Gefahren für Nationalparks




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Umstrittenes Projekt der Navajo Regierung

Beitragvon Elk Woman » Sa 31. Mär 2012, 13:59

Die Navajo-Nation untersucht den Grand Canyon für eine Touristische Entwicklung

FLAGSTAFF, Arizona (AP) - Navajofamilien haben bisher auf der Ostkante des Grand Canyons meist nur ihren Viehbestand weiden lassen, ansonsten war das Gebiet ohne bedeutende Entwicklung.
Aber diese Situation und die Ruhe der Landschaft konnten nun abhängig von den geplanten Änderung der Navajoregierung werden, die hier einen modernen Erholungsort und eine Gondelbahn über den Grand Canyon verwirklichen wollen, um so das Gebiet touristisch "aufzuwerten"..

Es handelt sich um ein Gebiet von 27.000 Square-miles (ca. 70,000-square-kilometer / eine Sqyare mile entspricht gleich 55 Quadratkilometer)
Die Stammes- Führer sagen, dass sie auf notwendige touristischen Dollar und Jobs für ihre Leute verzichten würden, wenn sie das Land unentwickelt lassen würden. .
Der Navajo-Präsident Ben Shelly unterzeichnete vor kurzem eine nonbinding Vereinbarung, welche die Gondelbahn, eine Gaststätte, ca. 800-meter Flussweg Umlegung , ein Erholungshotel mit Badekurort und Park beinhalten soll, was dem Stamm bis $ 70 Million im Jahr an Einkommen und in etwa 2.000 Jobs bringen würde.

„Wir wünschen, das Leute von auf der ganzen Erde einmal Navajoland und den Grand Canyon besuchen . Wir haben viele der Wunder der Welt in unserer Mitte“, sagte Shelly zu seinen Plänen.


Aber der National Park Service äußerte bereits Einwände zur großräumigen Entwicklung auf der östlichen Grand Canyon Flanke. Umweltorganisationen und einige Navajos, die das Gebiet auch nutzen, stellen sich dem Projekt entgegen.

Es ist wirklich nicht die passende Art der Entwicklung für diesen Bereich,“, sagte Alicyn Gitlin des Sierra Vereins, einer Umweltgruppe.

Der westliche Rand des Grand Canyon außerhalb der Nationalparkgrenzen gehört dem Hualapai Stamm, der ja hier seinen "Sky Walker" schon hat ( Persönliche Anmerkung : Was wahrscheinlich auch auf Grund deren Einnahmen daraus dann mit zu diesen "ergeizigen" Plänen der Navajo Regierung führte...)

Gegenwärtig gibt es kein Wasser, oder Elektrizität am Planungsort und der Ausbau in die Infrastruktur würden schon mindestens $ 60 Million kosten, ungefähr 27 Meilen (43 Kilometer) des Schotterwegs würden gepflastert werden müssen, um den neuen Tourismusort zu erreichen, und Wasserleitungen würden etlichen Meilen neu verlegt werden müssen. Das Projekt könnte sich also an die $ 1 Milliarde Kosten annähern

Die Planung konnten auch eine Kompetenzstreitigkeit betreff ihres Abstand vom Colorado-Fluss zwischen National Park Service und Navajo Nation verursachen, weil es hier zwischen den Parteien andere Auffassungen dazu gibt.
Außerdem möchten die Grand Canyon- Parkbeamten auch die gegenwärtige Wildniseigenschaften der Ostkante beibehalten, um so bedrohte Wildarten zu schützen.
„Es ist nicht Disneyland,“, sagte Lynn Hamilton einer der Grand- Canyon-Fluss-Führer!
„Das ist eines der sieben natürlichen Wunder der Welt."

http://www.nativetimes.com/business/features/7043-navajo-nation-eyes-grand-canyon-for-development
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Re: Umstrittenes Projekt der Navajo Regierung

Beitragvon Bärbel » Sa 31. Mär 2012, 17:32

Hmmm ... ich gönne den Navajos zwar Arbeitsplätze und Einnahmen aus dem Tourismus ... aber eine Gondelbahn? Ich finde den Skywalk der Hualapai ja auch nicht gerade prickelnd (verschandelt meiner Meinung nach das Bild ungemein), kann aber verstehen, wenn die Navajos sagen "wenn die Hualapai dürfen, wieso dann nicht auch wir". ... Hmmm ... Wieso sind Touristen eigentlich immer so dermaßen faul? Acoma war, glaube ich, bis 1960 nur durch einen sehr schönen, aber auch anstrengend steilen Fußweg durch die Felsen erreichbar, aber für eine Filmcrew wurde eine Straße gebaut, die nun von Touristen genutzt wird. In den Grand Canyon kann man wandern oder reiten ... aber nee, die Touristen brauchen einen Skywalk. Canyon de Chelly hat soooooo schöne Ecken. Aber wieviele wandern oder reiten dort? ... Und wieviele fahren mit diesen "Shake & Bake" Touren (20 Mann in einem Jeep)? Mal davon abgesehen, dass man als Wanderer dann auch ständig die Autos hört, selbst, wenn man sie noch nicht so sieht ... oder aber die Leute fahren zu den Aussichtspunkten an der Canyonkante, zack ein Foto und schon düüüs weiter ... schade, schade, schade ... (ok, wenn ich nach Amerika reise, nehme ich auch das Flugzeug und schwimme nicht gerade, also wo zieht man die Grenze? Aber ich persönlich sähe den Grand Canyon lieber naturbelassen ohne Gondelbahn oder Skywalk ... allerdings habe ich auch keine Idee, die den entsprechenden Betreibern dieser Touristenattraktionen genauso viele Einnahmen bescheren würde, aber eben die Landschaft nicht verschandelt ... also hoffe ich mal, dass heutige wirtschaftliche Verlockungen nicht später mal bereut werden müssen und die Navajo Regierung die RICHTIGE Entscheidung trifft (auch wenn man erst hinterher weiss, was wirklich richtig war)

Gruss
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Re: Umstrittenes Projekt der Navajo Regierung

Beitragvon Elk Woman » So 1. Apr 2012, 11:45

Wieso sind Touristen eigentlich immer so dermaßen faul ?

Ich denke mal, dass ist meist "ein Ding von Angebot und Nachfrage" und hier zielt alles ja nicht gerade auf Individualtourismus ab,
sondern auf Massentourismus, den man im Blickwinkel seitens der Navajo Regierung hat. Sonst würden sich ja die enormen Kosten zur Erschließung
eines bisher unerschlossenen Gebietes gar nicht rentieren.

Der Knackpunkt ist für mich dabei, neben den großflächigen Eingriffen und dauerhaften Belastungen in das Ökosystem und Landschaft bei Vorhaben " wo Massentourismusbewegungen erwartet werden",
neben Zufahrstrassen zur Versorgung und Wartung, vor allem auch noch die ENTSORGUNG (Abfall, Schmutzwasser, etc.)
Das es ganz sicher nicht bei einem kleinen Ferienhotel mit Nebeneinrichtungen bleiben wird, d.h. wenn der Dollar erstmal fließt..., ist für mich der Anfang einer zentralen Mesa-Bebauung ( mit noch mehr Infrastruktur!) -
und das fände ich furchtbar.

Sicher kann man dann auch noch über Erweiterungsangebote für die Touristen nachdenken, wie wärs denn mit "Colorado -Spaßbädern und Mesa-oder Grand Canyon Rand-Spaßparks; auch ein Freilichtmuseum..mit echten Hogans wäre möglich und dem Energieproblem kann man ja mit Windparks abhelfen... :o :x ( Sorry, ich hab wohl da eine zu rege sarkastische Fantasie oder vielleicht doch nur Befürchtungen in Richtung der menschlichen Fehlverhalten und Überschätzungen..)


e.
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Re: Umstrittenes Projekt der Navajo Regierung

Beitragvon Elk Woman » So 1. Apr 2012, 22:00

Nachtrag:
Wie ich heute noch im NavajoHopiobserver.com ergänzend lesen konnte, handelt es sich bei dem Planungsgebiet der Navajo um das Gebiet was wegen langjähriger Rechtsstreitigeiten zwischen der Hopi Nation und der Navajo Nation durch den U.S Commissioner of Indian Affairs, Robert Bennett , damals als nicht zu bebauendes Gebiet festgelegt wurde.

Quelle : http://www.navajohopiobserver.com/main.asp?SectionID=1&SubSectionID=1&ArticleID=14359

Hier nachfolgend der auf den verlinkten Artikel sich beziehende Kommentar eines Mitglieds der Hopi Nation.


Concerned Hopi Tribal member :

"I am appalled by the Navajo Tribe wanting to build a Tram at the confluence of the Little Colorado and Colorado Rivers. We as Hopi see this area very sacred to us as this is the place where we emerged from the third world through the Sipapuni. In the Flagstaff Daily Sun Navajo Nation President Shelly stated that he was first against such as development around sacred areas but has since had a change of heart. To me, that means he only sees the dollar and not his religious beliefs. As a people we the Hopi's have stood up for our rights and culture, and voiced our concerns about those projects that would desecrate our sacred sites. I feel that we need to voice our concerns about this project as it would desecrate a very important site to us Hopi's, let us not forget what Abbott Sequaptewa and Stanley Honanie fought for in keeping such site from development and desecration."

Da kann also durchaus ein wieder aufkeimender Nationen- Land- Streit zwischen beiden Nationen entstehen, die durch ihre nicht gerade freundschaftliche Nachbarschaft (in ganz alten Zeiten) und die noch immer durch die Zwangsumsiedlungen nicht ganz überwundenen Narben auf noch fruchtbare Boden fallen könnten...
( Anmerkung : Zwischen Hopis und Navajos gab es einen langen Streit bezüglich dem Grenzverlauf und Siedlungsverhalten im 1882 gegründeten Reservats. Dabei kam es zu einer der grössten Umsiedlungsaktion und jahrelangen gerichtlichen Auseinandersetzungen)

e.

---------------------

Nachtrag am 07.04.12

Und hier der Kommentar eines Mitglieds der Navajo Nation :

"We the traditional Dine People are against this development. Too many of our shrines and sacred places have been desecrated. Enough is enough. Mr President, our ancestors have fought for our land among the 4 sacred mountains. Please think about this! In order for our religion to stay strong, we need to keep these sacred places pristine as it was in the beginning. We are stewards of this land that the Holy People have bestowed upon us. Treat our sacred places with respect!"

Ahe'hee!
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Re: Umstrittenes Projekt der Navajo Regierung

Beitragvon Elk Woman » Di 3. Apr 2012, 22:27

Ein heute veröffentlichtes Ergebnis einer Studie des
Nordarizona-Hochschulforschungszentrums:

"Business Week berichtet, dass Amerikas größtes indianisches Reservat eine Zunahme an internationalen Besuchern von fast 33 % seit 2002 aufzeigt. Die Zahlen der inländischen Besucher waren dagegen rückläufig.
Ungefähr 600.000 Besucher hielten sich 2011 auf dem Reservatsgebiet auf, mit beträchtlichen Einnahmen für das Reservat ( auch eine Steigerung von 32 % Einnahmen seit 2002).
Die steigende Besucherzahl die gezielt in das Gebiet kamen, wird vor allem der Mund zu Mund Werbung der Besucher zu Hause zugeschrieben."
Dieses Ergebnis wird als positives Zeichen angesehen das Gebiet noch weiter primär für den Tourismus auszubauen.

http://indiancountrytodaymedianetwork.c ... ion-106316

e.
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Re: Umstrittenes Projekt der Navajo Regierung

Beitragvon Elk Woman » Mi 4. Apr 2012, 22:41

Na, ja ist es ja schon, d.h. die Hopi Nation hat (wie geahnt) bereits reagiert !


Hopi Council opposes the Navajo Tribe's proposal for development at the Grand Canyon

Der Hopi-Rat lehnt den Vorschlag der Navajo Regierung für die Entwicklung im Gebiet des Grand Canyon ab.

Auf seinem aktuellen Tribal Council Meeting, beschloss der Hopi-Rat einstimmig , sich dem vorgeschlagen und vom Präsident der Navajo Nation Ben Shelly geplanten Gebietsausbau mit Seilbahn am östlichen Rand des Grand Canyon zu widersetzen.

Mittwoch 4 April, 2012


Begründung

Kykotsmovi, Arizona -:

"Öngtuvqa, der Grand Canyon, und Paayutuvqa, der Little Colorado River , sind heilige Orte und Ureinwohner Land", sagte der Vorsitzender der Hopi Nation LeRoy Shingoitewa..
"Sie sind von großer Bedeutung in der Kosmologie der Hopi-Kultur, ihren Traditionen und ihrer Lebensweise."

Viele kulturelle und religiöse Stätte in diesem Bereich sind von altem Interesse für die Hopi Tribe, einschließlich Petroglyphen ( Felsmalereien), Pilgerwege, natürliche Ressourcen und Quellen. Ein 1934 geschlossener Siedlungsvertrag zwischen der Hopi - und Navajo Tribe betont den Schutz der kulturellen und religiösen Stätten und diese neueste Entwicklung ist dann ein kompakter Verstoß dagegen !

Die Hopi Salzstraße, die von religiöser Bedeutung ist, würde direkt von dieser geplanten Entwicklung betroffen sein.
Dieser Weg ist ein Teil der von den Hopi vorgelegten Beweise vor dem Bundesgericht in den 1990er Jahren, wo dessen laufende Nutzung dokumentiert wurde.

"Der Navajo Stamm hat keine Rücksprache mit dem Hopi-Stamm und seiner traditionellen Führung gehalten, bevor er diese Planung anging.
Jeder Stamm, dem der Canyon wichtig und heilig ist um ihn zu schützen und nicht kommerziell zu verwerten wäre dieser Auffassung.
Das Hopi Cultural Preservation Office hat eine Nominierung vorbereitet , den Grand Canyon in das National Register of Historic Places aufzunehmen, so das keine Entwicklung stattfinden kann ", sagte Leigh Kuwanwisiwma, Direktor des Hopi Cultural Preservation Office.

Die Hopi Tribe unterstützt die Einwände vom National Park Service gegen die vorgeschlagene Entwicklung und wird unnachgiebig gegen jede Entwicklung in der Region sein."

http://www.navajohopiobserver.com/
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Re: Umstrittenes Projekt der Navajo Regierung

Beitragvon Elk Woman » Do 5. Apr 2012, 15:24

Nur mal zwischendurch, die Besiedlungsgeschichte des Grand Canyon Gebietss:

„Zwischen 1200 v. Chr. bis etwa 400 n. Chr. lebten die Basketmaker in der Region des Grand Canyon. Sie sind eine Vorstufe der Anasazi-Kultur mit Fundstellen auf dem südlichen Colorado-Plateau.
Bis etwa 700 v. Chr. lässt sich die Kultur der Anasazi zurückverfolgen. Die Anasazi waren auf dem Colorado-Plateau in den heutigen Bundesstaaten Arizona, Utah, Colorado und New Mexico beheimatet und lebten zunächst als Jäger und Sammler, später aber ernährten sie sich teilweise vom Anbau von Mais und Bohnen und der Zucht von Truthähnen. Sie wohnten zuerst in Grubenhäusern und danach in Pueblos, die aus ungebranntem Lehm (Adobe) erbaut wurden. Die Grubenhäuser wurden zu Kultstätten ausgebaut, den Kivas, die man genauso wie die verlassenen Pueblos an zahlreichen Stellen im Südwesten findet. Viele der Anasazi-Siedlungen sind im Schutz der trockenen Wüstenluft erhalten geblieben, andere wurden restauriert.
Im 14. und 15. Jahrhundert kam es zu umfangreichen Bevölkerungsbewegungen, deren Gründe man bis heute nicht vollständig erklären kann. Ab 1276 herrschte auf dem Colorado-Plateau eine außergewöhnliche Trockenheit; beinahe ein Vierteljahrhundert lang fiel kaum ein Tropfen Regen. Dies zwang die Anasazi vermutlich zum Verlassen ihrer Siedlungen. Sie zogen zu den Hopi-Mesas im nördlichen Arizona, zum Zuni River und zum Rio Grande. Die heutigen Hopi und die Pueblo-Indianer gelten als Nachfahren dieses Volkes.
Nachdem die Anasazi das Gebiet des Grand Canyon verlassen hatten, erschienen von Norden her athapaskisch sprechende Nomaden, die Apachen und Navajo, während von Süden und Westen her die Yuma, Zuñi und Hopi das Land besiedelten und sich in ihren traditionellen Stammesgebieten niederließen. Die reiche mündliche Überlieferung der meisten Stämme über diese Zeit wird von ausführlichen Ursprungs- und Wanderlegenden eingeleitet.

Zu den Stämmen im Gebiet des Grand Canyon gehören heute die Walapai, Havasupai, Hopi, Navajo und Kaibab.“

„Das Reservat der Hopi ist seit den 1960er Jahren immer wieder stark bedroht, da es Ansprüche auf die dort befindlichen Bodenschätze durch weiße Großunternehmen gibt. Jedoch konnten sich die Hopi bisher diesem Druck auch durch eine sehr gute Öffentlichkeitsarbeit widersetzen.“


(Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Grand-Canyon-Nationalpark)


e.
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Navajo und Hopi Reservat (Ostseite des Grand Canyons)
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Re: Umstrittenes Projekt der Navajo Regierung

Beitragvon Elk Woman » Di 17. Apr 2012, 12:29

Nachtrag zum Protest der Hopi

Als Reaktion darauf erließ Präsident Ben Shelly folgende Aussage in einer E-Mail von seinem Sprecher Erny Zah bekanntgeben:

"Ich verstehe die kulturelle Bedeutung des Zusammenhanges.
Ich bin offen für Gespräche mit der Hopi Tribe und anderen Menschen, welche die Pläne für die Entwicklung für den Bereich betreffen ".

http://navajotimes.com/

P.S: Vielleicht hätten die "Gespräche" vor Bekanntgabe stattfinden sollen, ähnlich wie die Pläne mit dem Bau einer Siedlung (45302369nx28228/news-aus-nordamerika-usa-und-kanada-north-american-news-f22/proteste-im-land-der-navajo-hopi-t1109.html) wo auch zuerst Tatsachen durch die Navajo Regierung mit geschaffen wurden, die nun zu Unruhen im eigenen Land führen....

e.
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Re: Umstrittenes Projekt der Navajo Regierung

Beitragvon plofre » Do 19. Apr 2012, 11:44

Die Nationen der NA's haben ganz offenbar die gleichen Umweltzores wie unsereiner.
Massentourismus bringt Geld, sanfter Tourismus bringt Achtung von Natur und Kultur.
Lässt sich das nicht verbinden? Ein "Reservat" für Massentouristen und den großen Rest für die anderen?

LG plofre
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Re: Umstrittenes Projekt der Navajo Regierung

Beitragvon Elk Woman » Do 19. Apr 2012, 12:35

Hallo plofre,

sehe gerade Deinen "Vorschlag".
Ich denke mal nicht das dies realistisch umsetzbar wäre, denn "Touristen aller Welt" ( also die es sich überhaupt finanziell leisten können), wollen an die schönsten Flecke der Erde
und dort je nach eigenem Anspruch an den Urlaub (nur dafür sind sie bereit zu zahlen) und auch entsprechend ihrem Geldbeutel dann das Optimale (Landschaft, Kontakt mit einheimischer Kultur
und optimale Angebote für Erlebnisse, Unterbringung und Verpflegung)
bekommen.

Also den Touristen "Reservate" zuweisen ...?
" I was net wos des is " big_denken ,
also wäre mal interessant ;) wie Du Dir das vorstellst ? :D

LG,

elk
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