Gelebte Geschichte - Thanks giving




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Re: Gelebte Geschichte - Thanks giving

Beitragvon Elk Woman » Sa 27. Nov 2010, 00:18

Hi,

noch bissel was zum Thanks giving
bzw. zu
"Zeremonien der Danksagung"
(Quelle : StarTribune.com )

"Zehn Männer mit nacktem Oberkörper stehen rund um einen großen glühenden Feuerstelle, um mit ihren Atem gewaltige Wolken in der beißende Novemberkälte zu erzeugen. Sie singen, schlagen die Trommel, beten , entledigen sich ihrer Kleidung und dann kriecht einer nach dem anderen in einen kuppelförmigen Schwitzhütte, mitten in der schneebedeckten Fläche in Minnetonka. Diese Jahrhunderte alte indianische Zeremonie ist ihre Art der Anerkennung von Thanksgiving, Ausdruck eines Dankes an eine höhere Macht , für das Gute das zu ihnen gekommen ist und sie liebt.

But the holiday can also be fraught with tension, tainted by the tragic history attached to European settlement of native lands in this country. (Aber der holiday kann auch voller Spannung sein, durch die tragische Geschichte durch die europäischen Besiedlungen ihrer Heimatländer.)
Während einige Twin Cities Indianer Thanksgiving ansehen als traditionelle spirituelle Zeremonien, wie die Schwitzhütte und Powwows, haben andere keine Verwendung für diesen holiday, sehen es als Symbol für die Zerstörung der einheimischen Art und Weise das Lebens an.

Wieder andere wählen, um die Kulturen zu überbrücken, die Teilnahme an christlichen Gottesdiensten, auch als Aktivitäten die mit ihren indianischen Erbe verbunden sind.

"Viele Indianer feiern Thanksgiving mit einer Mahlzeit und einem einfachen Gebet, einem Segen für das Essen und der allgemeinen Danksagung an die Segnungen die sie gegenüber dem Vorjahr erhalten haben", sagte Lee Antell, President und CEO der gemeinnützigen American Indian Opportunities / Industrialisierungs Center in Minneapolis. "It's really an extension of what American Indians have done for centuries. Indians have always celebrated thanksgiving for the blessing of the harvest. They would thank the creator. "
(Es ist wirklich nur eine Erweiterung dessen, was Indianer schon seit Jahrhunderten getan haben. Indianer waren schon immer bekannt für die Danksagung an den Schöpfer für den Segen der Ernte .)
"But with the arrival of the pilgrims, you got a different kind of viewpoint," he added. ("Aber mit der Ankunft der Pilger, kam Ihnen eine andere Art von Sicht, fügte er hinzu.)

"There are groups of native people who will not even recognize Thanksgiving Day." ("Es gibt Gruppen von Ureinwohnern, die nicht einmal den Tag als Thanksgiving Day erkennen würden." )

The traditional story of Thanksgiving involves the pilgrims at Plymouth, Mass., in 1621 holding a large feast to celebrate a successful growing season with the native Indians, who showed the European newcomers how to grow corn and survive in their new world. (Die traditionelle Geschichte von Thanksgiving bezieht sich auf die Pilger in Plymouth, Massachusetts, im Jahr 1621, in Bezug auf ein großes Fest mit den Indianern , als Dank für eine erfolgreiche Vegetationsperiode durch die Indianern, die den europäischen Newcomern gezeigt hatten wie Mais wächst und sie in ihrer neuen Welt überleben können.)

In der Tat finden aber zahlreiche historisch Zeremonien der Danksagung bei den Indianern das ganze Jahr über statt und zeigt die Dankbarkeit gegenüber ihrem Gott für alles, von einer erfolgreichen Jagd bis zu einer reiche Ernte.

Bob Klanderud ist eine von vielen Indianern, die sich sowohl christlich, wie auch religiös auf indianische Weise betrachtet. Klanderud, who works in the Division of Indian Work at the Greater Minneapolis Council of Churches, is of native and Norwegian descent. (Klanderud , der indianischer und norwegischer Abstammung ist, arbeitet mit anderen indianischen Arbeitern bei der Greater Minneapolis Council of Churches .)
Nur wenige Tage vor Thanksgiving, führte Klanderud eine Schwitzhütten Zeremonie auf dem Gelände des St. Luke Presbyterian Church in Minnetonka durch. Die Kirche lädt oft Gruppen von einheimischen Trommlern ein am Gottesdiensten teilzunehmen und stellte Land für zwei Schwitzhütten (aus Zweigen und Leinwand gemacht ,wie es die Einheimische seit den späten 1980er Jahren verwendeten) zur Verfügung.
"We call this our Thanksgiving sweat," Klanderud said. "It's another way of giving thanks."
("Wir sind voller Dankbarkeit. Wir entgiften unseren Körper mit dem Dampf, wodurch die Geister dann Blick auf unsere Köpfe und Leiber und Seelen haben und Sie uns helfen Sie die Beschwerden zu heilen." )
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Frank Paro erzählt von einer ganz anderen Thanksgiving Tradition.
Der Vorsitzende des Twin Cities Büro war dem American Indian Movement beigetreten zum jährlichen Thanksgiving Protest gegen die Insel Alcatraz in der San Francisco Bay.
Seit Jahrzehnten waren Gruppenmitglieder und tausende Andere am Thanksgiving Day mit Booten nach Alcatraz hinausgefahren, zu einer Sonnenaufgangs Zeremonie, um "un-Thanksgiving" abzuhalten.
"Es gibt uns ein Gefühl von Freiheit," sagte Paro. "The message is, 'We're still here.' ("Die Botschaft ist:" Wir sind immer noch hier. " ) "Ich weiß, ich feier nicht Erntedankfest. Der weiße Mann hat Thanksgiving geschaffen. "
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In Minnesota gibt es etwa 60.000 Indianer, fast 40.000 in den Twin Cities, nach US-Daten der Volkszählung. Die beiden größten Gruppen sind die Ojibwe mit sieben Reservaten und die Dakota mit vier Reservaten.
Some Indian Christians will go beyond attending Christian worship services and traditional Indian ceremonies, religious scholars say. They will also address church groups about their Indian heritage around Thanksgiving.
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"Thanksgiving ist mit der Eroberung von Nordamerika und allen was es an Negativen brachte verbunden ", sagte Deward Walker Jr., ein Professor für Anthropologie an der Universität von Colorado, der ausführlich über indianisches religiöses Leben geschrieben hat. "It's hard to forget that." ("Es ist schwer zu vergessen." )
Dennoch , sagte er: "Manche Menschen sehen die Veranstaltung als etwas sehr Positives."
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For Rina Fonder, a member of the Mille Lacs band of Ojibwe, Thanksgiving includes going to a Sunday service at Akina Community Church in south Minneapolis, an Assemblies of God-affiliated church with a predominantly Indian congregation of nearly 150 members. On Thanksgiving Day, Fonder, 48, plans to attend an annual powwow at the Minneapolis American Indian Center. ( Rina Fonder plant am Thanksgiving ein Powwow im Minneapolis American Indian Center)
"Going to the powwow is kind of like a gathering, to give thanksgiving," ( Sie sagt "Zu einem Powwow zu gehen , ist ein bisschen wie eine Veranstaltung zur Danksagung," "Es ist ein großartiger Ort, um alte Bekannte zu treffen , zu sehen und Kontakte zu knüpfen.
Wir wollen nicht über Geschichte reden und was passiert ist. Wir sind einfach dankbar, mit Freunden und Familie, und womit wir im vergangenen Jahr gesegnet wurden.
"I don't want to lose my identity," she said. " "I'm proud of my Native American heritage. That's the culture I was brought up in. It's a beautiful culture. " ( "Ich möchte nicht meine Identität verlieren", sagte sie ." "Ich bin stolz auf mein indianische Erbe. Das ist die Kultur in der ich aufgewachsen bin. Es ist eine schöne Kultur.) The powwows, just hearing the beat of a drum. ... I love it !"

(Autor : Rose French • 612-673-4352 )
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Indianische Danksagung und Thanksgiving

Beitragvon Elk Woman » Do 24. Nov 2011, 00:15

Zum heutigen "Thanksgiving",
was wenig mit der Überlieferung die wir alle kennen zu tun hat, aber der eigentlichen Soforthilfe für die Pilgerväter und ihre Familien durch die Stämme auch gerechter wird, wenn man bedenkt das Teilen, Geben und Danksagungen einfach zum gemeinschaftlichen Wesenszug bei den Indianern gehörten.

Trotzdem hat es nichts mit der romantischen Vorstellung von Thanksgiving zu tun. Unabhängig von der Überlebenshilfe waren die Indianer der Ostküste und die Neuankömmlinge keine Blutsbrüder, sondern gingen auch ein Zweckbündnis ein.

"Jeder Amerikaner kennt die Story: Ende 1620 landeten 102 europäische Siedler mit der "Mayflower" im jetzigen US-Bundesstaat Massachusetts. Sie gründeten eine Kolonie und benannten sie nach ihrem englischen Heimatort: Plymouth. Im folgenden November feierten sie gemeinsam mit den einheimischen Wampanoag-Indianern das Erntedankfest. Thanksgiving war geboren.
Diese nette Geschichte wird seit Generationen in US-Schulbüchern erzählt, in Museen verklärt und an diesem Donnerstag auch an Millionen Schlemmertischen wiederholt werden, wenn die Amerikaner mit Truthahn und Stuffing ihr geheiligtes Familienfest begehen. Dabei ist sie stark vereinfacht, die Mär vom "First Thanksgiving" - ein romantisches Abziehbild, das mit der Realität so viel zu tun hat wie Disneys "Pocahontas" mit der echten Häuptlingstochter.
Zu feiern hatten die Pilgerväter damals wenig. Hunger, Kälte und Krankheit dezimierten sie. Nur die Hälfte überlebte das erste Jahr. Das Land war unwirtlich, das Verhältnis zu den Wampanoag alles andere als entspannt. Ihr wirtschaftliches System der kollektiven Güterteilung funktionierte nicht."

Dazu ganz interessante Schlussfolgerung, d.h. das es eigentlich auch ein Zweckbündnis war,
von Betina Ribeiro (" Untersuchung der englischen- indianischen Beziehung anhand der Wampanoag und Pilgerväter"):
Über Suchmaschine eingeben : books.google.de/books?isbn=3640771346
( Dort auf Voransicht des Buches gehen und Seite 13 wählen !)

Weitere Infos:
http://www.dailymo.de/2011/09/23/plimith-plantation/
http://de.wikipedia.org/wiki/Wampanoag
http://de.wikipedia.org/wiki/Plimoth_Plantation
http://de.wikipedia.org/wiki/Massasoit
http://de.wikipedia.org/wiki/Squanto

und hier von "unserer (wow :mrgreen: ) Bärbel " dazu :
http://www.butzek.info/Indianer/Historisches/historisches.html#Pilgervaeter

Auch bereits schon hier beleuchtet, sehr zu empfehlen :
45302369nx28228/events-f26/national-museum-of-the-american-indian-t1023.html
"The First Thanksgiving: Geschichte und Insight aus der Native American Perspective" :
http://www.nmai.si.edu/education/files/thanksgiving_poster.pdf
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Re: Indianische Danksagung und Thanksgiving

Beitragvon Bärbel » Do 24. Nov 2011, 06:35

Hallo Elk,

... Mist, jetzt dachte ich, ich könnte auch mal etwas fachliches beitragen, da hast Du schon mit meiner Seite verlinkt ... (danke für das "WOW" :mrgreen: )

Für alle, die sich nur ungern von Link zu Link klicken, hier zumindest mein Text: (sorry, aber die eingebundenen Bilder sind zu gross für die Anzeige in diesem Forum, zu den Bildern kann ich also nur so komisch "verlinken")

Wie war das nochmal mit den Pilgervätern, der Mayflower und Thanksgiving?


http://www.butzek.info/Indianer/Histori ... t_Lupe.gif

Ende des 17. Jahrhunderts regierte in England Queen Elisabeth I. und schrieb, ebenso wie auch andere Regenten Europas, ihren Untertanen vor, wie sie ihren Glauben auszuleben hätten. Unter anderem die Gruppe der sogenannten Puritaner war damit jedoch nicht einverstanden. Sie wollten die Kirche nach calvinistischen Grundsätzen reformieren und von nach ihrer Meinung unnützem Schnörkel befreien. Alles, was nicht ausdrücklich in der Bibel stand, sollte abgeschafft werden. Dies führte selbstverständlich zu heftigsten Auseinandersetzungen. Als 1603 Queen Elisabeth I. starb und King James I. den Thron bestieg, machten sich die Puritaner zunächst durchaus Hoffnungen, endlich ihre Glaubensgrundsätze durchsetzen zu können. King James I. jedoch hatte daran nicht das mindeste Interesse und drohte damit, die Puritaner aus dem Land zu jagen, wenn sie ihn weiter mit solchen Dingen behelligen würden. Da diese jedoch in Glaubensfragen ziemlich radikal waren, ließen sie King James natürlich nicht in Ruhe, was dazu führte, dass dieser sie tatsächlich des Landes verwies. Wer nicht auf dem Land untertauchte, oder auswanderte, wurde gnadenlos verfolgt und landete im Gefängnis. Offener Protest gegen die anglikanische Staatskirche galt als Hochverrat und somit waren Verfolgung, Folter und Hinrichtung an der Tagesordnung.

Die Niederlande galten zu dieser Zeit als sehr liberal und so zogen einige Puritaner es vor, 1608 nach dort auszuwandern in der Hoffnung, von dort aus doch noch die anglikanische Kirche reformieren zu können. Die Niederländer wiederum waren ihnen zu liberal und somit wollten die Puritaner auf gar keinen Fall, dass ihre Kinder einmal wie diese niederländische Freigeister würden. Somit blieb ihnen letztendlich nichts anderes übrig, als sich abermals auf den Weg zu machen, um einen Ort zu finden, wo sie so leben konnten, wie ihr Glaube dies verlangte.

1620 machte man sich deshalb von den Niederlanden aus auf den Weg, um zunächst in Südengland weitere Puritaner aus dem Untergrund zu treffen und mit ihnen zusammen nach Amerika aufzubrechen. Die Reise war jedoch schlecht vorbereitet und so häuften sich die Schwierigkeiten, was letztendlich dazu führte, dass viele aufgaben und die wenigen Verbliebenen viel später als geplant die Reise nach Amerika antraten. Dazu mussten sie ein Frachtschiff - die später so berühmte „Mayflower“ - anmieten, die sie sich allerdings mit einigen Abenteurern, die in Virginia ihr Glück suchen wollten, teilen mussten. Jedoch so radikal sie auch in Glaubensfragen waren, so liberal waren sie im Umgang mit Menschen. Somit herrschten schon auf der Überfahrt Toleranz und Respekt gegenüber allen Mitreisenden ohne Ansehen der Religion.

Insgesamt 102 Personen, die später dann als „Pilgerväter“ in die Geschichte eingehen sollten, traten im Herbst des Jahres 1620 dann tatsächlich die Reise nach Amerika an. Diese Jahreszeit ist für solch eine Ozeanüberquerung allerdings aufgrund der immer wieder auftretenden Stürme denkbar ungünstig und somit sind bereits auf der Überfahrt viele verstorben. Ziel der Reise war eigentlich das Flusstal des Hudson River im heutigen New York State. Allerdings hatten sie aufgrund der Herbststürme die Orientierung verloren und somit sahen sie am 9.11.1620 nach 65 Tagen auf äußerst rauher See zwar zum ersten Mal wieder Land, dieses Land war allerdings das heutige Cape Cod, das heißt sie waren hunderte Meilen zu weit nördlich. Der Kapitän versuchte zunächst, diesen Fehler auszugleichen, indem er an der Küste entlang südwärts segelte, eine Umsegelung von Cape Cod ist zu dieser Jahreszeit allerdings viel zu gefährlich, so dass er wieder umkehrte und man es vorzog, am nördlichen Zipfel von Cape Cod vor Anker zu gehen.

http://www.butzek.info/Indianer/Histori ... pe_Cod.jpg

Für Puritaner zählt der einzelne mehr als die Hierarchie. Bei bedeutsamen Fragen ist immer die Übereinstimmung aller Gemeindemitglieder wichtig. Wenn eine gemeinsame Entscheidung getroffen wurde, gehen Puritaner davon aus, dass dies dann auch Gottes Wille ist. Somit war es ihnen nun auch wichtig, gemeinsam festzulegen wie ihr Leben in der neuen Heimat aussehen sollte, und es wurde - noch bevor der erste von ihnen einen einzigen Fuß an Land gesetzt hatte - zunächst ein Vertrag, der sogenannte „Mayflower-Vertrag“ geschlossen, der nahezu alle Rechte und Pflichten regelte und der allen die gleichen Rechte ohne Ansehen der Religion zusicherte. (Heute wird dies als die erste Verfassung in der Geschichte Amerikas angesehen.) Und erst als alles einvernehmlich geregelt war, ging man am 15.11.1620 zum ersten Mal an Land, um zu erkunden, wo ein geeigneter Lagerplatz zu finden sei.

Zunächst erschien das Land völlig unbewohnt. Da man sich damals auch in Europa viele Greuelgeschichten über Indianer erzählte, fanden die Einwanderer es überaus beruhigend, zunächst kein einziges Lebenszeichen irgendwelcher Indianer zu finden. Auf ihrer Erkundungstour stießen sie allerdings auf in der Erde vergrabenes Saatgut. Dass dies bedeutet, dass normalerweise durchaus Menschen in dieser Gegend leben, hat sie allerdings wenig beeindruckt. Ihre eigenen Vorräte gingen zur Neige bzw. waren längst aufgebraucht und somit waren ihnen die Dinge, die sie im Boden vergraben fanden, überaus willkommen und sie haben sie als „Geschenk Gottes“ mitgenommen. Hemmungen, sich einfach ohne Rücksicht auf den rechtmäßigen Eigentümer das zu nehmen, was sie brauchten, hatten sie nicht. (Man sagt, sie hätten „freundlicher Weise“ einen Zettel dagelassen, dass sie später für die Waren zahlen würden. Eine solche Bezahlung hat es jedoch niemals wirklich gegeben. Deshalb lachen die Indianer heutzutage darüber und sagen, dass sie schon damals von europäischen Einwanderern nach Strich und Faden belogen wurden.)

Cape Cod war für die Indianer der Gegend, die Wampanoag, in den Wintermonaten unbewohnbar. Im Sommer jedoch war diese Landschaft sehr beliebt und die Wampanoag hatten dort unter anderem ihre Gärten. War die Ernte eingebracht, wurde das Saatgut für das nächste Jahr in Vorratsgruben im Boden vergraben und die Wampanoag zogen für den Winter in etwas freundlichere Gegenden. Deshalb war bei Ankunft der Pilgerväter auch zunächst kein Lebenszeichen von ihnen zu finden. Die Einwanderer hatten trotzdem so viel Angst vor möglichen Indianerangriffen, dass sie trotz bitterlicher Kälte und einigen Todesfällen nicht einmal wagten, ein Feuer zu entzünden.

Allerdings konnten die Pilgerväter auf Cape Cod keinen Platz finden, der sich für die Errichtung einer Siedlung eignet und machten sich auf zur anderen Seite der Bucht, wo sie im Dezember 1620 kurz vor Weihnachten in der Nähe des heutigen Plymouth landen.

http://www.butzek.info/Indianer/Histori ... ymouth.jpg

Der Platz bestand zwar fast nur aus Sand, schien sich aber ansonsten zur Besiedelung zu eignen. Sie fanden dort zwar Gräber und menschliche Überreste, was eigentlich eher schlechte Vorzeichen waren, jedoch waren sie viel zu erschöpft, um nach einem anderen, möglicher Weise besseren Siedlungsplatz zu suchen. Außerdem dachten sie, dass Gott vielleicht nur das Land „gereinigt“ hat, damit dort nun die von ihm auserwählten Menschen (also die Pilgerväter) leben konnten. Sie hatten keine Vorräte und kein frisches Gemüse mehr, viele waren krank oder sowieso schon verstorben. Aber trotzdem fingen sie Weihnachten an, die ersten Häuser zu errichten.

Die Wampanoag, die sich selbst „Menschen des ersten Lichts“ nannten, da sie an der östlichsten Landspitze lebten, wo die Sonne zuerst aufgeht, lebten umgeben von den Massachuset, den Nipmuc, den Mohegan, den Pequot und den Narragansett.

http://www.butzek.info/Indianer/Histori ... panoag.jpg

Sie alle gehören zu der großen Sprachfamilie der Algonquin, sprachen jedoch verschiedene Dialekte. Es gab immer wieder verschiedene Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Stämmen, die dann manchmal friedlich manchmal aber auch kriegerisch ausgetragen wurden. Dadurch konnte es dann auch sein, dass der Schwächere an den Überlegenen eine Art Tribut zahlen musste, wobei die Wampanoag die meisten dieser Auseinandersetzungen vor allem mit den Narragansett hatten.

Sie lebten von allem, was das Meer zu bieten hatte, nutzten das Süßwasser für ihre Felder, wo sie hauptsächlich Mais, Bohnen und Kürbis anbauten, und in ihren Wäldern gab es mehr als genug Wild, so dass sie grundsätzlich gut über den Winter kamen. 1615 gab es mehrere 10000 Wampanoag, so dass die Franzosen lieber keine Kolonien im Gebiet der Wampanoag gründen wollten, weil es ihnen dort zu viele Menschen gab. Es kamen schon mal „Besucher“, die manchmal auch Wampanoag entführten, aber seit Columbus waren nicht allzu viele „Besucher“ im Gebiet der Wampanoag gewesen. 1617 - 1619 hatte es allerdings eine Epidemie gegeben, die die Wampanoag hart getroffen hatte. Es lässt sich heutzutage schlecht sagen, welche Krankheit es genau war, jedoch kannten die Wampanoag keine wirkungsvolle Medizin gegen diese Krankheit, wodurch oftmals ganze Dörfer komplett ausgelöscht wurden. Allein durch diese Epidemie starben bald 90% der Wampanoag und ihre ganze Welt stand Kopf. Gab es ursprünglich in dem Dorf Patuxet etwa 2000 Wampanoag so lebte 1620 so gut wie kein einziger mehr von ihnen. (Und genau dieser Ort Patuxet war der Ort, wo die Pilgerväter ihre ersten Häuser - und damit das heutige Plymouth - erbauten.)

Den Narragansett kam diese Epidemie sehr gelegen, sahen sie darin doch eine gute Gelegenheit, die Wampanoag nun endlich zu unterwerfen. Somit waren die Wampanoag doppelt unter Druck und durchaus auf der Suche nach geeigneten Verbündeten, die am besten sowohl gegen die Narragansett als auch gegen die Krankheit helfen konnten. Deshalb hat Massassoit, der damalige Anführer der Wampanoag die Ankunft der Pilgerväter auch mit gemischten Gefühlen zur Kenntnis genommen. Auf der einen Seite hatte es sich durchaus auch bis zu ihm herumgesprochen, wie europäische Einwanderer anderenorts mit Indianern umgesprungen waren, aber wie sollte denn von so wenigen, die dazu auch noch offensichtlich krank und schwach waren, eine ernsthafte Bedrohung ausgehen? Außerdem waren sie mit Frauen und Kindern gekommen. So zieht nach Ansicht der Indianer aber niemand in den Krieg. Deshalb ließ er sie zunächst nur möglichst unbemerkt beobachten.

Gerade in diesem ersten Winter war die Sterberate unter den Pilgervätern mit etwa 50% sehr hoch. Fast täglich starben Menschen. Nachts hörten sie für sie unbekannte Geräusche. War das der Teufel? Oder waren es die wilden Indianer? Waren die Indianer überhaupt eine Bedrohung? Schließlich hatte sich noch kein Indianer blicken lassen. Dabei mussten doch welche in der Nähe sein. Es fehlte zwar an allen Ecken und Enden an Arbeitskräften, aber man wollte Stärke zeigen, da ansonsten ein möglicher Überfall der Indianer das sichere Ende bedeutet hätte. Deshalb wurden tagsüber selbst Kranke als Wachen abgestellt. Dazu lehnte man sie an Bäume und band sie gegebenenfalls dort auch fest in der Hoffnung, dass die Indianer den Schwindel nicht bemerken würden. Tote wurden grundsätzlich nachts beerdigt, damit kein Indianer feststellen könne, wie viele der Einwanderer noch übrig waren. (Waren zunächst 102 Personen in Richtung Amerika aufgebrochen, so hatte man bis zum Ende des Winters bereits 45 von ihnen beerdigt. Von den ursprünglich 18 Frauen hatten gerade mal 5 überlebt.)

Die Wampanoag, die die Einwanderer die ganze Zeit beobachtet hatten, waren von deren Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen beeindruckt. Außerdem hatten sie gehört, dass auch kleine Gruppen europäischer Einwanderer manchmal sehr starke Verbündete bei kriegerischen Auseinandersetzungen sein konnten bzw. dass europäische Einwanderer manchmal Medizin gegen Krankheiten kannten, die den Indianern bis dahin unbekannt war. Somit erhoffte sich Massassoit durch eine Allianz mit den Pilgervätern große Vorteile für die Wampanoag. Viele der anderen Anführer der Wampanoag plädierten zwar dafür, die europäischen Einwanderer endlich auszulöschen, Massassoit mahnte jedoch zur Geduld und die endgültige Entscheidung hierzu lag ausschließlich bei ihm. Damals meinte Massassoit auch noch, dass er durchaus in der Lage sein sollte, diese gerade mal etwa 50 Leute unter Kontrolle zu halten und somit von ihnen lernen und nur profitieren zu können.

Als nun endlich der erste Frühling kam, hatten die Pilgerväter die Hoffnung, das Schlimmste überstanden zu haben. Das einzige was sie immer noch stark beunruhigte, war die Tatsache, dass sie bis dahin immer noch keinen einzigen Indianer zu Gesicht bekommen hatten. Das sollte sich jedoch bald ändern. Am 16.3.1621 stand plötzlich ein Indianer auf einem nahe gelegenen Hügel, der nicht die geringste Angst vor dem Kontakt mit den Pilgervätern zu haben schien. Da die Pilgerväter zunächst grundsätzlich allen Kreaturen gegenüber tolerant waren (man konnte ja nie wissen, ob man sie nicht mal als Verbündete für ein gottgefälliges Leben brauchen könnte), sahen sie auch in diesem Indianer nicht den furchteinflößenden Wilden aus all den Greuelgeschichten, die sie bis dahin gehört hatten, sondern vor allem ein menschliches Wesen und haben ihn entsprechend behandelt.

Dieser Indianer war ein Mann, der bereits engeren Kontakt mit englischen Siedlern gehabt hatte und sich dadurch etwas mit der englischen Lebensweise auskannte und auch ein bisschen Englisch sprach. Englische Siedler hatten ihm den Namen Samoset gegeben und Massassoit hatte ihn nun geschickt, um mit den Pilgervätern Kontakt aufzunehmen und diese möglicherweise als Verbündete zu gewinnen. Massassoit selbst hielt sich zunächst mit einigen seiner Krieger im Hintergrund, da Samoset erst herausfinden sollte, ob die Einwanderer wirklich freundlich gesinnt seien. Als Samoset jedoch freundlich aufgenommen wurde, kam auch Massassoit mit etwa 60 Kriegern in das Dorf, um nun selbst mit den Einwanderern zu sprechen.

Da Massassoit selbst nicht der englischen Sprache mächtig war, diente ein Mann namens Tisquantum (manchmal auch nur kurz Squanto genannt) als Dolmetscher. Tisquantum war einer derjenigen, die von den oben erwähnten „Besuchern“ früher mal entführt und als Sklave nach Europa verschleppt worden war. Dadurch war er jetzt nach seiner Rückkehr zwar mit europäischen Gewohnheiten vertraut und sprach auch genügend englisch, allerdings hegte er selbst eine große Abneigung gegen die Einwanderer und hat im Zuge seiner Übersetzungen auch immer wieder versucht, Massassoit gegen die Siedler aufzubringen und seine eigene Machtposition zu stärken. Massassoit versprach sich jedoch trotzdem sehr große Vorteile von einer Allianz mit den Pilgervätern und so wurde vereinbart, dass die Wampanoag und die Pilgerväter sich gegenseitig helfen und von einander lernen sollten.

Aus diesem Grund schickte Massassoit auch prompt gleich am nächsten Tag Leute zu den Einwanderern, um ihnen zu zeigen, wie man Mais pflanzt und wie man mit den sonstigen einheimischen Pflanzen umgeht. Die Wampanoag versorgten die Pilgerväter mit Nahrungsmitteln und Fellen und erhielten dafür Messer, teilweise Waffen und andere europäische Gebrauchsgegenstände. Das auf Cape Cod gestohlene Saatgut gedieh prächtig (das aus Europa mitgebrachte Saatgut überhaupt nicht) und es entwickelte sich ein überaus reger „Kulturaustausch“, der von beiden Seiten überaus geschätzt war. Die Siedler hatten die Erzählungen über die „grausamen Wilden“ zwar nicht völlig vergessen und blieben immer ein wenig zurückhaltend gegenüber den Wampanoag, aber die Wampanoag waren in ihrer Siedlung nicht nur geduldet sondern wirklich gern gesehen und manchmal entwickelten sich auch sehr enge Freundschaften.

Im Spätsommer bis Herbst 1621 hatten die Siedler eine riesige Ernte und somit war es auch für die Pilgerväter an der Zeit, Gott für diese reiche Ernte zu danken. Die Wampanoag haben vielleicht nicht den calvinistischen Hintergrund von diesem Dank an Gott verstanden, aber sie waren jetzt Freunde und somit auf einer solchen Dankesfeier sehr gerne gesehen und auch voll integriert. Und auch, wenn die Wampanoag vielleicht nicht den Brauch des Erntedanks kannten, so kannten sie zu etwa der gleichen Jahreszeit das sogenannte „Green Corn Fest“. Egal, was für Auseinandersetzungen es das Jahr über gegeben hatte, Green Corn Fest ist ein Fest der Vergebung. Die streitenden Parteien schließen beim Green Corn Fest wieder Frieden und alles Vergangene ist vergessen. Zusätzlich ist das Green Corn Fest eine gute Gelegenheit, neue Freundschaften zu schließen und alte zu festigen. Somit war auch den Wampanoag daran gelegen, ein solches Fest zusammen mit den Pilgervätern zu feiern.

Die Pilgerväter bereiteten also ihr erstes Thanksgiving in der neuen Heimat vor und Massassoit und einige seiner Krieger, die gleich fünf ganze Hirsche dazu mitbrachten, sollten daran teilhaben. Es war ein riesiges Fest, das ganze drei Tage gedauert hat. (Heute kann man allerdings nicht mehr feststellen, an welchem Tag genau dieses Fest stattgefunden hat. Deshalb wird es heutzutage in den USA immer am vierten Donnerstag im November und in Kanada am zweiten Montag im Oktober gefeiert.)

Leider wird in den meisten Geschichtsbüchern die Integration der Indianer gerade zu Thanksgiving jedoch größtenteils vergessen, wodurch sich heutzutage Thanksgiving für die Indianer eher zu einer Art Volkstrauertag entwickelt hat. Für die damaligen Siedler war aber gerade die Integration der neu gewonnenen Freunde überaus wichtig.

An dieser Stelle kommt bei mir noch ein Video von den Confederettes. Da ich jedoch nicht weiss, wie ich ein Video hier richtig reinbekomme, müssen interessierte halt doch auf meine Seite klicken ;) ... und dann ein bisschen runterscrollen.

Und wer noch mehr bewegte Bilder sehen möchte, dem kann ich diesbezüglich nur den ersten Teil der Serie "We shall remain" (in Deutschland auf arte ausgestrahlt als "Wir bleiben bestehen" empfehlen.

Gruss
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Re: Indianische Danksagung und Thanksgiving

Beitragvon Elk Woman » Do 24. Nov 2011, 10:42

Hi, Bärbel,

da dachte ich Dir eine Freude mit der Verlinkung zu machen :D
Aber ungeachtet ist es Deine lobenswerte Arbeit und so hier noch einmal das volle Programm einzustellen ist eine Superidee ( auch die grafischen Links zu Deinen tollen Karten sind so sehr gut platziert). Im ganzen ein sehr interessanter Bericht.

Kleine Anmerkung von mir persönlich :
Leider wird in den meisten Geschichtsbüchern die Integration der Indianer gerade zu Thanksgiving jedoch größtenteils vergessen, wodurch sich heutzutage Thanksgiving für die Indianer eher zu einer Art Volkstrauertag entwickelt hat.


Also ganz so schwarz ..würde ich es nicht sehen in Bezug auf den vergleichbaren "Volkstrauertag"; denn in den Reservaten gibts heute kostenfrei an die entrollten Mitglieder einen dicken Truthahn. :D

"Peace und Liberty" sind zum Glück :P begnadigt worden : http://www.salzburg.com/online/nachrichten/chronik/Thanksgiving-Truthahn-Begnadigung-durch-Obama.html?article=eGMmOI8Vgtkoiye8YkyDo1HQzwlcpCEPadjKVXl&img=&text=&mode=

LG

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Re: Indianische Danksagung und Thanksgiving

Beitragvon Bärbel » Do 24. Nov 2011, 13:23

Hi Elk,

hmmm, ob die sich immer über den Truthahn freuen ... so sie ihn tatsächlich bekommen? Bei Apachen habe ich mir z.B. sagen lassen "Truthähne essen Lizzards (Echsen), also nix mit Truthahnessen für Apachen ..."

... und vor allen Dingen: ob ein Truthahnessen so unbedingt der angebrachte Ausgleich ist??? ... der Text auf meiner Seite geht ja noch weiter (dann über den King Philip´s War) ... und die Wampanoag sind da ja nun nicht die einzigen ...

Gruss
Bärbel
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Re: Indianische Danksagung und Thanksgiving

Beitragvon Elk Woman » Do 24. Nov 2011, 14:52

Hi, Bärbel,

das sollte etwas aufheitern, wenn schon der Thanksgiving Day an der Wirklichkeit vorbeigeht.

Ob es überall in den Rez heute Truthähne gibt, denk ich AUCH nicht, aber die Rez in South Dakota ( Lakota) sind auf jeden Fall bei der Verteilung dabei.
Außer dem Verzehr im Privatbereich ist es bei etlichen Stämmen Tradition an dem Tag die Alten, Armen und Obdachlosen zum Turkey Essen einzuladen (also in dem Fall kein Volks "trauertag"..).
Auf jeden Fall hab ich auf etlichen Native Seiten heute deren Gruß zum Thankgiving gesehen.
( Ich glaube , hierbei zeigt sich wieder einmal, dass Indianer immer etwas anders mit etwas umgehen als wir es manchmal interpretieren bzw. es sicher da auch wieder ganz unterschiedliche Ansichten gibt.)

LG

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Re: Indianische Danksagung und Thanksgiving

Beitragvon Hans » Do 24. Nov 2011, 16:37

Hallo,

hab´ heute von einer Bekannten aus Oklahoma einen Gruß zu Thanksgiving bekommen,
da waren auch einige Truthähne dabei, die noch nicht wie ein "Braten" aussahen ! ;)
Herzliche Grüße, Hans :lol:
Hans
 

Re: Indianische Danksagung und Thanksgiving

Beitragvon Elk Woman » Do 24. Nov 2011, 18:31

Hi, Hans,

ja, ein echter "Stresstag" für die Turkeys. ;)
Wohl ähnlich dem unserer Weihnachts- bzw. Martinsgänse.

LG,

elk


Und nun zurück zum eigentlichen Thema :

http://buffalopost.net/?p=16437
http://indiancountrytodaymedianetwork.c ... ving-64669
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Re: Indianische Danksagung und Thanksgiving

Beitragvon Bärbel » Do 24. Nov 2011, 19:03

[quote="Elk Woman"
bzw. es sicher da auch wieder ganz unterschiedliche Ansichten gibt.)
[/quote]

Ja Elk, das ist wohl wahr!

LG
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Re: Indianische Danksagung und Thanksgiving

Beitragvon Elk Woman » Fr 25. Nov 2011, 00:13

Hi, Bärbel,

hier fehlen mir allerdings die Worte ( siehe Bilderleiste):
http://www.newyork.de/kultur-events/paraden/macys-thanksgiving-day-parade/

Volksfeieragsstimmung typisch amerikanisch, Disneyworld unter Ankurbelung des Vorweihnachsgeschäftes oder wie soll man das interpretieren..?

(Da kann ich wirklich nur sagen, dass versetzt allem hier zuvorgesagten einen Stoß in die Magengegend :roll: )

Dazwischen laut heutiger ICTMN Meldung zum 4. mal der Danksagungsumzug der Oneida Nation, gesponsert von Ray Halbritter :
http://indiancountrytodaymedianetwork.com/2011/11/24/oneida-indian-nations-the-true-spirit-of-thanksgiving-

e.
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(John Donne)
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