"Hostiles"




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Moderatoren: Elk Woman, Bärbel

"Hostiles"

Beitragvon Elk Woman » Sa 6. Jan 2018, 00:31

Am 29. Dezember veranstaltete ´Circle Cinema´ das Tribal Film Festival (TFF)
und die Premiere des Films „Hostiles“ in Tulsa, Oklahoma.

( Das Circle Cinema wurde erstmals im Jahr 1928 gebaut, am bemerkenswertesten für Tulsas eigenes Nachbarschaftstheater
und Non-Profit-Kino. Independent, ausländisch, Dokumentarfilm, Klassiker und Live-Theater werden im Theaterjahr gezeigt.)


Der Film „Hostiles“ spielt im Jahr 1892 und erzählt die Geschichte eines Armeekapitäns , gespielt von Christian Bale,
der einen sterbenden Cheyenne-Kriegshäuptling, gespielt von Wes Studi, und seine Familie in ihre Stammesgebiete zurückführt.
Der Film gibt den Ton eines westlichen Films vor, in dem zwei Rivalitäten zusammenkommen,
um die feindliche Umgebung zu überwinden und eine gefährliche Reise zu bestehen.

Für mehr kulturelle Authentizität war der Filmemacher, Cheyenne und Arapaho Stammesmitglied, Chris Eyre,
auch an der Entstehung des Films beteiligt.

"Ich bekam einen Anruf wegen diesem Film ´Hostiles´ und da mich der Titel schon interessierte,
las ich das Drehbuch und es war eine Geschichte von Versöhnung und Menschlichkeit zwischen zwei alten Advokaten,
die am Ende des Films in einer schönen Art und Weise zusammenkommen Schließlich respektieren wir einander
und ich dachte, das ist sehr wahr für das Leben und die Geschichte, die ich gesehen habe ", sagte Eyre.

Für die Zukunft des Native Kinos und deren Filmkunst, hofft Eyre mehr Vielfalt zu sehen.

"Wenn ich das sage, dann meine ich, es nicht die ´Ureinwohner´ gibt, es gibt keinen ´einheimischen Stamm´.
Ich denke, was am indianischen Land interessant ist, ist, dass wir vielfältig sind und wir in großen Städten,
in kleinen Städten und Reservaten leben.

Wir haben unterschiedliche Ökonomien, verschiedene soziale Traditionen, Kulturen, Strukturen, Religionen
und so gibt es viele Dinge, die uns verbinden, Gemeinsamkeiten wie Ureinwohner zu sein,
aber ich sehe auch die Wahlmöglichkeiten zwischen Ureinwohnern,
die die Mehrheit der amerikanischen Ureinwohner nicht immer sieht ", sagte Eyre.

"Ich würde darauf achten, wie der Antagonist und der Protagonist anfangen und sehen, wo in der Welt sich die Dinge
für den einen oder anderen verändern und so ihren gesamten Entwicklungsbogen von Anfang bis Ende beobachten,
wo und wann und was sie dazu bringt, ihre eigenen Denken zu verändern ,
oder zu einem Wendepunkt in ihrem eigenen Denken zu kommen, sowie in ihren eigenen Handlungen,
das ist ein interessanter Teil der Geschichte selbst, "sagte Studi.

Als erste Oklahoma-Premiere im Circle Cinema wird der Film "Hostiles" die Betonung auf die Bedeutung des Titels ,
in Bezug auf große Kulturen, integrieren:
"Dieser Film zeigt uns alles, wenn es darum geht, dass es keine ´Gruppe von Menschen´ gibt, die feindselig sind,
ich denke, wir sind alle Feinde, auf die eine oder andere Weise", sagte Studi.

Der Film wurde am 22. Dezember 2017 in den Kinos veröffentlicht."


http://nativenewsonline.net/currents/oklahoma-premiere-native-film-hostiles-sells-tribal-film-festival

https://www.moviepilot.de/movies/hostiles

http://www.filmstarts.de/kritiken/245241.html

https://www.youtube.com/watch?v=1M5cj4UmscE
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von Anzeige » Sa 6. Jan 2018, 00:31

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Re: "Hostiles"

Beitragvon Elk Woman » Mo 8. Jan 2018, 17:02

Der Nationalkongress der Indianer (NCAI) applaudiert
dem Film "Hostiles"
für die "authentische Repräsentation der indigenen Völker"
und präzises Sprechen der einheimischen Sprachen:


von Vincent Schilling • 8. Januar 2018

https://indiancountrymedianetwork.com/culture/arts-entertainment/hostiles-movie-starring-wes-studi-christian-bale-will-screen-dc/
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Re: "Hostiles"

Beitragvon Elk Woman » Fr 18. Mai 2018, 18:07

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Re: "Hostiles"

Beitragvon Elk Woman » Do 11. Okt 2018, 17:30

Diesen Film auf DVD erwarte ich morgen:
https://www.cinecitta.de/de/Feinde-Hostiles-4673.html

Da hab ich ja wieder genug Stoff zur Filmeinschätzung hier. :wink:

Aber, vielleicht beteiligt sich doch noch mal ´Jemand mit ´
daran,
d.h. der auch ab und zu mal "Indianer" Filme sieht ... :0zzfragezeichen:

elk


P.S: Bin wirklich gespannt, ob der Vorschusslorbeeren
auch durch die Native selber
und auch die hiesigen Top-Kundenrezensionen.
Denke, die finanzielle Ausgabe lohnt sich.
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Re: "Hostiles"

Beitragvon Elk Woman » Sa 13. Okt 2018, 22:53

So, nun hab ich den Film gesehen.
Wie das so immer ist, mit den Vorschusslorbeeren,
meine Erwartungen waren wohl zu groß.

Es lag nicht an den Filmsequenzen, in Bezug auf typisch Südwest Landschaft, Strapazen damaliger Wege durchs Land,
dem angelegtes inhaltliches Skript der Annäherung durch eine unfreiwillige Schicksalsgemeinschaft.
( und die geprägten feindliche Einstellungen der Hauptakteure durch persönliche
Verluste oder als unbarmherziger Soldat oder Krieger, der auch menschlich schwache Momente zeigt,
und deren ´Annäherung´ durch langatmige Filmstränge wohl herübergebracht werden sollte...
Künstlerisch sicher gewollt, aber für den Zuschauer eben nicht atemberaubende spannungsgeladene Szenen.)


Wobei ich der Originalsprache ( ich denke mal.., es war Cheyenne und für die Spracheinbindung gab es ja auch Lob von den Natives)
nur akustisch folgen konnte,
da die DVD wohl für Kinoleinwände aber nicht für ein Fernsehbild gemacht ist..
( man muss schon sehr kleines Bildformat wählen, um die deutschen Untertexte zu lesen;
was ich mir dann ersparte, um wiederum dem Film folgen zu können)
.

So hab ich aber dadurch die Kommunikation zwischen den beiden maßgeblichen "Hostiles" und dessen dann sich annähernden Zweckgemeinschaft
nicht mitbekommen können und das war sicher mit ein wesentliches Filmelement.

Auch war der alternde, einst gefürchtete Häuptling ( Rolle von Wes Studi) ziemlich zahm und sozial bemüht dargestellt,
während die immer mal räuberisch auftretenden Komantschen ziemlich gesichtslos, nur brutal, rüberkamen.
Also, auch hier Klischee, von " zivilisierten- und unzivilisierten" ... Indianern

Würde mich interessieren wie das bei Anderen, die den Film sahen, rüberkam.

Tut mir leid, aber ich persönlich hab mir davon eben mehr versprochen
( was vielleicht meine Sicht auf den Film mit beeinflusst hat..)

elk
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Re: "Hostiles"

Beitragvon Bärbel » So 14. Okt 2018, 06:59

Hallo Elk,
Ich selbst habe den Film noch nicht gesehen, aber ein Bekannter von mir, der sonst am liebsten so John Wayne Western sieht. Sein Kommentar war: immer wieder sehr brutal, die Frauen werden natürlich alle vergewaltigt, aber ansonsten doch wie Winnetou, am Ende sind sie Freunde, Den Rest der Geschichte habe ich, glaube ich, nicht verstanden.

Aber wie gesagt, das ist der Kommentar eines Bekannten, ich selbst habe den Film noch nicht gesehen.
Gruß
Bärbel
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Re: "Hostiles"

Beitragvon Elk Woman » So 14. Okt 2018, 14:00

Hallo Bärbel,

danke für das Mitmachen hier in Bezug auf Meinungen zu dem Film,
zumal er ja etliche Auszeichnungen bekam.

Also, ich würde sagen: Dein Bekannter hat wiederum etwas zu unsensibel
den Film betrachtet ( o.k.; Du schriebst ja, er ist eher Old -John Wayne Western- Fan,
was man eben mit heutigen Filmen auch nicht gleichsetzen kann).


Hier dieser (gerade gefundener) Kommentar, kommt meinem Eindruck sehr nahe,
ohne das ich das Fazit unterschreibe ( das kann ich einfach persönlich nicht teilen):

"Der Plot ist in den 135 Minuten auf das Wesentliche reduziert,
dafür wird die symbolträchtige Annäherung zwischen den beiden Männern in all ihrer schleichenden Zögerlichkeit auserzählt.

Die Grundstimmung des Films ist nicht verklärt-optimistisch wie in einem Großteil der klassischen Western Hollywoods,
sondern melancholisch und zwischendrin bekommt sie sogar einen Zug ins Resignative."
( Jo, so kam es bei mir persönlich auch empfindungsmäßig rüber " auf das wesentliche reduziert, melancholisch, resignierend..
Und das sollte wohl so vom Regisseur aus sein, aber eben weniger vom Filmskript = Spannungen aufbauend..)


Fazit: Scott Coopers brillant-atmosphärisches Western-Drama „Feinde - Hostiles“ entwickelt mit zunehmender Dauer eine emotionale Urgewalt,
der man sich nicht entziehen kann – ebenso wenig wie der beeindruckenden Slow-Burner-Performance von Christian Bale."

http://www.filmstarts.de/kritiken/245241/kritik.html



Mit Winnetou hat das natürlich nix zu tun und das Frauen da in der Zeit als Kriegsbeute ( ja heute noch weltweit so gehabt..!!!)
oder Freiwild von den nicht gerade ´Lords im Wilden Westen´ betrachtet worden,
ist sicher wahrheitsgetreuer als wenn sie als Outlaws oder behütete Mündel bzw. Adoptivtöchter dargestellt würden.
Es war eine brutale Zeit, die Männer verwilderte und Frauen nicht oder schneller alt werden ließ.

Mich irritierte eben auch das, was hier der Kommentator so schrieb :

"spielt die Wandlung vom kontrollierten passiv-aggressiven Indianerhasser zum nachdenklich-offenen Brückenbauer ( ist für mich auf Grund der rassistischen, agressiven Ausgangslage bei dem Hauptakteur nicht ganz so schnell mit nachvollziehbar..) auf so wirkungsvoll abgestufte und facettenreiche Weise,

dass „Hostiles“ schließlich trotz aller Zurückhaltung eine seltene emotionale Intensität erreicht ( hat mich auch nicht so selten emotional erreicht, vielleicht weil ich
eine Frau mit anderen moralischen Ausgangspunkt bin und mich in jene Zeit nicht zurückversetzen kann, eben auch aus heutiger Sicht und Gefühl sehe ? ),


zu der auch Wes Studi als wortkarger Häuptling mit nobler Ausstrahlung ( war mir " zu nobel und angepasst".- Und die kommantschen eben zu einseitig und Gesichtslos, brutal..)
und Rosamund Pike als geschundene Witwe ( die Rolle war nur zeitweise emotional geprägt, ansonsten auch resignierend und in dem auch oftmals brutal agierenden US Offizier auch zu schnell sich verbunden fühlend, nach den einschneidenden familiären Verlusten...)wesentlich beitragen. "


Gruß,
elk


P.S.: Mein "Mitschauer" meckerte schon wieder über die Darstellung der US Uniformen in der angegebenen Zeit,
was mich natürlich nicht so berührte, wie eben einen Uniformkundigen .- Und worauf eben vielleicht auch etwas
mehr Sorgfalt in den Filmen gelegt werden sollte, heut zu Tage wo man auf genug Material zurückgreifen könnte...
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Re: "Hostiles"

Beitragvon Elk Woman » So 3. Mär 2019, 15:17

Enemies, Racists and Egotists

"Ohne Kommentar.." :!:

Ich hab mein Leben lang „Western“ geschaut und auch die mit den immer kauzig,
aber trotzdem oftmals als gerecht dargestellte Rollen von John Wayne.
Und ich las auch das über ihn
:


„Die Kluft zwischen seinem Image und der Realität war enorm“, sagt Glenn Greenwald.
Der Autor belegt dies in seinem Buch „Große amerikanische Heuchler“.
Greenwald zitiert Wayne mit einer Bemerkung über Amerikas Ureinwohner:
„Ich denke nicht, dass wir etwas falsch gemacht haben, als wir ihnen dieses große Land weggenommen haben.
Da waren eine Menge neuer Menschen, die viel Land brauchten. Die Indianer waren egoistisch und wollten es behalten.“

Viele Kritiker halten die Rolle des Ethan Edwards in „Der Schwarze Falke“ für eine seiner besten schauspielerischen
Leistungen. Er spielte einen fanatischen Indianerhasser.
Schwarze waren für Wayne nicht gleichwertig: „Ich glaube so lange an die weiße Überlegenheit,
bis die Schwarzen gebildet genug sind, Verantwortung zu übernehmen.“
Und über die Sklaverei sagte er: „Ich fühle mich nicht schuldig, dass sie vor Generationen Sklaven waren.
Das war eben so.“


https://de.wikipedia.org/wiki/John_Wayne


Was hier bestätigt wurde :

„Was John Wayne in seinem Interview von 1971 über Indianer
und seine Unterstützung der weißen Vorherrschaft sagte „


von Levi Rickert

Veröffentlicht am 2. März 2019

„ LOS ANGELES - Viele Millennials haben möglicherweise keinen Bezugspunkt zu John Wayne,
den B-Filmschauspieler, der wegen Hollywood der "größte" Cowboy aller Zeiten wurde.
Die Art von Cowboy, der in westlichen Filmen gegen die Indianer gekämpft hat.
Die Art von Cowboy, die niemals Beziehungen zu echte Indianern im wirklichen Leben haben.
John Wayne, genannt Duke, starb 1979.


Am vergangenen Sonntag wurde ein Playboy-Magazininterview mit John Wayne aus dem Jahr 1971
auf Twitter von einigen der unverschämten Rassisten verbreitet.
Bis zum Ende der Woche fordern Kritiker die Umbenennung des John Wayne Airport
im kalifornischen Orange County.


"Ich glaube an die weiße Vorherrschaft", sagt Wayne im Interview mit dem Playboy.
„Wir können nicht plötzlich auf die Knie fallen und alles der Führung der Schwarzen übergeben.
Ich glaube nicht daran, verantwortungslosen Menschen Autorität und Führungspositionen
und Urteilsvermögen zu geben “, sagte er.

Der Playboy-Interviewer wandte sich dann dem Thema Indianer zu.
Hier ist die Abschrift dieses Teils des Interviews:

Playboy: Das ist kaum der Punkt, aber wechseln wir das Thema.
Seit Jahren haben amerikanische Indianer eine wichtige - wenn auch untergeordnete - Rolle
in Ihrem Westen gespielt. Fühlst du Mitgefühl mit ihnen?

WAYNE: Ich habe nicht das Gefühl, dass wir etwas falsch gemacht haben,
als sie dieses großartige Land von ihnen genommen haben, wenn Sie das fragen.
Unser sogenannter Diebstahl dieses Landes von ihnen, war nur eine Frage des Überlebens.
Es gab viele Menschen, die neues Land brauchten, und die Indianer versuchten egoistisch,
es für sich zu behalten.


PLAYBOY: Waren die Indianer nicht aufgrund ihres früheren Besitzes die rechtmäßigen
Eigentümer des Landes?

WAYNE: Sehen Sie, ich bin sicher, dass es Ungleichheiten gab.
Wenn diese Ungleichheiten derzeit einen der lebenden Indianer betreffen,
haben sie ein Recht auf Gerichtsverhandlung.
Aber was vor 100 Jahren in unserem Land passiert ist,
kann uns heute nicht vorgeworfen werden.


PLAYBOY: Heute werden die Indianer auf Reservierungen immer noch entmenschlicht.

WAYNE: Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Konzept einer von der Regierung
geführten Reservierung jeden negativ beeinflussen würde.
Aber das scheint das zu sein, woran die Sozialisten jetzt arbeiten -
dass jeder von der Wiege bis zur Bahre betreut wird.


PLAYBOY: Indianer auf Reservierungen werden eher vernachlässigt als betreut.
Selbst wenn Sie das Prinzip der Enteignung akzeptieren, hätten Sie nicht eine humanere Lösung
für das indianische Problem gefunden?

WAYNE: Das mag Sie überraschen, aber ich war nicht am Leben, als Reservierungen angelegt wurden
- selbst wenn ich so alt aussehe.
Ich habe keine Ahnung, was die beste Methode des Umgangs mit den Indianern im 19. Jahrhundert gewesen wäre.
Unsere Vorväter dachten offensichtlich, dass sie das Richtige taten.


PLAYBOY: Glauben Sie, dass die auf Alcatraz lagernden Indianer ein Recht auf dieses Land haben?

WAYNE: Nun, ich kenne niemanden, der es will. Die Fellas (Bezeichnung für `Kerle `in der Mafia –Sprache) ,
die festgenommen wurden, wollen sicher nicht dorthin zurückkehren, einschließlich der Wachen.
Ich denke, wir sollten mit den Indianern einen Deal machen.
Sie sollten für Alcatraz genauso viel zahlen wie für Manhattan.
Ich hoffe, dass sie mit ihrem Wampum nicht nachlässig waren.


PLAYBOY: Wie beurteilen Sie die staatliche Unterstützung für ein Universitäts- und Kulturzentrum,
die diese Indianer als "Reparationen" gefordert haben?

WAYNE: Was zwischen ihren Vorfahren und unseren Vorfahren passiert ist, ist so weit zurück -
richtig, falsch oder gleichgültig -, dass ich nicht sehe, warum wir ihnen etwas schulden.
Ich weiß nicht, warum die Regierung ihnen etwas geben sollte, das sie mir nicht geben würde.


PLAYBOY: Glaubst du, sie hatten die gleichen Vorteile und Möglichkeiten wie du?

WAYNE: Ich werde Ihnen keine von diesen Geschichten erzählen, als ich ein armer Boy war ,
aber ich war auch ohne ein oder zwei Essen. Und ich erwarte immer noch nicht,
dass die Regierung mir irgendein Territorium übergibt.
Harte Zeiten können meine Mitbürger nicht beschuldigen. Vor Jahren hatte ich auch nicht alle Möglichkeiten.
Aber du kannst nicht jammern und Bauchschmerzen haben, weil jemand anderes einen guten Durchbruch hatte
und du nicht, wie diese Indianer es tun.

Wir werden alle bald in einer Reservierung sein, wenn die Sozialisten ,
Gruppen wie sie mit unseren Steuergeldern unterstützen.“

https://nativenewsonline.net/currents/what-john-wayne-said-about-indians-and-his-support-of-white-supremacy-in-his-1971-interview/


Doch noch eine Anmerkung
auf Grund besonders der letzter Zeilen :


SO spricht ein Rassist,
Mr. Marion Robert Morrison / Marion Mitchell Morrison,
aka “John Wayne” !!!
"No man is an Iland, intire of itselfe
(John Donne)
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