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Beitragvon Elk Woman » So 20. Mär 2016, 23:49

"Natives Against Trump."

http://indiancountrytodaymedianetwork.com/2016/03/19/natives-against-trump-protesters-block-road-donald-trump-rally-arizona-163817

120 Demonstranten, darunter auch Native Americans, haben am Samstag in Fountain Hills, Arizona
die Zufahrt zu einer geplanten Donald Trump Kundgebung blockiert.

(O.k. ; 120 sind noch nicht genug, aber ein Anfang!
Weiter so; ihr habt eine Stimme und es geht um viel für euch-
d.h. auch um bisherige gute Entscheidungen, die wieder umgekehrt werden könnten...!!)

(aber nicht provozieren lassen ; bitte friedlich !)
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Re: Politische Verantwortung mit übernehmen ..!

Beitragvon Elk Woman » So 7. Mai 2017, 15:58

NATIVE PERSPEKTIVE;

100 Tage – Trump Präsidentschaft

In seinem Interview zu seinen ersten 100 Tagen, gegenüber Reuters , sagte Präsident Trump:
"Das ist mehr Arbeit als in meinem früheren Leben. Ich dachte, es wäre einfacher."

Und am 23. April wurde Präsident Trump in einem Interview mit der Associated Press befragt:
"Gibt es etwas von Ihrem geschäftlichen Hintergrund, das einfach nicht in die Präsidentschaft übersetzt werden kann,
eben einfach nicht für diesen Job geeignet ist?"

Worauf er antwortete: "Um gut im Geschäft zu sein, brauchst du nicht unbedingt Herz, du versuchst einfach nur einen guten Preis zu verhandeln ...
Hier ist alles so ziemlich Alles was du in der Regierung machst mit Herz verbunden, während im Geschäft die meisten Dinge nicht mit Herz verbunden sind ...
In der Tat, im Geschäft bist du eigentlich besser dran ohne das Herz.“

„Also, kein Wunder, dass Präsident Trump seine Präsidentschaft wie ein Geschäft ansieht…
Aber es ist nicht wahr, dass das Geschäft kein Herz braucht. Geschäfte, wie Regieren betrifft Menschen.
Und jeder Job, der Menschen betrifft, braucht Herz.

Der Grund dafür, dass Präsident Trump glaubt, dass Unternehmen kein Herz brauchten, ist,
weil er sich selbst darin begnügt hat; Gewinne mehr als Menschen zu bewerten.

Im selben Interview mit Reuters spiegelte Präsident Trump "seine ersten 100 Tage im Amt,
mit einem wehmütigen Blick auf sein Leben vor dem Weißen Haus" und er sagte:
"Ich liebte mein früheres Leben, ich hatte so viele Dinge."

Fazit :

„ Ich ermutige Präsident Trump, seiner Sehnsucht zu folgen und in sein früheres Leben als Geschäftsmann zurückzukehren.
Und früher ist wohl besser als später.
Weil ein Büro, das erwartet, dass Sie für das Gute von Hunderten von Millionen von Menschen regieren,
ein Büro, das von den gesetzlichen Einschränkungen des Interessenkonflikts befreit worden ist,
und ein Büro, das Ihnen Zugang zu der unglaublichen Macht des Einsatzes von Atomwaffen gibt,
ist ´Kein Büro, das jemand ohne Herz besetzen sollte`!"


Mark Charles (Navajo)

https://wirelesshogan.com/2017/04/29/a-native-perspective-100-days/
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Re: Politische Verantwortung mit übernehmen ..!

Beitragvon Elk Woman » Di 23. Jan 2018, 23:25

Kandidatur für die Gouverneurswahl in Idaho

Paulette Jordan (38), ein Coeur d'Alene-Mitglied ,
will die erste Native Gouverneurin der amerikanischen Geschichte werden.
Sie kandidiert bei der Wahl 2018 für den Gouverneur von Idaho .


Sie hat schon immer die Führungstradition ihrer Familie, weitergeführt,
indem sie dem Stammesrat der Coeur d'Alene
und zuletzt für zwei Amtszeiten als Repräsentantin in Idaho gedient hatte.

Jetzt will sie allen Menschen in Idaho als Gouverneurin dienen .
Sie ist die einzige aus Nord-Idaho gewählte Demokratin.

Dazu wird sie bei den ersten Wahlen am 15. Mai 2018 mindestens zwei Herausforderern
bei den Demokraten gegenüberstehen, und selbst wenn sie die Vorwahlen überlebt,
wird sie bei den Parlamentswahlen am 6. November einer harten Konkurrenz
gegen ihren republikanischen Gegner überstehen müssen,
in einem Staat , der als einer der konservativsten Staaten der USA gilt.


https://www.indianz.com/News/2018/01/22/coeur-dalene-citizen-paulette-jordan-mak.asp

https://www.facebook.com/RepresentativePauletteJordan/
https://twitter.com/PauletteEJordan
https://www.jordanforgovernor.com/
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Re: Politische Verantwortung mit übernehmen ..!

Beitragvon Elk Woman » Mo 29. Jan 2018, 18:21

Bewaffnete Trump-Anhänger konfrontieren indianische Gesetzgeber am Staats-Kapitol in Arizona

PHOENIX - Am Donnerstag, dem 25. Januar 2018, umringten mehrere bewaffnete Trump-Anhänger mit Trump-Flaggen
die Arizona-Repräsentantin Pamela Hannley ( Pamela Powers Hannley ist eine US-amerikanische Aktivistin, Bloggerin, Politikerin
und ein demokratisches Mitglied des Repräsentantenhauses von Arizona)

und brüllten sie nahe dem State Capitol in Phoenix nieder, wegen ihres Engagements für die sog. Dreamer
( wörtlich „sie würde Illegale schützen " .)

In der Nähe, auf dem Weg zum Mittagessen, waren die beiden Navajo, bzw. ebenfalls Vertreter des Repräsentantenhauses,
Eric Descheenie (D-Chinle) und Wenona Benally (D-Window Rock)

Wenona Benally schilderte :

"Ihr Kollege Eric Descheenie trat zwischen sie und die Abgeordnete Hannley, um sie zu schützen.
Als er das tat, erregte es die Aufmerksamkeit der anderen Trump-Demonstranten.
Der Rest der Trump-Demonstranten kam schnell zu uns herüber, umringt uns und schrie uns aggressiv an,
dass wir "Illegale" unterstützen.

Ich ging schnell zurück in das Gebäude des Repräsentantenhauses, um eine Sicherheitseskorte zu rufen.
Ein Wachmann kam aus dem Gebäude und begleitete uns zum Bauernmarkt neben dem Gebäude.
Die Trump-Demonstranten folgten dem Wachmann und brüllten uns weiter an,
bis der Wachmann ihnen den Eintritt in den Bauernmarkt versperrte.

Sie ließen schließlich von uns ab und gingen zurück zur Vorderseite des Gebäudes.
Sobald wir fertig waren, unsere Einkäufe auf dem Bauernmarkt zu tätigen,
mussten wir zu unserer Sicherheit auf der Rückseite das Gebäude wieder betreten."

Sie erzählte auch:

"Während der Zeit als ich ging um einen Sicherheitsbeamten zu finden, schrie einer der Trump-Demonstranten
den Abgeordneten Eric Descheenie an, er solle das Land zu verlassen, weil er illegal hier wäre“ (....)

"Es war absolut nicht nötig, dass sie bewaffnet waren. Es war eine sehr einschüchternde und beängstigende Situation,
dass eine Gruppe bewaffneter Demonstranten uns aggressiv folgte und uns anschrie ", sagte Benally.



Quelle:
http://nativenewsonline.net/currents/armed-trump-supporters-confront-american-indian-arizona-lawmakers-state-capitol/



Anmerkung /

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen ...:

"Ein Indianer, der offizielle Vertreter der Navajo Nation ,
wird aufgefordert die USA zu verlassen, weil er dort ein Illegaler sei…"


Übler kann es kaum kommen !


„Gott schütze uns vor den Dummen und Populisten !!!“

über diverse... `Methoden`,
siehe dazu auch "Faktenfinder
:

http://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/veritas-us-altright-101.html
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Re: Politische Verantwortung mit übernehmen ..!

Beitragvon Elk Woman » Do 22. Feb 2018, 23:14

Oklahoma City wählt David Holt (Osage Nation) zum Bürgermeister;
Er wird damit der erste indianische Bürgermeister von OKCs werden


22. Februar 2018

OKLAHOMA CITY - David Holt, 38, ein Stammesbürger der Osage Nation,
wird am 10. April 2018 als Bürgermeister von Oklahoma City vereidigt.

Holt gewann am 13. Februar 78,18 Prozent der Stimmen bei einer Drei-Personen-Vorwahl.
Da er mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen erhielt, wurde Holt zum Sieger erklärt.

Holt wird der erste Indianer sein, der Oklahoma City, Oklahomas größte Stadt, führt.

Derzeit dient Holt im Senat von Oklahoma und tritt von seinem Senatssitz zurück, bevor er als Bürgermeister vereidigt wird.
Der verheiratete Vater von zwei Kindern ist Rechtsanwalt.

"Dies ist eine der unruhigen Zeiten in der amerikanischen Politik, aber nicht hier in Oklahoma City.
Wir hatten eine bemerkenswerte Einheit, und ich denke, diese Kampagne hat es auf eine andere Ebene gebracht,
und ich hoffe, dass dies in den nächsten vier Jahren oder so lange mein Dienst dauern wird ", sagte Holt während seiner Siegesrede.


http://holtformayor.com/
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Re: Politische Verantwortung mit übernehmen ..!

Beitragvon Elk Woman » Sa 24. Mär 2018, 15:23

Washington D.C. - 24.03.2018

"March for our lives":

Protest gegen die Waffenlobby


------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
LIVE STREAM : :idea:

https://livestream.com/USATODAY/events/8124394

https://www.usatoday.com/story/news/2018/03/24/live-stream-march-our-lives-rally/451679002/

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Hunderttausende Schüler aus allen Teilen der USA werden heute gegen Waffengewalt in Washington demonstrieren.
Die Organisatoren sind Teenager - und bringen die Waffenlobby in ernsthafte Bedrängnis.

http://www.tagesschau.de/ausland/protest-nra-101.html

https://www.facebook.com/marchforourlives/

https://www.theguardian.com/us-news/live/2018/mar/24/march-for-our-lives-protest-gun-violence-washington

(Beim 'March For Our Lives' der heute (24. März) stattfindet, sind George Clooney , seine Ehefrau Amal , Miley Cyrus, Demi Lovato,
Ariana Grande, Cher und viele weitere Promis in Washington D.C. mit am Start. Jennifer Lopez, Shailene Woodley und Taylor Swift
haben schon per Instagram ihren Support angekündigt.)


____________________________________________________________________________________________________

Die Antwort, d.h. welche die Waffenlobby weniger stören dürfte..,
des heute in Florida „Golf spielenden“ US Präsidenten :


http://www.tagesschau.de/ausland/bump-stocks-103.html

___________________________________________

Es geht auch anders…;
Beispiel Australien :


Vor rund 20 Jahren machte Australiens Premier Howard das scheinbar Unmögliche möglich:
Gegen massiven Widerstand verbot er halbautomatische Waffen und verschärfte das Waffenrecht. Mit Erfolg.

Als im tasmanischen Port Arthur das Feuer mit einem halbautomatischen Gewehr auf Zivilisten eröffnet wurde
und 35 Menschen starben – hatte der konservative Premier John Howard die Nase voll.
In nur zehn Tagen setzte er ein Verbot halbautomatischer Gewehre durch.
Das überraschte selbst die Leute in seinem Ministerium, erinnert sich Howard:

"Als ich meine Pläne vorstellte, schüttelten die Leute in meinem Stab den Kopf und sagten:
Du denkst nicht wirklich daran, sämtliche Halbautomatischen zu verbieten, nicht wahr?
Und ich sagte: Doch, genau das habe ich vor."

Und das war längst nicht alles. Wer eine Pistole oder Flinte kaufen will, muss in Australien seine Eignung nachweisen
und ein Sicherheitstraining absolvieren. Und er muss begründen, wieso er eine Waffe braucht.
Ein allgemeines "Ich fühle mich bedroht" reicht nicht.

Denn die wenigsten derer, die unbedingt eine Waffe haben wollen, brauchen sie tatsächlich, es geht eher ums Gefühl.

Dass gegen einen bösen Kerl mit einer Waffe nur ein guter Typ mit einer Waffe hilft, halten Experten für hanebüchenen Unsinn.
Die größte Gefahr für Otto-Normalverbraucher geht eben nicht von Mafia-Killern oder Terroristen aus -
sondern vom psychisch gestörten Waffennarren in der Nachbarschaft, der unkontrolliert aufgerüstet hat.

"Es tut mir leid, aber es gibt keinen anderen Weg", rief Premier Howard aufgebrachten Waffenbesitzern zu.
Die Stimmung kochte in Down Under.
Ähnlich wie die Amerikaner hingen die Australier in diesem weiten Kontinent an ihren Knarren,
der "Lonesome Cowboy" war auch hier männliches Role-Model.
Man denke bloß an Quigley den Australier - gespielt von Tom Selleck - der mit seiner Sharps-Büchse
allein gegen das Böse kämpfte.

Die Waffenlobby rief die Australier gar zum zivilen Ungehorsam auf.
Doch Howard blieb hart: "Wenn ich nur einen Schritt zurückgewichen wäre,
hätte mich das hoffnungslos und schwach aussehen lassen.
Die Leute hätten gedacht: Wie viele Menschen müssen noch ermordet werden
von einem verrückten Amokschützen, bevor die Regierung endlich handelt.
Wenn du in solchen Fragen nicht entschieden vorgehst,
verlieren die Menschen den Glauben an die Regierung."

Die Regierung investierte über 100 Millionen Dollar und kaufte 650.000 Waffen ihren Besitzern ab,
zehntausende Gewehre und Pistolen wurden darüberhinaus freiwillig abgegeben und verschrottet.

Doch das publiziszische Dauerfeuer und die Spenden der Waffenlobby taten ebenfalls ihre Wirkung
in den vergangenen zwei Jahrzehnten. Ein aktueller Regierungsbericht kritisiert,
dass die strengen Gesetze in einigen Staaten wieder verwässert wurden -
etwa Waffen an unter 18-Jährige verkauft werden und kein Bedürfnisnachweis mehr verlangt wird.

Alles in allem wird die Vergabe von Lizenzen heute großzügiger gehandhabt als vor 20 Jahren.
Trotzdem gilt Howards revolutionäre Waffenrechts-Verschärfung als Erfolg.
Die Zahl der Schusswaffen-Toten ist seitdem in Australien um die Hälfte gesunken."

http://www.tagesschau.de/ausland/australien-waffengesetze-101.html


siehe auch :

http://www.zeit.de/politik/ausland/2018-03/march-for-our-lives-parkland-schueler-protest-waffenrechte
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Re: Brennpunkte + Verantwortung mit übernehmen ..!

Beitragvon Elk Woman » Sa 24. Mär 2018, 23:09

Ergänzungen :

http://www.tagesschau.de/ausland/protest-nra-105.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2018-03/usa-schueler-waffengesetze-march-for-our-lives

In Bezug auf das indianische Land findet die #MarchForOurLives-Bewegung
13 Jahre nach der Tragödie am Red Lake statt:

"Am 21. März 2005 erschoss der 16-jährige Indianer Jeff Wiese seinen Großvater,
den Partner seines Großvaters und einige seiner Klassenkameraden
und erwachsenen Mitarbeiter an der Red Lake High School,
bevor er sich das Leben nahm.

Einschließlich Jeff Wiese sind 10 Menschen gestorben."

https://indiancountrymedianetwork.com/culture/social-issues/hundreds-thousands-gather-marchforourlives-protests-regarding-gun-control/
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Re: Brennpunkte + Verantwortung mit übernehmen ..!

Beitragvon Elk Woman » So 25. Mär 2018, 15:08

FAZIT :


"Die Organisatoren von "March for Our Lives" haben in Washington "Revolution" gemacht"

ANALYSE

Die Organisatoren der "March for Our Lives" -Rallye schafften am Samstag eine fast unmögliche Leistung:
Sie veranstalteten eine Veranstaltung in der Hauptstadt des Landes, die sich natürlich, authentisch und rein anfühlte.

Es gab keine Anzeichen von Sponsoren. Keine Zeitverschwendung für Danksagungen oder Danksagungen.
Keine Politiker oder Karriereaktivisten hatten ein Mikrophon - mit Ausnahme von einigen der Darsteller, kaum jemand über 18 Jahre alt.

Wenn jemand Präsident Trump namentlich erwähnte, war es nur flüchtig.

Während die Schüler auf der Bühne politisches Handeln forderten und die Menge aufforderten, sich zur Wahl zu registrieren,
stimmten sie ihre Botschaft nicht mit einer Partei ab. In einer paralysierten Stadt gab es keine roten oder blauen Mannschaften.

Stattdessen nannten sich die Schüler "die Revolution" und sagten, das ganze System sei gebrochen und korrupt.

Vielleicht waren diese Schüler in der Lage, unbeschwert zu reden und sich einfach als junge Leute in Amerika zu präsentieren,
weil die größten Spender der Veranstaltung wohlhabende Individuen waren - Hollywood-Promi-Typen -, die im Gegenzug nicht viel verlangten.

Sicher, einige Firmen und Organisationen sponserten Busse und Hotelzimmer, um Leute zum Marsch zu bringen,
aber die Leute in der Menge sagten schnell, dass es eine Graswurzelbewegung war, deren Vorbilder von der Stoneman Douglas High School
kamen und in ihre eigenen Erfahrungen lagen, die sie inspirierten in die Stadt zu kommen.

Hunderte DC-Bewohner boten den Besuchern angeblich Betten und Sofas an.

Dennoch, Ereignisse dieser Größenordnung und Professionalität, auf den Stufen des US-Kongresses,
mit internationaler Presse, Stars der A-Liste und Sicherheit und Infrastruktur für eine Menschenmenge,
die über Dutzende von Stadtblöcken sich dehnt, erscheinen nicht aus der Luft.

Normalerweise brauchen sie Monate, um zu planen.
Bemerkenswert, es sind nur 37 Tage seit dem tödlichen Schießen in Parkland, Florida.

Während die Organisatoren die ergreifende und machtvolle Entscheidung trafen, das Programm auf ausschließlich Schülerstimmen zu beschränken,
brauchte es ein sehr versiertes Team von politischen Aktivisten, um das Ereignis zu planen.

Backstage, ein Team von erfahrenen Demokraten, die in der Vergangenheit Präsidentschaftseinweihungen, Kampagnen und Kongresse durchgeführt haben,
planten den Tag mit durch. Einige der gleichen Leute, die hinter den Kulissen von The Women's March spielten, spielten auch dieses Wochenende eine wesentliche Rolle.

Der Stabschef der Samstagsveranstaltung "March for Our Lives" arbeitete für die Obama-Administration.
Jetzt beschreibt ihr Twitter-Handle sie als "organisierenden Söldner".

Viele dieser Top-Mitarbeiter wurden nur in den letzten Tagen angerufen, um die Veranstaltung zu ermöglichen.

Die Tatsache, dass diese Art von organisierender Stärke vorhanden war, sollte nicht davon ablenken, was die Schüler selbst erreicht haben.
Wenn überhaupt, zeigt es, dass Menschen auf höchster Ebene zuhören, helfen wollen und Teile in einer Stadt bewegen,
die oft so langsam reagiert, um ihre Botschaft zu verstärken.

Es zeigt auch, dass zumindest jemand in diesen neuen, von Jugendlichen geleiteten Organisationen,
die eine Waffensicherheitsreform fordern, ein scharfes Gespür dafür hat, was sie brauchen und was nicht.

Und das ist, ehrlich gesagt, unglaublich reif.

Washingtoner Insider könnten zwar Druckaufstiegshilfen bauen und mit der Parkpolizei umgehen,
aber die Empörung, die Verletzlichkeit und die Gewaltbereitschaft der amerikanischen Schüler reichen aus,
um hochkarätige Talente, Millionen von Dollars und Hunderttausende von Demonstranten zu diesem Zweck zu bringen.

Die Führer dieser speziellen Bewegung waren jetzt klug und scharfsinnig genug, um zu entscheiden,
dass ihre Forderungen groß sein sollten und ihre Gemeinschaft breit, vielfältig und allumfassend sein sollte.

Ihre Tränen und Emotionen auf dieser Bühne Samstag waren unmöglich zu produzieren;
Stattdessen sind sie das Ergebnis von Trauma aus erster Hand und einer Generation von Untätigkeit von Politikern.

"Wir versprechen hiermit, das kaputte System zu reparieren, in das wir gezwungen wurden", sagte Cameron Kasky,
ein Student der Marjory Stoneman Douglas Highschool während der Kundgebung in Washington, DC ,
"und schuf eine bessere Welt für die kommenden Generationen . "


"Mach dir keine Sorgen, wir schaffen das", fügte er hinzu.

Mit ihrer noch zu realisierenden Wahlkraft schien es zumindest Samstags so zu sein."


http://abcnews.go.com/US/march-lives-organizers-pulled-off-revolution-washington-analysis/story?id=53993159



Wie alle 50 US-Staaten am "March for Our Lives" teilgenommen haben

http://abcnews.go.com/US/50-us-states-participated-march-lives/story?id=53993353



Sonstige Meldungen/ Artikel / Meinungen :

http://www.tagesschau.de/ausland/protest-nra-107.html

http://www.sueddeutsche.de/panorama/march-for-our-lives-diese-demo-stiftet-hoffnung-1.3920502

https://www.npr.org/2018/03/25/596760836/photos-students-make-their-stand-at-d-c-s-march-for-our-lives

http://www.deutschlandfunkkultur.de/historiker-zum-protest-gegen-us-waffengesetze-ein-marsch.1008.de.html?dram:article_id=411282



Anmerkung :
:wink:

https://www.youtube.com/watch?v=oSfYryXmTj8

https://www.youtube.com/watch?v=flcm95mS_zU
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Re: Brennpunkte + Verantwortung mit übernehmen ..!

Beitragvon Elk Woman » So 25. Mär 2018, 23:02

Faktencheck:

„Schüler, die das Massaker in ihrer Parkland, Florida, High School am 14. Februar überlebten,
befürworten nix anderes als Waffenkontrollen .

Und Verschwörungstheoretiker unterlaufen diese Botschaft, indem sie sich fragen,
ob einige Schüler tatsächlich die Marjory Stoneman Douglas High School besuchen.
Sie behaupten, dass die Teenager in Wirklichkeit " Krisen-Schauspieler.. " wären,
die von liberalen Aktivisten bezahlt werden, dass sie Teil einer " tiefen staatlichen
" Verschwörung sind, an der CNN und das FBI beteiligt sind.“

https://www.factcheck.org/2018/02/no-crisis-actors-parkland-florida/


FRAGE : „WIE TIEF MUSS MAN SINKEN, UM SOLCHE SZENARIEN ZU VERBREITEN,
Angesichts wirklicher PANIKERLEBNISSE, Schmerzhafter VERLUSTE und ÄNGSTE…!!!“
:konfus-verwirrt_78951ab64a73b4af296f557dea062686:




Aber, " der Fisch stinkt immer vom Kopf her.." :!:

Neustes Beispiel:

„US-Präsident Trumps neuer Sicherheitsberater Bolton steht nicht nur für eine militaristische Außenpolitik.
Er leitet auch einen Think Tank, der Desinformationen über Deutschland verbreitet.“

http://faktenfinder.tagesschau.de/bolton-115.html
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Re: Brennpunkte + Verantwortung mit übernehmen ..!

Beitragvon Elk Woman » Di 27. Mär 2018, 13:41

Emma González ist das Gesicht der Protestwelle gegen laxe US-Waffengesetze.
Ein Kurzvideo im Netz zeigt nun, wie die Schülerin angeblich die amerikanische Verfassung zerreißt...
Doch es ist ein Fake.
:idea:

http://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/gonzalez-fake-101.html

siehe auch analogdazu:
http://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/crisis-actors-las-vegas-101~_origin-0b22e386-3c45-49a4-8865-4d4bcdae541c.html

Zitat:
"Sie seien keine Opfer und Augenzeugen - sondern Schauspieler. Das unterstellen Verschwörungstheoretiker
Menschen, die die Attacke in Las Vegas miterlebt haben.
Für sie sind Taten wie diese politische Inszenierungen. Ihre kruden Behauptungen verbreiten sie im Netz.

Das Perfide am Vorgehen der "crisis actor"-Verfechter:

"Sie stellen Menschen, die in einer Situation aufgenommen wurden, die sie mit schlimmen Erlebnissen verbinden,
in ganz anderen Kontexten dar.
Für die Betroffenen ist es schmerzhaft, wieder und wieder so im Netz präsentiert zu werden,

Das im Netz verbreitete Narrativ der "Krisenschauspieler" dient dementsprechend dazu, Verwirrung zu stiften
und Versuche zu diskreditieren, sich kritisch mit der grassierenden Waffengewalt in den USA auseinanderzusetzen."



Ein paar rechtliche Hinweise;

Zu Fake News – deren Weiterverbreitung und zum § 186 des Strafgesetzbuches (StGB):

https://www.anwalt.org/fake-news/


Ebenfalls Wissenswertes dazu :

https://www.heise.de/tr/artikel/Wenn-Bots-Fake-News-verbreiten-3796457.html

https://www.heise.de/tr/artikel/Statistik-der-Woche-Das-Fake-News-Problem-4005304.html

http://www.deutschlandfunkkultur.de/ard-doku-wie-leicht-lassen-sich-fake-news-verbreiten.1008.de.html?dram:article_id=392163


sich selber schützen:

https://www.fondsmagazin.de/wie-man-sich-vor-fake-news-schuetzt/150/1469/87342

Zitat :

"Doch Informationsblasen entstehen nicht nur innerhalb sozialer Netzwerke.
Auch in sozialen Gruppen sind bestimmte Weltsichten verbreiteter als andere,
beispielsweise am Arbeitsplatz: „Wenn der Chef eine Meldung oder Quelle ernst nimmt,
tendiert auch der Angestellte dazu, dies so zu sehen“, erklärt Götzenbrucker
und verweist auf die Rolle der Peer Group bei der Interpretation von Nachrichten:

„Studien mit Jugendlichen haben gezeigt, dass Informationen für glaubwürdiger angesehen werden,
wenn sie von anderen Jugendlichen geteilt wurden.“

Auf diese Weise könnte auch innerhalb bestimmter Berufsgruppen eine Form der Betriebsblindheit entstehen.

Obwohl soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook in den vergangenen Wochen Maßnahmen
gegen zweifelhafte Quellen angekündigt haben,
sorgt der Schwarm-Effekt dafür, dass sich Meldungen in sozialen Netzwerken ungeprüft verbreiten können.

So genannte Bots, also virtuelle Nutzer, teilen entsprechende Nachrichten in Sekundenschnelle
und schaffen so eine Parallel-Öffentlichkeit..!

(Setzt man ein Bot auf entsprechende Quellen im Internet an, verbreitet dieser bereits nach wenigen Stunden
selbstständig fast ausschließlich das jeweilige Gedankengut.“

„Den gleichen Effekt erfährt auch ein Nutzer, der sich ausschließlich in den Filterkammern der sozialen Netzwerke bewegt.
Während das klassische Mediensystem noch immer Vielfalt bietet, sorgen Informationsblasen dafür,
dass Fake News nicht mehr durch anderslautende Informationen relativiert werden“)



Zur Medienkontrolle :

„Nicht alle Menschen fallen auf Fake News herein.
Wichtig ist, dass wir die Medienkompetenz auf allen Seiten stärken

und Informationen kritisch hinterfragen, statt sie nur zu konsumieren.“ :0zzausrufezeichen:
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