KLIMA, UMWELT- und Naturschutz




Initiativen und Investitionen in IndianCountry

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KLIMA, UMWELT- und Naturschutz

Beitragvon Elk Woman » Fr 23. Jan 2009, 22:46

Hinweis: Alle hier mit einem "A (Archiv) + Verfassernamen" gekennzeichneten Beiträge sind Datenrückführungen aus dem vorherigem Forum !
________________________

(A/Hans)

Renaturierung der Prärie

Habe folgenden Bericht in unserer Zeitung entdeckt, den ich hier zum Besten geben möchte :
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".... den Versuch, Ausgestorbenes wiederzubeleben, unternehmen derzeit Sioux-Indianer im US-Staat Minnesota. Sie nutzen die Einnahmen aus ihrem Casino, um die Prärie zu renaturieren. In den letzten Jahren kauften die
Shakopee Mdewakanton in der Nähe von Minneapolis 50 Hektar auf und versetzten sie in den Zustand, wie er vor Ankunft der weißen Siedler war. Jetzt wachsen dort wieder Gräser und Pflanzen wie vor 200 Jahren. Weitere 180 Hektar sollen folgen.
"Wir schätzen dieses Land sehr, und wir glauben, daß es wichtig ist, einige dieser Gebiete so wiederherzustellen, wie sie waren", so der Vize der Shakopee Mdewakanton, Glynn Crooks. Wie viel Geld sie für den Kauf des Landes in einer der Boomregionen Minnesotas ausgegeben haben, verraten die Indianer nicht.
Ihr 1992 nahe Minneapolis entfernt eröffnetes Casino Mystic Lake hat ihnen Millionen eingebracht. Doch die Renaturierung ist aufwändig: Wissenschaftler versuchen herauszufinden, welche Pflanzen dort früher heimisch waren. Dann werden die jetzigen Kulturpflanzen abgetötet und alte Gras - und Blumensamen gesät. Diese Samen sind sehr teuer, sie müssen oft von Hand geerntet werden. Einige kosten mehr als ihr Gewicht in Edelmetall.
Immer mehr Indianer interessierten sich für das Projekt, sagt Ron Bowen, der Besitzer von Prairie Restoration und Samenhändler. Viele Menschen spürten intuitiv, dass man dem Planeten etwas zurückgeben müsse, so Bowen. "Für eine Gruppe wie die Mdewakanton kommt noch etwas hinzu. Man könnte sagen, dass sie die Geschichte zurückerobern wollen..."
------------
Ich finde, dies ist eine tolle Sache und hier wird mit dem Gewinn des Casinos wirklich was Vernünftiges getan !
Das ist jedenfalls meine Meinung.


_________________

(A/Elk)

Dein Artikel ist mal wirklich wieder was positives; können wir auch mal wieder gut gebrauchen!!!!

Zur Ergänzung (Quelle: Osnabrücker Nachrichten):

"Auch Feuchtgebiete werden wiederhergestellt. In den ersten Jahren nach der Einsaat ist außerdem viel Arbeit nötig. Unerwünschte Pflanzen müssen abgetötet werden, das Gras muss geschnitten werden, und kontrollierte Brände müssen gelegt werden, um die erwünschte Flora zu fördern. Auch mehrere Feuchtgebiete, die für die Landwirtschaft trockengelegt worden waren, hat der Stamm renaturiert. In beiden Fällen zahle sich das intensive Engagement aus, sagt Whitt, denn heimische Tiere kehrten inzwischen verstärkt in die Gebiete zurück."
--------------
Man lernt ja immer noch dazu: Die "Shakopee Mdewakanton" waren mir z.B. kein Begriff bisher ( aber wer kennt schon alle Natives Völker...)
Deshalb hab ich mal bei Indianerwiki nachgeschaut .
---------------
Die nachfolgende Ausarbeitung zu den Shakopee Mdewakanton habe ich in das Forum "Sie alle nennt man Indianer" übertragen.
__________________-
Hinweis: Die Datenrückführung dieses Threads ist hiermit abgeschlossen. Postings sind ab sofort möglich. (elk)
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Re: UMWELTPROJEKTE

Beitragvon Elk Woman » Mo 27. Apr 2009, 22:43

Biogarten mit politischer Botschaft

Samen der "Hoffnung mit USDA" gepflanzt
Von Rob Capriccioso

Story Veröffentlicht: 26. April, 2009


Washington - In Gemeinschaftsarbeit mit dem Tribal wurde ein neuer Bio-Garten auf dem Rasen des US-Department of Agriculture angelegt, in der Hoffnung das ein geplantes Treffen mit der Obama Verwaltung nicht nur "Gemüse" wird..

Kathleen Merrigan, neuer stellvertretender Generalsekretär der Abteilung, meinte: die Nachhaltigkeit der Pflanzung soll das Bemühen zur Klärung der Nachhaltigkeit zu Fragen der USDA-Politik und ihre Auswirkungen auf die Stämme unterstreichen.

Eine unterschwellige Frage war, wie die USDA, unter Präsident Barack Obama, reagieren zu einem Thema das von Interesse im ganzen indianischen Land ist, bekannt als "Snowbowl Rechtsstreitigkeit" :
Der Fall betrifft die Umwelt-und Menschenrechtsfragen, die sich aus der vorgeschlagenen Ausweitung der Ski-Resort Entwicklung auf der San Francisco Peaks ergeben, einem Berg im Norden von Arizona der mehreren Stämmen heilig ist.(Dort soll durch die Betreibergesellschaften durch Rückaufbereitung von Abwasser künstliche Schneefelder entstehen. Native Verfechter sind der Meinung, der Vorschlag wird den heiligen Ort entweihen und ist außerdem eine erhöhte Bedrohungen für gefährdete Arten und Ursachen von Umweltzerstörung.)

Weiteres siehe : http://www.indiancountrytoday.com/home/content/43618362.html
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Programs for self-help / SELBSTHILFEPROGRAMME

Beitragvon Elk Woman » So 31. Mai 2009, 22:33

Eigenversorgungsprojekte


Gefunden heute in:
http://www.lakotacountrytimes.com/
(Fotos und Story von Roseanna Renaud Times Korrespondent)

Hi,

das klingt doch schon recht vielversprechend !
Ich wusste gar nicht das es südöstlich von Pine Ridges schon länger eine Anzuchtsstätte für Gemüsepflanzgut gibt, welche die familiären Gärten in der Rez versorgt. Staune ! Toll !


Text:
SLIM Buttes - Das " Slim Buttes Agri-Development-Programm", gegründet vor achtzehn Jahren an einem Standort fünfzehn Meilen südöstlich von Pine Ridge, ist bereit, sechzehntausend Gemüsepflanzen und eine Auswahl von Saatgut-Taschen zur Verteilung an Familie Gärten im gesamten Bezirk bereitzustellen.

Gleich mal zum Projekt genauer nachgeschaut:
http://www.indianyouth.org/sbag.html
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Re: Programs for self-help / SELBSTHILFEPROGRAMME

Beitragvon Elk Woman » Do 26. Mai 2011, 13:48

Gesundheitsprojekte

Gemeinsames Programm im Kampf gegen Fettleibigkeit bei Kindern und deren Folgeauswirkungen

Keshena : Der Nativestamm der Menominee führte gestern am 25.05.2011 im Woodland Bowl Amphitheater in Keshena eine Kampagne im Rahmen des Programms "gegen Fettleibigkeit von Kindern" ( unter Schirmherrschaft von Michelle Obama) durch.

Es sollten 19 Stationen an Bewegungsangeboten für Familien und Kinder angeboten werden, wie z.B. traditionelles Lacrosse, Hindernis-Parcours und indigene Begriffe und Spielbeschreibungen, sowie dazugehörige Infostände zur Kampagne.

Der Tribal Vorsitzender Randal Chevalier sagte, das der Stamm ausgewählt wurde um die Initiative zu starten, wäre genau richtig, denn das Menominee Reservat rangiert an letzter Stelle von 72 Landkreisen in Wisconsin in Sachen Gesundheitsstand und Gesundheitsfürsorge.
"Eine gesunde Gemeinde beginnt mit unseren Kindern" !
(Der Stamm kämpft mit hohen Raten von Diabetes, Herzerkrankungen, Krebs, Raucherfolgeerkrankungen und den Missbrauch von Drogen und Alkohol, sagte Chevalier, der Stamm hat auch schon selber Initiativen dagegen ergriffen .)

"Zusammen mit den nationalen Agenturen innerhalb der Michell Obama Kampagne, wollen wir wirklich diese Initiative mit unseren Kindern und Jugendlichen starten, sie zu lehren einen besseren Weg zu finden um diesen Kreislauf zu durchbrechen ", sagte Randal Chevalier.
---------------

Menominee Tribe of Indians debuts Michelle Obama’s ‘Let’s Move! In Indian Country’ campaign
By Alex Morrell, of the Green Bay Press Gazette:

"KESHENA — The Menominee Tribe of Indians today will debut first lady Michelle Obama’s “Let’s Move! in Indian Country” campaign at the Woodland Bowl amphitheater in Keshena.
The program, which aims at ending childhood obesity, runs from 10 a.m. to 12:30 p.m. and will include information booths and 19 activity stations for families and children of all ages, such as traditional lacrosse, a relay, indigenous tag and capture game, and an obstacle course.
Tribal Chairman Randal Chevalier said the tribe was selected to launch the initiative in
part because Menominee County, which largely shares common boundaries with the
Menominee Reservation, ranked last out of 72 Wisconsin counties in overall health factors and outcomes.
“I can attest that there is no better place for this initiative,” Chevalier said. “Becoming a healthier community starts with our children, so I am delighted that we can address these issues in such a big way.”
The tribe struggles with high rates of diabetes, heart disease, cancer, smoking and abuse of drugs and alcohol, Chevalier said, but the tribe has also taken initiative
to develop programs to encourage healthy living, including a diabetes prevention
program.
The Let’s Move! initiative, organized and facilitated by Obama and several national
and local agencies, has four main goals: create a healthy start on life, develop
healthy learning communities, increase physical activity and foster healthy comprehensive food system policies.
“They really wanted to start this initiative with our youth and children and teach them
a better way to break that cycle,” Chevalier said. “We look forward to working together with all of those agencies to help with the problems in our community."


http://www.greenbaypressgazette.com/article/20110525/GPG0101/105250684/
Übernahme von http://buffalopost.net/
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Re: Zusammenarbeit in Indian Country zahlt sich aus

Beitragvon Elk Woman » Sa 23. Nov 2013, 13:54

Ein gemeinsamer Deal zum Schutz der Umwelt

Ein wesentlicher Teil des Columbia River Basins, kann durch Zusammenarbeit zwischen dem Staat Washington, seinem Fish and Wildlife Management und der Yakama Nation nun besser geschützt werden.

Es geht um den gemeinsamen Deal zum Ankauf von 51.000 acre zu 97 Millionen US Dollar. Die Verhandlungen dauerten 3 Jahre, bis zu dem erfolgreichen Abschluß.
Der Deal gibt den Gemeinden, darunter den Stämme, eine Stimme in der Verwaltung der Länder, in Bezug auf Umweltfragen, Wasserqualität , Holzernte und Fish and Wildlife Management.
Diese 51.000 Hektar sind nur ein Aspekt des gesamten Columbia River Basin-Projekt, aber ein sehr wesentlicher Teil für die Yakama Nation.“

http://indiancountrytodaymedianetwork.com/2013/11/22/yakama-win-97-million-historic-mega-deal-152390


siehe auch :

http://www.ecy.wa.gov/programs/wq/tmdl/TeanawayTMDL.html

http://www.yakimaherald.com/news/latestlocalnews/1538418-8/yakima-river-basin-water-plan-supporters-celebrate-teanaway

http://www.yakamanation-nsn.gov/



e.
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Re: Zusammenarbeit in Indian Country zahlt sich aus

Beitragvon Elk Woman » Di 11. Feb 2014, 14:41

Überwachung der Naturressourcen hat in Stammeshand eine hohe Priorität


Die Chickasaws Nation beobachten genau die Wasserqualität innerhalb ihrer Stammesgrenzen
und stellen die Daten den staatlichen Umweltbehörden zur Verfügung


ADA, Oklahoma (Chickasaw Nation)



Brent Shields überprüft die Gesundheit der Bäche und Flüsse, wo sie durch das Land der Chickasaw-Nation fließen.

Shields ist einer der Chickasaw Nation Environmental Services-Techniker. Er geht seine täglichen Runden und teilt seine Informationen auch an die Landes-und Bundesumweltbehörden mit.

"Wir überwachen die Ströme das ganze Jahr", sagte Shields. "Im heißen Sommer und in der Kälte im Winter .
Wir müssen auf Schlangen, Gifteinlagerungen und Hypothermie achten. "

Für die letzten 10 Jahre haben Techniker Bäche, Bäche und Flüsse in der Chickasaw-Nation überwacht.
Shields und seine Techniker-Kollegen arbeiten dafür nicht von staatlicher Seite oder im Auftrag der Bundesbehörden , um diese Wasserqualitäts-Tests durchzuführen. Sie ergänzen deren regelmäßige Prüfung, weil der Chickasaw-Nation wünscht, dass ihre Bäche und Flüsse gesund und lebendig bleiben.

Der Stamm nutzt die Zuschüsse durch das Bundeswasserhaushaltsgesetz , um seine verantwortungsvolle Verwaltung der natürlichen Ressourcen zu unterstützen."

Die Verantwortlichen der Chickasaw Nation sagen :

"Das übergeordnete Ziel ist es, eine hohe Wasserqualität innerhalb der Chickasaw-Nation zu haben.
Die Überwachung dient also dazu, um vorhandene Wasserverschmutzungen zu steuern oder dass sie in unserem Zuständigkeitsbereich beseitigt werden können,"

http://www.indiancountrynews.com/index.php/news/8-breaking-news/13984-continuing-stewardship-of-natural-resources-a-tribal-priority
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Re: Zusammenarbeit in Indian Country zahlt sich aus

Beitragvon Elk Woman » So 18. Mai 2014, 14:24

Ein Artikel der meine besondere Aufmerksamkeit erregte :

Native Renaturierungsprojekte

„Saving America's Nile: How the Quechan Are Rehabbing the Colorado River”

by Lee Allen,
Indiancountrytodaymedianetwork.com (16. Mai 2014)


Zum restaurierten Abschnitte der Lower Colorado River.
Was bis vor kurzem eine karge Ödland war, mit Unrat und Giftstoffen, ist heute ein blühendes Ökosystem.


http://indiancountrytodaymedianetwork.com/2014/05/16/tribal-transformation-quechan-help-bring-lower-colorado-river-habitat-back-life-154899


Zur Geschichte :

„Als die ersten Europäer im Jahr 1540 in das Gebiet was heute als „ Yuma Crossing „bekannt ist kamen,
fanden sie Ureinwohner Völker vor, die an diesem wichtigen Ort über Jahrhunderte gelebt hatten.
Mit dem Jahr 1700 wurden sie durch die Spanier „Yumas“ genant.
Die Nachfahren dieser frühen Völker sind heute wieder als Quechan bekannt,
während der Begriff Yuma als Name eines Ortes, einer Stadt und eines Landkreises überlebte.“

Der der wichtigste Fluss im Südwesten, also auch dort im Gebiet der Quechan Indian Tribe ist der Colorado River !

In den frühen 1500 Jahren verstärkte Spanien seinen Einfluss auf die Konsolidierung von Neu-Spanien, hatte eine Kapitalerhöhung in Mexiko-Stadt gegründet
und begann neue Gebiete auf der Suche nach Reichtum zu entdecken.
Und in den späteren Gebieten des Goldrausches (1850 der California Gold Rush) wurde der Fluss in dem Gebiet verstärkt als Schiffahrts- und Übersetzfluß für
Güterwagen, Flussschiffe und Fähr- Betrieb genutzt:
"Alle waren damit beschäftigt, mehr als 100.000 Goldsucher über den Colorado ins angestrebte „Gold-Land“ zu bringen… ".

Der Colorado in Yuma war vor dem Bau der späteren Talsperren vor allem die Lebensader der Region, aber auch ein wichtiger Handelsweg,
besonders auf den sogenannten „ Riverboat- Dampfschiffen“ seit dem Jahr 1852, als Yuma auch der erste Versorgungspunkt der Armee (Fort Yuma)wurde.
Später wurden damit alle Arten von Bergbau und Siedlungen ober- und untenhalb des Flusses beliefert.

Die erste Lokomotive in Arizona war die Southern Pacific 4-4-0 Nr. 31, am Sonntag den 30. September 1877,
die auf der erste Brücke jeglicher Art den Colorado überquerte.

Heute versorgt der Colorado River den Wasser-und Strombedarf der fast 25 Millionen Menschen in den Colorado Delta -Staaten und angrenzenden Bereiche,
die Stauseen bieten auch Wasser für mehr als 1,4 Millionen Hektar bewässerter Flächen für die rund 15 Prozent der Kulturanbauflächen
(13 Prozent seiner Vieh- und landwirtschaftlichen Nutzung, von mehr als 1,5 Milliarden Dollar pro Jahr).

Diese Vorteile waren nicht ohne einen hohen Preis zu bekommen, so haben die natürlichen Uferbereiche des Colorado stark gelitten ,
da das Wasser für andere Zwecke umgeleitet wurde.
Die Geschichte von der Nutzung des Colorado, die Transformation der Länder durch die es fließt, der Umweltzerstörung welche die Verwendung des Wassers begleitet hat,
und die hoffnungsvollen ökologischen Sanierungs- Bemühungen auch um die Westufer -und Feuchtgebiete,
sind das Hauptanligen der Yuma Crossing National Heritage Area :

http://www.yumaheritage.com/colorado_river.html

http://www.yumaheritage.com/celebrating.html


Projektpartnerschaften:

Dieses „Historische Multi-Party-Agreement“ vereint

die ´Quechan Indian Tribe, die Stadt Yuma, die Arizona Games-und Fisch- Department, die Heritage Area und Bureau of Reclamation Multi-Artenschutz-Programm´


(The Quechan Indian Tribe , City of Yuma, the Bureau of Reclamation, the Arizona Game & Fish Department and some private landholders.
To date, more than a third of the 1,200 acres involved has been restored, to the delight of the tribe!)


Die Yuma East Feuchtgebiete gelten als ein Modell für die Wiederherstellung von Feuchtgebieten in der Wüste des Südwestens -
und ist trotz erheblichen Hindernisse mit Erfolg belohnt wurden.


Aus technischer Sicht, dem hohen Salzgehalt des Bodens und reduzierter River Flows, hatten "Experten" die Tragfähigkeit des Projekts in Frage gestellt.

Bereits im Jahr 2001 war dieses 1.400 Hektar große Gebiet ein Dschungel von nicht-einheimischer Vegetation,
Landstreicher Lagern und Müllkippen, die buchstäblich die Yuma-Community vom Fluss abgeschnitten hatten.

Mehr als 350 Hektar wurden restauriert, mit rund 250.000 Bäumen, Pflanzen und Gräsern bepflanzt,
durch den Quechan Indianerstamm, die Stadt Yuma, Heritage Area und das Arizona Games-und Fisch- Department,
zusammen mit Fördermitteln aus 16 verschiedenen Quellen.
Der Erfolg konnte nur durch eine starke Partnerschaft zwischen den wichtigsten Interessengruppen erzielt werden !

Nach vielen Diskussion unter den Beteiligten, wurde außerdem eine historische Einigung erzielt,
welche eine für 50 Jahre Pflege- und Wartungs Finanzierung ermöglicht.
(Die MSCP liefert 70% der jährlichen Wartungs Finanzierung,
während die Heritage Area, der Quechan Indianerstamm und die Stadt Yuma 10% tragen werden.)

Die Heritage Area wird den Bereich im Namen aller Partner verwalten.

Es ist ein Verdienst aller Partner, die ihre eigenen Führungsansprüche
zugunsten einer verlässlichen Gemeinsamkeit zurückgesetzt haben,
um dieses Projekt zu verwirklichen.“


------------------------------

Siehe auch :


Die Yuma Crossing National Heritage Area und wie Partner zusammenarbeiten
-Das Erbe eines Flusses-


„Der Colorado River Gang bei Yuma, Arizona, hat eine reiche Geschichte,
in den letzten Jahren von Bewässerungsanlagen, die die Region in eine landwirtschaftliche Oase verwandelt haben akzentuiert.

Aber in dem Prozess litten Uferbereiche und der Zugang zum Flussufer wurde vereitelt.

Die Yuma Crossing National Heritage Area hat sich zum Ziel gestellt, Feuchtgebiete der Region wiederherzustellen
und die Stadt Yuma mit ihrem historischen Innenstadt am Flussufer wieder herzustellen.“

http://www.nps.gov/yucr/

_______________________________________________________

Videos :

http://www.youtube.com/watch?v=WXqWDsSJ5Kg


und :


The Colorado River - A National Disaster !


http://www.youtube.com/watch?v=OoYzQezJ2_Q

http://www.youtube.com/watch?v=WHasSZv91fs


http://www.youtube.com/watch?v=BxTEt3Y2gx0&list=PLuDBO8jupHGSeyvvKMqtZg5Bm-Bw9qb30


sowie :

http://de.wikipedia.org/wiki/Quechan

http://www.arizonaguide.com/things-to-do/fort-yuma-quechan-tribe-yuma-az
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Re: Zusammenarbeit in Indian Country zahlt sich aus

Beitragvon Elk Woman » Di 20. Mai 2014, 22:43

Bilder der bemerkenswerten Wiederherstellung des unteren Colorado River Uferraums
durch die Quechan Tribe, zusammen mit ihren anderen Partnern.

(Fotos: Courtesy Yuma Crossing National Heritage Umgebung Corporation).

From Barren to Bountiful: 10 Before and After Photos of Colorado River Restoration:

http://indiancountrytodaymedianetwork.com/gallery/photo/barren-bountiful-10-and-after-photos-colorado-river-restoration-154954

Zitat :
„Mother Earth wins, and so do we.”



LG,
e.
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Re: UMWELT- und Naturschutz

Beitragvon Elk Woman » Do 2. Okt 2014, 10:12

Minnesota Tribal Hochschule wurde mit1.150.00 Dollar ausgezeichnet, um ihr STEM Programme zu erweitern
ICTMN Mitarbeiter,
01.10.2014


Der Fond du Lac Tribal und das Community College Environmental Institute in Cloquet, Minnesota
wurden mit $ 1.150.000 vom United States Department of Agriculture ausgezeichnet ,
um seine Stammes -Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik-Programme zu erweitern..

Das Geld wird an folgende drei Projekte gehen:
- Die Seed-Bibliothek, die traditionellen Anbausystemen der Ojibwe bewahrt und umfasst moderne Strategien für Bio-Produkte und Heilpflanzen aufzeigt.
- Das ´St. Louis River Watch-Programm´, ein Programm zur Überwachung der Wasserqualität.
- Das ` Dreizehn Monde Programm´, das Menschen mit den natürlichen Ressourcen verbindet.

(Das Thirteen Moons Programm erreicht jedes Jahr rund 2.000 Community-Mitglieder und ist führend in der Verbindung
von Menschen mit natürlichen Ressourcen und der Ojibwe Kultur")

http://indiancountrytodaymedianetwork.com/2014/10/01/minnesota-tribal-college-awarded-1m-grant-expand-stem-programs-157143
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Re: UMWELT- und Naturschutz

Beitragvon Elk Woman » Mi 22. Okt 2014, 12:06

Stämme in Calfornia und Nevada bekommen 10.400.000 Dollar
von der US Environmental Protection Agency (EPA) für Umweltverbesserungen in ihrem Land


"Die Southern California Stämme werden davon 5.800.000 Dollar und die Nevada Stämme werden 4.800.000 Dollar für Umweltprogramme,
Wasserinfrastrukturentwicklung, Community-Bildung und den Aufbau von Kapazitäten erhalten.

Das Geld in beiden Staaten wird auch in Richtung Reinigung offenen Deponien, Unternehmen kleiner diesbezgl. Bauvorhaben,
Targeting Community Outreach , Verbesserung der Trinkwasserinfrastruktur, Ausbildung von Anlagenbetreiber und technische Hilfe zu gehen."

http://indiancountrytodaymedianetwork.com/2014/10/20/nevada-and-southern-california-tribes-net-104-million-grants-epa-157441

EPA :http://www.epa.gov/
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