicht in der Nähe des Bear Butte fliegen, und sie haben unser Problem auch verstanden. Bisher haben sie nur einige Flüge über Sturgis absolviert. Am Broken Spoke Campground war noch kein Hubschrauber zu sehen..."

Updates und weitere Informationen auf
http://bearbutte.blogspot.com/

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Von: info@protectbearbutte.com [mailto:info@protectbearbutte.com]
Gesendet: Montag, 4. August 2008 07:54
An: Undisclosed-Recipient:;
Betreff: Update Bear Butte 8-3-08

August 3, 2008

Well, the rally is way down this year, as expected, but still is a whole lot of people. We saw a whole lot of people, being pulled over bikes and cars this evening. The Buffalo Chip is jammed packed and John McCain will be there tomorrow night, unreal.......great location for our prez elect to be, eh.

Spent the last few days walking around and talking to bikers, have had a very good response so far. There are alot of bikers out there that are supportive of our cause and have no intention on going out to Broken Spoke Campground. Several of these bikers really didn't have anything good to say about them either. Talked to many vets and they are really supportive of our plight. Some were aware of it from a couple years ago, some were very aware of it and some knew nothing about it.

At this point, Broken Spoke's campground has hardly anyone there. Their campground is almost empty, their wasn't much going on when we drive by at 10:00 this evening. Looks like they may have a total flop going on...........lol...........

Also met Willie Nelson yesterday afternoon, I talked with him about the Bear Butte issue and then spent quite awhile talking with his wife about it. They are very supportive of our struggle and were appalled by what is going on with this issue. They didn't know anything about it previously. They invited us to post on their website guestbook whatever we needed to get out there about this issue, so need to do that still. I had to laugh, while we were sitting there talking, a barely dressed attractive girl came up, wanted her picture taken with Willie, she draped herself over his shoulder and was attempting to get a little to friendly........lol......so, Kitty said, excuse me for a second, got up and said to this gal, please keep your hands off my husband, that gal didn't know what to think.....lol......I just had to laugh.

Talked with two of the helicopter pilots, they won't be flying near Bear Butte and are very understanding about the issue. They have been flying over Sturgis quite a bit. I haven't seen the helicopter at the broken Spoke yet, maybe they decided not to show.

In peace & solidarity,
Tamra Brennan
Founder/Director
Protect Sacred Sites Indigenous People, One Nation
www.protectsacredsites.org
www.protectbearbutte.com

"Our sacred lands are all that remain keeping us connected to our place on Mother Earth, to our spirituality, our heritage and our lands; what’s left of them. If they take it all away, what will remain except a vague memory of a past so forgotten?"

(A/Jana)

Vielen Dank, Astrid, dass du uns hier so aktuell informierst.
Der Bericht von Tamra Brennan klingt ja wenigstens en bisschen hoffnungsvoll. Anscheinend sind die Gespräche mit den Bikern und den Piloten ein guter Weg in der Angelegenheit. Es überrascht mich nicht, dass die Leute viel mehr Verständnis zeigen als die offiziellen, verantwortlichen Stellen. Und einige der Biker hatten noch nicht mal von den Problemen am Bear Butte gehört und sind jetzt dafür sensibilisiert worden.

Vielleicht gelingt es ja doch, die weitere Entweihung des heiligen Ortes aufzuhalten, indem man "an der Basis" ansetzt. Wenn die Biker den Broken Spoke Campground meiden und die Piloten nicht zum Bear Butte fliegen, nützen die ganzen Marketingstrategien und Geschäftsideen nichts. Hoffentlich siegt am Ende doch der gesunde Menschenverstand.

LG Jana

(A/Rob)

Danke Astrid!

Das sind doch mal gar nicht so schlechte Nachrichten, sowas wie ein Lichtblick. Es zeigt sich wieder das Aufklärung gutes bewirkt, viele Leute sind einsichtig wenn sie wissen worum es geht. Natürlich kann damit keine Entwarnung gegeben werden das ist klar, der Kampf geht weiter um den Berg zu schützen.
Aber immerhin, das läßt hoffen . . .
Danke für die Info und viele Grüße

Robert

(A/Elk Woman)

Hi,

ich denke mal unsere Astrid ist so beschäftigt, dass ich mal kurz zu eurer Info ihre News in der Übersetzung hier reinplazieren werde. DANKE ASTRID !!!!
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Versammlung der Stammespräsidenten der Great Plains befürwortet Resolution zum Schutz des Bear Butte
http://www.protectbearbutte.com/

Great Plains Tribal Chairman’s Association approves Bear Butte resolutionBy Babette Herrmann, Today correspondent
Story Published: Sep 15, 2008

"RAPID CITY, S.D. – Tamra Brennan, founder/director of the grass-roots organization Protect Sacred Sites Indigenous People, One Nation, has dedicated her life to protecting Bear Butte, known as Mato Paha to the Sioux, and countless other sacred sites across the nation.
http://www.indiancountrytoday.com/natio ... 17374.html
Gepostet von ak um 12:39
Labels: Bear Butte"

South Dakota: Staatliche Unterstützung für den Bear Butte ist nicht gewollt

"Es wird keine staatliche Unterstützung für eine Sonderregelung für das Gebiet westlich des Bear Butte geben, so entschied der Senat von South Dakota am vergangenen Dienstag. Nach einer Debatte wurde auch ohne Abstimmung klar, dass der Plan, mit Hilfe von staatlichen Geldern privates Land aufzukaufen, keine Unterstützung findet. Das Land hätte dann vor weiterer Erschließung geschützt werden können. Der Plan sah vor, mit Hilfe von 250.000 US-Dollar aus der Staatskasse und weiteren Mitteln aus anderen Quellen Land aufzukaufen, auf dem eine landwirtschaftliche Nutzung weiter gestattet wäre, aber eine Bebauung mit Wohnhäusern oder gastronomischen Einrichtungen verhindern werden sollte. Die Gegner dieses Plans meinten, damit würden private Eigentumsrechte verletzt und die wirtschaftliche Entwicklung von Sturgis behindert. Einige waren der Ansicht, die Indianer sollten doch das Land selbst kaufen, wenn sie ihren heiligen Berg schützen wollten."
http://www.rapidcityjournal.com/article ... 940059.txt
Gepostet von ak um 12:37
Labels: Bear Butte
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Wieder mal eine niederschnetternde Nachricht!

elk

(A/Elk Woman)

Hi,

nachdem ich schon paar Tage das aktuelle heft "Magazin für Amerikanistik" im Haus habe, aber noch nicht zum durchblättern kam, merke ich heute das ich beinah einen wichtigen Beitrag verpasst hätte :
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Hè, Rob,

wanishi (danke) für Deinen wirklich interessanten Artikel "Tsistsistas uns Suthaio" (Die Cheyenne und ihre lange Beziehung zu den nördl. Plains und ihren heiligen Berg Bear Butte)!!!!!
Wirklich wieder viel dazu gelernt, danke !
Auch bei den Erläuterungen zu dem gewalltigen Steinkreis (von allen ja als "Medizin"-Rad/Medicine Wheel angesehen und so auch im Film "Into the Wést" rübergebracht..) in den Big Horn Mountains!

Der Artikel ist allen zu empfehlen!
(Auch wenn Robert wiedermal selber zu bescheiden ist, um darauf aufmerksam zu machen - Aber wozu hat man Freunde, gell ?)

LG,
elk (athu)

(A/Rob)

Hè ahtu-elk,

danke für die Blumen wegen des Artikels, wanishi ta.
Der Artikel stammt im Original in Englisch von Dr. Karl H. Schlesier, ehem. an der University Wichita, Anthropologe und ein ehrenwerter, mittlerweile älterer Herr der so nett war einiges seines Wissens mit mir zu teilen. Und gerne seine Erkenntisse auch in Deutschland mit uns teilt, weswegen er gerne mir die Erlaubnis gab den Artikel zu verfassen.
Ihm gebührt also eigentlich die Ehre. Dr. Schlesier hat sehr enge Beziehungen zu den Cheyenne, und seine Erkenntisse beruhen auf alten Traditionen und mündlichen Überlieferungen sowie archäologischen Funden. Interessante Veröffentlichungen von Dr. Schlesier sind u.a. die Bücher - Wölfe des Himmels, Welterfahrung der Cheyenne - , sowie - Plains Indians 500 - 1500, The Archeological Past of Historic Groups -, ein Buch das sich mit der langen Geschichte von Indianern verschiedenster Stämme in den Ebenen befasst.
Den Artikel wollte ich schreiben um auf die nach wie vor äußerste Wichtigkeit des heiligen Berges für die Cheyenne und andere Stämme hinzuweisen, als auch die lange Präsenz der Cheyenne in den Grasländern darzustellen.
Danke für dein positives Feedback dazu. Ich hoffe ich konnte ein interessantes Thema verständlich rüberbringen.
Viele Grüße

Rob

(A/Elk Woman)


Hi,

am 03.12.08 ist wiedermal "Anhörung zum Bear Butte Problem "
Hier das neue update:
http://bearbutte.blogspot.com/

Leider hab ich das so spät gefunden, denn die für diesen Termin wichtigen Protestmails/Abstimmungen haben bis spätestens zum 02.12.08 zu erfolgen.

Hoffte immer, wir hören darüber vom Astrid Karsch mal was Neues zum gegenwärtigen Stand. Aber hab in ihren Blogs seit Anfang Oktober nix mehr Neues entdeckt und auch von Frank Langers Native News gibts seit Mai/Juni nix Neues. Naja, sie haben sicher auch genug anderes zu tun. War nur immer für die nicht so der engl. Sprache mächtigen User doch ganz interessant und informativ. Naja, müssen wir halt selber bissel uns umschauen im Netz.

LG,
elk

Wer immer auf demn Laufenden bleiben möchte, dem sei auch empfohlen die Bear Butte Seite:
http://www.protectbearbutte.com/
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Dort findet ihr links in der Link-Leiste ganz interessante Infos
z.B. zu allen den Native heiligen Stätten
"List of sacred sites that are threatened and/or being subjected to desecration":
http://www.protectsacredsites.org/
--------------
und (was mich besonders freute, da ich das schon lange suchte),
die Artikel der Verträge von Fort Laramie 1851 und 1861:
http://www.protectbearbutte.com/fort_la ... eaties.htm

(A/Astrid)

Update - Bear Butte

Wie leider zu erwarten war, stimmten alle Mitglieder der Meade County Commission f ü r die Erneuerung aller Alkoholausschanklizenzen rings um den Bear Butte.

Sieben Personen sprachen sich vor dem Gremium gegen die Erneuerung der Ausschanklizenzen aus, darunter Tamra Brennan von www.ndnnews.com und www.protectsacredsites.com.

Jim Seward, Anwalt des Broken Spoke Campground, interessierten die Ausführungen der Gegner nicht. Er führte aus: "In der heutigen Diskussion wurden keinerlei Beweise und Argumente gegen die Erneuerung der Lizenzen erbracht. Wenn es eine Pufferzone rings um den Bear Butte geben würde, würde ich auch erwarten, dass der Sheriff Ms. Brennan aus dieser Zone entfernt, denn sie lebt gerade innerhalb dieser Zone. Das zeigt, wie lächerlich der Versuch ist, die Eigentumsrechte anderer Personen zu beschneiden, denn genau dies müsste geschehen, sie müsste vom Fuß des Berges wegziehen, wenn eine Pufferzone rings um den Berg errichtet werden sollte."

Tamra Brennan sagte dazu: "Ich bin es nicht, die hier wilde Parties feiert und den Berg mit Scheinwerfern und Hubschraubern stört. Ich bete hier jeden Tag, das ist ein großer Unterschied."

mehr Informationen:
http://bearbutte.blogspot.com/

(A/Elk WomanI)

Hi, Astrid,

sehe erst jetzt Deine Infos; danke! Auch wenn einen die Spucke wegbleibt, wenn man liest:

"Die Antwort der Kommission war, wir werden nicht eine Diskussion über Religion durchführen, so dass dies völlig außer Acht gelassen wurde!!!"

und:

"Die Ironie in dieser Aussage ist offenbar, Herr Seward ist nicht vertraut mit der Geschichte der Black Hills, den gebrochenen Verträge und der Tatsache, bis auf den heutigen Tag, ist es immer noch STOLEN LAND!
Die Realität ist, sie haben keine Eigentumsrechte, der Fort Laramie-Vertrag gilt auch heute noch.
Sie begehen Hausfriedensbruch. Und diese Feststellung, dass sie Eigentumsrechte einfach wegnehmen, ist in ihren Augen "lächerlich", aber es ist genau das, was sie taten gegen die indigenen Völker von Turtle Island. "

Dem ist nichts hinzuzufügen; hier gehen ganz klar wirtschaftliche Interessen vor Recht! Und das Mrs. Tamra Brennan sich anhören muß, dass sie bei einer Pufferzone dann auch kein Bleiberecht in dem Gebiet hätte..., "welche Aroganz der Kommission und ihrer Rechtsverdreher ..."! Ich bin echt wütend!

elk

Hinweis: Hiermit ist die Datenrückführung dieses Threads abgeschlossen. Postings sind ab sofort möglich.
Jana
Jana
 

BEAR BUTTE - Der Kampf um den heiligen Berg

Beitragvon Elk Woman » Mi 27. Mai 2009, 12:53

NDN- News
vom Montag, 25. Mai 2009

Neue bevorstehende Anhörung zum Bear Butte
am 2. Juni 09

Am 2. Juni 2009, wird wieder eine Anhörung zum Bear Butte sein. Die Meade County Kommissare werden über die Ausgabe von neuen Alkohol-Lizenzen, Erweiterungen und Transfers für die Sturgis Rally Veranstaltungsorte befinden.

Es wird wieder ´gebeten ein erneutes Schreiben ( wie im Vorjahr) an die Meade County Kommissare zu senden. Dabei ist folgendes zu beachen: es geht nicht darum ob die Betreiber in dere Lage sind das Geschäft abzuwickelm, sondern lediglich um den "Standort"und "Charakter" ( Interessenkonflikte/ Belastung des Umlandes, ungeeigneter Standort für Erweiterungen)

(Originaltext: "Für die Schreiben verwenden Sie bitte einen oder beide dieser Basis zur Unterstützung Ihrer Opposition. Andernfalls kann es nicht in Betracht gezogen werden. Bitte sind Sie respektvoll in Ihrem Schreiben! Wir wollen nicht dadurch eine negative Einstellung stärken, d.h. wir bleiben immer professionell und respektvoll in unserem Schreiben und schriftlichen Kampagnen; denn wir kämpfen für den Schutz eines ein heiligen Ortes.
Also, denken Sie bitte daran, klar zum Punkt der Eingabe ( Lizensen, Standort) schreiben, sowie das Datum, Ihren vollständigen Namen und Adresse nicht vergessen.
Wenn Sie einen Musterbrief verwenden möchten, besuchen Sie bitte unsere Website und Blog www.protectbearbutte.com www.bearbutte.blogspot.com für die Vorlage-Briefe aus den Vorjahren.

Briefe müssen bis zum 1. Juni, 3:00 Uhr eingehen. "

E-Mail, Post oder Fax an die:

Meade County Commissioners1425 W. Sherman St.Sturgis SD 57785 (605) 347-2360 (Telefon) (605) 347-5925 (Fax) E-Mail direkt an die Buchstaben meade@meadecounty.org

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an mich direkt an Tamra@protectsacredsites.org


NDN- News
Monday, May 25, 2009
Action Alert! and Upcoming Hearing June 2nd


On June 2nd at 3:00 pm the Meade County Commissioners will be meeting regarding the issuance of new liquor licenses, renewals and transfers for Sturgis Rally Venues. Please attend to oppose in person, if you are able!
Please send an opposition letter to the Meade County Commissioners asking them to deny the new licenses, transfers and renewals for all venues surrounding Bear Butte.
Suggested headings for your letters:


http://bearbutte.blogspot.com/2009/05/action-alert-and-upcoming-hearing-june.html
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(John Donne)
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Re: BEAR BUTTE - Der Kampf um den heiligen Berg

Beitragvon Rob » Mi 26. Jan 2011, 12:38

Hallo,

leider gibt es erneut eine sorgenbereitende Nachricht zu Bear Butte. Laut Nachrichten des Coyote-Magazines (Aktionsgruppe Indianer - & Menschenrechte, München) 01 / 2011, wurde einer Company die Erlaubnis erteilt, nur ca. 2 Km von Bear Butte entfernt Öl zu födern. Indianerstämme und Umweltaktivisten befürchten zu recht Belastungen der Umwelt. Vermutlich dürfte dass auch mit Lärmbelästigung verbunden sein. Bear Butte ist ein heiliger Ort für verschiedene Indianerstämme, indian. Personen führen an diesem Ort Gebete und Zeremonien durch. Der heilige Berg sollte als ein Ort
der Ruhe, ein Ort der Spirits als den ihn die Indianer ansehen, respektiert werden, im Rahmen des Gesetzes zur indian. Religionsfreiheit eigentlich garantiert. Indianer, Aktivisten und Unterstützer bemühen sich um den Schutz des Bear Butte.

Info´s :

http://64.38.12.138/News/2011/000098.asp

Grüße

Rob
Rob
 
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